Jan

8

Die aktuellen Entwicklungen rund um Donald Trump und die Erstürmung des Capitols führten auch zu einem neuen Interview mit mir: Hass und Fake-News: «Wir müssten über jeden Tweet eine Gerichtsverhandlung führen»

Jan

7

News-Abo “wieder da”

Ein Beitrag vom 7. Januar 2021

Er mag anachronistisch erscheinen, doch er erfreut sich seit vielen Jahren großer Beliebtheit: der hiesige News-Abo-Service. Wenn Sie noch nicht dabei sind, jedoch zukünftig alle Internetsoziologie.de-News einfach und bequem per Mail erhalten wollen, dann klicken Sie oben auf den Menupunkt “News-Abo” und tragen Ihre Mailadresse in das (je nach Browser hoffentlich unkompliziert erscheinende) Feld ein. Danach geht das Ganze seinen üblichen Gang (Bestätigungsmail, Linkklick – fertig).

Zwischenzeitlich hatte ich schon überlegt, den Service zu beenden, doch nicht nur seit meiner Accountlöschung bei Twitter wurde deutlich: es sollte auch weiterhin eine Alternative zu den klassischen Social-Media-Plattformen geben. Deshalb bleiben wir auch im 25sten (und damit erneut einem Jubiläums-)Jahr dieser Website der E-Mail treu. Ich denke, es dürfte die richtige Entscheidung sein! Die An- und Abmeldeseite wurde deshalb überarbeitet, das Plugin aktualisiert und die Inhalte der Service-Mails (Abmeldeverfahren, E-Mail-Adressen usw.) völlig neu gestaltet. Ich hoffe, Sie finden Gefallen an diesem Service! Bei Fragen können Sie mich jederzeit gern via Mail kontaktieren.

Jan

5

Die Fragen habe ich noch 2020 beantwortet, nun ist der dazugehörige Artikel online. Das erste Interview des Jahres 2021 mit mir, über Zoom, Onlinepragmatismus und die Vorfreude auf die Partys nach Corona, ist heute im St. Galler Tagblatt erschienen: “Das neue Zeitalter des Netzwerkens: Freunde sind wieder wichtiger als Likes”

Dez

31

Was für ein Jahr!

Ein Beitrag vom 31. Dezember 2020

Liebe Leserinnen und Leser – was war das für ein Jahr! So viele Tiefen, aber auch manch erfreulicher Höhepunkt inmitten dieser epochalen Pandemiesituation! Ich denke, wir sind letztlich alle froh, wenn 2020 endlich vorüber ist. Das gilt damit logischerweise auch für mich, denn dieses Jahr war vor allem eines: anstrengend. Auch wenn es doch erfreulich viel Positives zu berichten gäbe, so möchte ich damit bis Anfang Januar 2021 warten. Deshalb gibt es hier und jetzt, am letzten Tag dieses seltsamen Jahres, keinen üblichen Jahresrückblick, sondern in Kürze (nun ja, hoffentlich :-) einen Rückblick auf 2020 und einen Ausblick auf 2021. Ich danke Ihnen sehr für Ihre Geduld und Ihr Verständnis und wünsche Ihnen einen guten Rutsch – sofern nicht schon geschehen ;-) – ins neue Jahr 2021, welches hoffentlich für uns alle besser wird als 2020. Passen Sie auf sich auf, verlieren Sie niemals die Hoffnung und den Mut – und wenn man dieser Tage mal einen Durchhänger hat: das ist völlig normal. In diesen Zeiten geraten früher oder später auch die Stärksten an ihre Grenzen. Danken wir alle den Menschen, die für uns da sind – privat wie beruflich. Vergessen Sie nicht: Sie sind nicht allein! Wir sehen uns in 2021!

