Jan

29

Weil es sehr viele und sehr gute Informationen bereithält. Weil es im Jahr 2017 fast 700.000 Zugriffe verzeichnen konnte. Weil es den strukturellen Kern unserer Arbeit darstellt. Und, und, und … es gibt letztlich viele Gründe für einen Klick auf den Link zu unserem Internetsoziologie-Wiki.

Jun

23

Twitter: zum Glück nicht umsonst!

Ein Beitrag vom 23. Juni 2018

Es gab so viele tolle, aufregende und inspirierende Dinge, die mir in den letzten Wochen widerfahren sind (und über die ich hier rückblickend erschreckend wenig geschrieben habe, obwohl viel allgemein Interessantes darunter gewesen sein dürfte), doch dieser Artikel dürfte selbst aus der großartigen Liste absolut positiver Erlebnisse nochmal besonders hervorstechen: Twitter: Der Geist zwitschert, wo er will. Denn dort liest man unter anderem Folgendes:

„[Ihrer] ordnungsstiftenden Rolle […] durchaus bewusst sind Twitterer, die in all den von Hass und Verleumdung geprägten Debatten über Rechte und Rechtsextreme, über #MeToo und Homo-Ehe, über Kreuze und Burkas einen kühlen Kopf bewahren. Sie könnte man als Moderatoren bezeichnen, und unter ihnen sind auffallend oft Soziologen, aber auch Politikwissenschaftler und Juristen. Wie erfrischend lesen sich etwa Tweets des Soziologen Stephan G. Humer (@netsociology), in denen er Kulturpessimisten und Säkularismusgegner auseinandernimmt oder aus einer Datenschutz-Debatte allein mit einem passenden Emoji viel heiße Luft herausnimmt. Zum Teil bilanziert er jedoch auch gallig: „Typischer Morgen im digitalen Deutschland: Angst vor #KI, Angst vor #Internetsucht, Angst vor #Facebook, #Google und natürlich #Twitter … hieß es nicht mal, #GermanAngst sei Geschichte? Analoge Geschichte vielleicht …“

Das kam überraschend, keine Frage! Und natürlich bin ich so hocherfreut wie es überhaupt nur möglich ist über diese lobende Erwähnung – wer wäre es in diesem Falle nicht? Diese Anerkennung zeigt mir dabei eine Sache ganz besonders: meine „Twitter-Strategie“ ist erstens erkennbar und zweitens inhaltlich positiv. Es mag vielleicht überraschend klingen, besonders diesen Punkt an dieser Stelle hier und jetzt so hervorzuheben. Aber bei allem, was man in der Wissenschaft macht, bleibt grundsätzlich immer ein (nicht gerade geringes) Risiko, welches (zumindest für mich) im Wissenschaftsalltag schwer wiegt: erkennen die Menschen den Sinn, den Wert bzw. die Brauchbarkeit der geleisteten Arbeit? Das ist in einem hochinnovativen Forschungsfeld wie dem, in dem ich tätig bin, meines Erachtens ein wirklich extrem relevanter und zugleich stark unterbelichteter Punkt, über den ich sicherlich noch vieles sagen könnte, aber das geschieht dann sicherlich zu einem anderen Zeitpunkt mal (und dann auch sehr gern ;-). So oder so gilt: Meine Twitterei war somit nicht umsonst, sondern wurde von den Autoren des Artikels mit entsprechend positiven Aussagen bewertet:

„Hier lässt sich […] exemplarisch beobachten, wie sich Wissenschaftler in public intellectuals verwandeln.“

Mehr kann ich nicht erwarten. Die Arbeit der erwähnten Kolleginnen und Kollegen bei Twitter sowie mein Wirken werden als vorbildlich angesehen – und zwar buchstäblich:

„Was spräche also dagegen, bei Berufungsverfahren künftig nicht nur darauf zu achten, was und wo jemand publiziert und wie viele Drittmittel er oder sie bereits eingeworben hat, sondern ebenso Aktivitäten in den sozialen Medien zu würdigen? Und hat, wer sich bei Twitter als Vermittler hervortut, nicht zudem eine spezifische Art der Lehrerfahrung gesammelt? Gerade schon länger betriebene Accounts können zudem von einer intellektuellen Entwicklung zeugen. Tausend Tweets sagen oft mehr als ein größerer Text, zumal wenn dieser infolge der Publikationsmühlen erst zeitverzögert erscheint. Ein Account verrät also, wie jemand auf bestimmte Ereignisse reagiert, an welchen Themen wirklich Herzblut klebt und wie sich eine politische Einstellung oder theoretische Neigung, nicht zuletzt durch den Austausch mit anderen Twitterern, nach und nach verändert. Twitter ist auch ein Ort für Bildungsreisende. (…) Das Medium zwängt den Diskurs also keineswegs in starre Bahnen. Vielmehr entstehen neue, offene Räume und Unwahrscheinlichkeitsgebilde. (…) [Wie] schon Hegel in seiner Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse zwitscherte: „Wer etwas Großes will, der muß sich, wie Goethe sagt, zu beschränken wissen.“ Twitter bietet dafür fraglos die besten Voraussetzungen.“