P.S.: Meinen Twitter-Account netsociology deaktiviere ich im Laufe des heutigen Tages. Zehn Jahre persönlicher Twitter-Nutzung sind – trotz all der lieben Menschen dort – letztlich genug für mich. Bei Gelegenheit werde ich hier vielleicht noch ein wenig mehr dazu schreiben, aber vorerst heißt es: #twoff. Hier, auf/mit/bezüglich meiner Website, ändert sich natürlich nichts. Sie erreichen mich zudem über die bekannten/aufgeführten Kanäle. An meiner Betreuung des NTF-Twitter-Accounts ändert sich im Übrigen auch nichts.

Nov

30

Die Begleitung eines Live-Ereignisses über einen Nachrichtendienst wie Twitter ist immer eine Gratwanderung: sind die Informationen, die man beisteuern kann, gut, wird Menschen konkret und zeitnah geholfen. Sind die Informationen falsch, irreführend oder unvollständig, könnten so nicht nur Gerüchte in die Welt gesetzt werden, die letztlich ein unkontrollierbares (und ggf. unangenehmes) Eigenleben entwickeln können, sondern es könnte direkt zu konkreten Gefahren für die RezipientInnen kommen. Deshalb habe ich wie immer in so einem Falle zuerst ein wenig gezögert, als ich während meiner Arbeit am 2. November vom Anschlag in Wien las. Da ich derzeit für den Twitter-Account unseres Netzwerks Terrorismusforschung zuständig bin, kam schnell die altbekannte Frage auf: Soll man in so einem Falle live mittwittern, um ggf. einen (sinnvollen) Beitrag zu leisten? Oder stört und nervt die Twitterei nur, da in der Tat auch immer Falschmeldungen kursieren und man natürlich weiß, daß man diesen niemals vollständig ausweichen kann? Ich entschied mich für eine mehrstündige Live-Begleitung nach einem von mir selbst entworfenen Konzept (in Kurzform: so gut wie nur möglich überprüfte Information plus extrem schnelle Reaktion plus wiederholte Verweise auf absolut seriöse Quellen sowie ein ausnahmsloser Verzicht auf Tatortfotos bzw. -videos, individuelle Kommentare, offenkundige (!) Gerüchte und emotionale Beiträge), und das nicht nur aus fachlichen Gründen. Wien ist meine „zweite Heimat“ und dieser Fall wurde damit zu einem besonderen Fall. Vielleicht hätte genau dieser Aspekt die eine oder den anderen erst recht dazu bewogen, nicht zu twittern. Doch ich entschied mich dafür. Rückblickend muß ich feststellen, daß dies die richtige Entscheidung war.

Ich war freilich nicht der Einzige, der versuchte, hilfreiche Informationen zu verbreiten, die Menschen bestmöglich zu informieren und auch eigene Statements abzugeben, die einem in so einem Moment hilfreich erscheinen. Besonders aktiv (und auffällig) war der Journalist Florian Klenk – der für seine Arbeit jedoch erstaunlicherweise zuhauf Kritik erfuhr. Das überraschte mich, da ich keinen Anlaß für derart starke Kritik in seinem Vorgehen entdecken konnte. Doch natürlich gilt auch in diesem Falle die alte Weisheit von Karl Popper:

“Always remember that it is impossible to speak in such a way that you cannot be misunderstood: there will always be some who misunderstand you.”

Besonders seltsam kam der Vorwurf der Zeitschrift Profil rüber, über den Klenk später auf Twitter berichtete: er habe, so der Vorwurf, mit seiner Arbeit in einem Fall die Polizei konkret behindert. Klenk bat hier die Landespolizeidirektion Wien um Aufklärung, da er offenbar anderes gehört hatte:

„Profil behauptet, ohne Rückfrage, ich hätte die laufende Polizeiarbeit behindert. Das ist ein wirklich infamer Vorwurf, der mich auch ganz persönlich trifft. Die Polizei hat sich sogar persönlich und öffentlich bei mir bedankt. Wäre gut, wenn @LPDWien hier Stellung nehmen könnte.“

Die LPD Wien reagierte daraufhin wie folgt:

„Gerade die “großen” Accounts haben uns in der Anfangsphase enorm geholfen Warnungen & valide Informationen zu verbreiten. Zu Beginn wurde entsprechend gewarnt & als wir mit der Kommunikation begonnen haben auf uns verwiesen. Die Kritik können wir nicht nachvollziehen.“

Dies beruhigte mich sehr, auch wenn das NTF keinen „großen“ Account hat. Doch erstens wurden wir aufgrund der von mir ausgesandten „Masse“ (= ein paar Dutzend) Tweets auch sehr deutlich wahrgenommen – im Kontext des Wien-Anschlags erreichten unsere Tweets ca. 200.000 Impressions – und damit (durch unser Wirken in diesem Kontext) “groß”. Und zweitens hatte ich nichts anderes vor als Florian Klenk: ich wollte helfen. Doch ich wollte hier auf Nummer Sicher gehen. Deshalb formulierte ich einen entsprechenden Tweet als Reaktion auf die Aussagen der LPD Wien:

Wenn auch wir (mithilfe unseres kleinen Accounts) eventuell ein bißchen helfen konnten, dann wären wir schon sehr zufrieden. Zumindest die Verweise auf die @LPDWien erschienen mir doch sehr wichtig. (sh)

Die LPD Wien reagierte mit einem „Gefällt mir“-Klick.

Fazit: Ich war und bin immer noch sehr froh und erleichtert ob dieser Bestätigung, denn Kritik bleibt bei solchen Aktionen wohl nie aus und es ist demzufolge immer ein gewisses Risiko enthalten, welches im Hinterkopf ist und bleibt. Doch es ist gut zu wissen, daß die angewandte Strategie hier voll aufging und man demzufolge etwas weniger Zeit für Bedenken haben muß und mehr Energie für die konkrete Aufgabe aufwenden kann. Ich denke somit, daß wir mit dem von mir entwickelten Ansatz ein Konzept nutzen, welches man mit entsprechender Sicherheit auch in zukünftigen Fällen anwenden kann. Die Grundlinien, so mein Eindruck, stimmen. Der Anlaß mag noch so furchtbar sein, doch die Hilfe wird wahrgenommen. Und das ist das Wichtigste.

(Das Konzept wird demnächst in detaillierter und klar strukturierter Fassung festgehalten und dann auch gern zur Verfügung gestellt. Vielleicht ist es ja auch für andere Institutionen interessant oder gar hilfreich. Wenn Sie mehr wissen möchten, schicken Sie mir einfach eine Mail.)

Okt

19

In wenigen Tagen startet wieder meine wahrscheinlich erfolgreichste Veranstaltung: das Blockseminar zum Thema #SocialEngineering an der TH Brandenburg. Dieses mit weitem Abstand beliebteste Seminar zeigt das ganze Spektrum des Social Engineerings in der analogen und der digitalen Welt und führt mithilfe von Gruppenarbeiten und Szenariobesprechungen nicht nur zu mehr Awareness und verbesserter Detektion, sondern widmet sich auch einem Abwehr- und Schulungsprogramm, welches für eigene Zwecke (bspw. in der eigenen Firma) eingesetzt werden kann.

Nun ist die Veranstaltung an der THB exklusiv für Studierende dieser Hochschule gedacht, aber da die Anfragen bezüglich Social-Engineering-Schulungen jedes Jahr mehr werden: Ich biete dieses Seminar auch außerhalb der THB an – allerdings nur als Firmenschulung, nicht für andere Hochschulen. Wenn Sie also z.B. wissen wollen

– was – konkret – nach Phishing, CEO Fraud und Co. zukünftig in den Bereichen Social Engineering und Social Hacking zu erwarten ist
– welche psychologischen, soziologischen und technischen Angriffsvektoren – abstrakt – gegenwärtig und zukünftig eine Rolle spielen
– wie Sie ganzheitlich eine dauerhafte SE-Awareness in Ihrer Firma schaffen können, auf Basis einer Balance zwischen Offenheit und Achtsamkeit
– welche wissenschaftlichen und praxisorientierten Schutzkonzepte tatsächlich sinnvoll sind und welche nicht

dann schreiben Sie mich an. Das Seminar kann sowohl für Einsteiger (vorrangig zur Schaffung der bereits erwähnten Awareness) als auch für Profis (zwecks Weiterentwicklung bestehender Konzepte) angeboten werden. Möglich ist alles zwischen wenigen Stunden Programm und mehrtägigem Workshop – vor Ort und digital.