Tausend Dank für dieses phantastische, motivierende, maximal erfreuliche Fazit! Es war ein weiteres Highlight in einem ohnehin schon tollen Monat Mai. Da bleibt mir nur zu sagen: Folgen Sie, liebe Website-Besucherinnen und -Besucher, den im Artikel genannten Mit-Twitterern! Es lohnt sich – nicht nur meiner Meinung nach ;-)

Apr

4

Mrz

10

Hier finden Sie alle Infos zu unserem inzwischen 18. Workshop: Programm (PDF)

Mrz

8

Am 21.3. bin ich freundlicherweise hier zu Gast: telegraphen_lounge, diesmal zum Thema „Zerstören Social Media unsere Gesellschaft?“ am Mittwoch, 21. März, 19 Uhr. Da zuvor der ganztägige Workshop unseres Netzwerks Terrorismusforschung stattfindet, lohnt sich ein wissenschaftsorientierter Besuch des Gendarmenmarkts von früh bis spät!

Feb

28

Unser Thema: Rechtsextremismus und Rechtspopulismus als Herausforderung für Wissenschaft und Gesellschaft

Das Programm finden Sie hier ab dem 1. März 2018.

Melden Sie sich jetzt kostenlos für die Teilnahme am Workshop an: stephan.humer @ hs-fresenius.de (Die nun verlängerte Anmeldefrist ist der 20. März)

Feb

26

Von Popper lernen – und besser formulieren

Ein Beitrag vom 26. Februar 2018

„Das grausame Spiel, Einfaches kompliziert und Triviales schwierig auszudrücken, wird leider traditionell von vielen Soziologen, Philosophen und so weiter als ihre legitime Aufgabe angesehen. So haben sie es gelernt, und so lehren sie es.“

(aus Poppers Plädoyer für intellektuelle Redlichkeit)

Da folgen wir doch lieber seiner Idee: „Wie Sie ja wissen, bin ich ein Gegner von Marx; aber unter seinen vielen Bemerkungen, die ich bewundere, ist die folgende: „In ihrer mystifizierten Form ward die Dialektik deutsche Mode.“ Sie ist’s noch immer. Das ist meine Entschuldigung dafür, daß ich mich auf diese Diskussion nicht einlasse, sondern lieber daran arbeite, meine Ideen möglichst einfach zu formulieren.“

Feb

23

Tolles Interview mit Wiko-Rektor Luca Giuliani mit einer wahren Aussage: „Geisteswissenschaftler können sich oft schwer von der Vorannahme trennen, dass das, was sie bearbeiten, erstens das Wichtigste ist, und zweitens, dass ein gebildeter Mensch das einfach zu kennen hat. Naturwissenschaftler gehen damit sehr viel lockerer um.“ ;-)

Feb

6

Ich darf dankenswerterweise den Eröffnungsvortrag beisteuern (Spielregeln für die digitale Gesellschaft: Sozio-technisch statt nur sozial). Hier gibts den Flyer zur Veranstaltung.

Jan

8

Ich durfte im vergangenen Oktober dankenswerterweise hier zu Gast sein:

„4th Council of Europe Platform Exchange on Culture and Digitisation “Empowering Democracy through Culture – Digital Tools for Culturally Competent Citizens” ZKM | Center for Art and Media, Karlsruhe, 19-20 October 2017“

Dazu gibt es jetzt ein kurzes Video mit entsprechenden Einblicken in das Meeting:

Die dazugehörige Website samt Veranstaltungsrückblick findet man hier.


RT @sascha_p: Da bist du bist ueber Wochen an einer lebensgefaehrlichen Rettungsaktion beteiligt & dann kommt ein Honk um die Ecke, sagt da…
- Montag Jul 16 - 5:38pm

RT @lectorsolus: Wenn ich H. Rosa lese, frage ich mich schon, ob Soziologie nicht doch eher eine Literaturgattung ist, diskursives Erzählen…
- Montag Jul 16 - 5:27pm

RT @M_Wolffsohn: Westeuropa hat keine andere Möglichkeit als das Bündnis mit den #USA. Vergleicht man das autoritäre Regime in #Russland mi…
- Montag Jul 16 - 4:39pm

Manche können es wohl kaum glauben, aber es ginge auch ganz ohne staatlich finanziertes Fernsehen und Radio. Die We… https://t.co/Ty8LNbCtUs
- Montag Jul 16 - 12:32pm

RT @MissPyka: Und in Moskau dachten sie sich dann: Warum unsere Propaganda noch selbst twittern, wenn man auch einfach den amerikanischen P…
- Montag Jul 16 - 11:28am

RT @lkretzel1130: For your consideration, @RealJamesWoods please read the above thread. https://t.co/qVM1YDgRWv
- Montag Jul 16 - 11:14am

Da ist Raum für #DigitaleBildung - einfach mal weniger Zeit vor dem Fernseher verschwenden https://t.co/HIvQUdvCgh
- Montag Jul 16 - 11:03am

RT @adiiSanFran: #Rechtsstaat ist mehr als nur Barbara Salesch schauen. Er beweist sich dann, wenn er Terroristen, Attentätern, Mördern und…
- Montag Jul 16 - 9:53am

RT @derrechterand: „In Zeiten von Populismus und #AfD haben die Tichys Hochkonjunktur.“ Alles Nötige zu #TichysEinblick: https://t.co/RC1N…
- Montag Jul 16 - 9:52am

RT @DalaiLama: Inner transformation is not a matter of faith or prayer. It involves reason and the use of human intelligence. A calm and he…
- Montag Jul 16 - 9:39am

Was ist eigentlich das Spannende - oder zumindest ein besonders spannender Aspekt der gegenwärtigen Diskussion über… https://t.co/1RlF0M7bUv
- Montag Jul 16 - 9:38am

RT @nin_sch: Braucht noch jemand Argumente gegen das Bedingungslose Grundeinkommen (und gegen Richard David Precht)? Dann hier, bitte schön…
- Montag Jul 16 - 9:29am

RT @reinboth: "Die Geister scheiden sich" = Pro #Impfen spricht eine Immunologin der Uni #Halle, contra Impfen ein Wasserfiltervertreter oh…
- Montag Jul 16 - 8:17am

RT @adfichter: NYT hat das Sicherheitsframing bei Face Recognition nun auch untersucht: “Facebook is somehow threatening me that, if I do n…
- Montag Jul 16 - 8:16am

RT @Kasparov63: These young women are braver than any million of Putin’s thugs and sycophants. I’m glad someone had the courage to disturb…
- Sonntag Jul 15 - 10:45pm

RT @georgrestle: Must see: Heer, Stahl und Sturm – Die Zschäpe-Anwälte | Reportage & Dokumentation https://t.co/P4Iwxk4TmL
- Sonntag Jul 15 - 10:37pm

RT @JodiesJumpsuit: I know we’re all hating on Elon Musk but can we not appreciate his absolute ingenuity in being able to make himself the…
- Sonntag Jul 15 - 10:37pm

RT @Kasparov63: If Trump once again spends more than 5 minutes with Putin without another US representative present, every patriotic member…
- Sonntag Jul 15 - 10:37pm

RT @wolflotter: Wenn sie am liebsten schreiben, was die Leute gerne hören wollen, empfehle ich aus Erfahrung eher das Komödienfach oder Son…
- Sonntag Jul 15 - 10:26pm

https://t.co/zpS1ityKtI https://t.co/gwOo7Qmo22
- Sonntag Jul 15 - 9:22pm

RT @haseebmahmud: “He [Elon Musk] can stick his submarine where it hurts,” Mr Unsworth said. https://t.co/S6j6CqA0bE
- Sonntag Jul 15 - 9:16pm

RT @JohnRLottJr: TrenchCoxe: It is a mistake to argue that way. Guns do make it easier to kill ppl. Of course, @davidhogg111 appears to ad…
- Sonntag Jul 15 - 9:01pm

RT @thorstenbenner: A national-social AfD. Germany's extreme right-wing force is preparing to shed it's economically libertarian roots pos…
- Sonntag Jul 15 - 8:56pm

RT @turi2: Ex-Politiker Friedrich Merz lehnt den Ludwig-Erhard-Preis ab und löst damit in der @LEStiftung einen Streit um den Vorsitzenden…
- Sonntag Jul 15 - 8:34pm

Historiker Winkler: „Rettung verpflichtet nicht, Menschen einwandern zu lassen“ https://t.co/0yF92P9QkS via @welt
- Sonntag Jul 15 - 8:32pm

RT @EliyahHavemann: Ich war vor paar Monaten in Bonn. Ich habe meine Kippa unter einem Hut versteckt. Ich verstecke sie immer, wenn ich in…
- Sonntag Jul 15 - 8:31pm

https://t.co/t2OhvrwbXU
- Sonntag Jul 15 - 8:28pm

RT @jreichelt: Die @deutschetelekom sollte sich dazu äußern, ob sie solch antisemitische Propaganda unter ihrer Marke wirklich dulden will.…
- Sonntag Jul 15 - 8:08pm

RT @FizzySodaWave: | ̄ ̄ ̄ ̄ ̄ ̄ ̄ ̄ ̄ ̄ ̄ ̄| ⚠️THIS IS A DESPACITO FREE ZONE STAY BACK ⚠️ |____________| (\__/) ||…
- Sonntag Jul 15 - 4:13pm

RT @curdistani: An ISIS fighter granted with the Turkish citizenship. he will visit Europe and other countries with his new Turkish passpor…
- Sonntag Jul 15 - 4:04pm

RT @raulpacheco: | ̄ ̄ ̄ ̄ ̄ ̄ ̄ ̄ ̄ ̄ ̄| | Qualitative analysis IS | | empirical analysis. | |___________| (\__/) ||…
- Sonntag Jul 15 - 3:34pm