Die besondere Stärke des Seminars liegt in seiner Wissenschaftlichkeit. Ich bearbeite dieses Themenfeld seit über 15 Jahren und habe dabei drei Schwerpunkte, die sich schnell herauskristallisiert und inzwischen längst bewährt haben:

– Maximal innovative Methodik basierend auf dem eigenen Forschungsfeld der Internetsoziologie und mehreren Forschungsprojekten auf nationaler und internationaler Ebene
– Anwendung eigener Forschungsergebnisse, die vor allem aus der Zusammenarbeit mit Polizeibehörden auf Landes- und Bundesebene, aber auch zusammen mit internationalen Forschungseinrichtungen und Unternehmen entstanden sind
– Verzicht auf eine eigene „Denkschule“, d.h. vollkommen unabhängige Konzeptentwicklung und Beurteilung bestehender Lösungen

Schreiben Sie mir eine Mail, falls Sie an einer Schulung interessiert sind. Einige Literaturempfehlungen und weitere Informationen finden Interessierte in unserem Sicherheitsforschungs-Wiki.

Sep

24

Wer hier nicht mehr mithält, ist alt … ;-)

Ein Beitrag vom 24. September 2020

Aug

7

A forwarding for interested people:

Call for Papers – Extended
Special Fall Issue: Disinformation in the 2020 US Elections

Submission guidelines

Special Fall Issue: To be published September 30th (tentative)

New Submission Deadline: August 22nd, 2020

Guest-Editors

Ann Crigler, Professor of Political Science and Policy, Planning and Development, USC
Marion Just, William R. Kenan, Jr. Professor of Political Science, Wellesley College

All papers will be widely distributed to a variety of stakeholders, including politicians, journalists, and researchers.

For more information: mjust@wellesley.edu, acrigler@usc.edu

Topics of particular interest include, but are not limited to:

Disinformation originating from domestic official sources
Disinformation and partisan polarization
International state-sponsored disinformation campaigns
The role of traditional media (TV, radio, newspapers, etc.) in interaction with online disinformation (amplification, etc.)
Disinformation and Elections-relevant wedge issues
Detection of online communities that spread, or are targeted by, SNS disinformation campaigns
Effects of disinformation on journalists’ norms and practices in covering the election
Behavioral effects of disinformation

We invite concise, empirical papers from all disciplines and methodologies, including case studies, experimental research, qualitative/ethnographic research, data and network sciences. We are particularly interested in papers employing mixed-methodologies.

All papers should be submitted to the Guest Editors, Ann Crigler and Marion Just. Please also CC the HKS Misinformation Review editorial desk at misinforeview@hks.harvard.edu in your submission.

Jul

21

A short info that I gladly pass on to you:

The Harvard Kennedy School (HKS) Misinformation Review
Call for Papers
Special Issue: Propaganda Analysis Revisited
Abstract Deadline: Sept. 15, 2020
Full Paper Deadline: Jan. 8, 2021
Guest-Editors

Dr. A.J. Bauer, Department of Media, Culture & Communication, New York University
Dr. Anthony Nadler, Department of Media & Communication Studies, Ursinus College

We invite concise (3000 words), empirical papers from all disciplines, rooted in archival research methods or which otherwise draw upon historical data in considering contemporary problems concerning propaganda and misinformation. What might earlier scholarly and political responses to the problem of propaganda tell us about our current “post-truth era”? What conceptual or strategic mistakes have been made in the past, which we might avoid? What forgotten practices or theoretical frameworks might bolster our understanding of the present epistemological impasse?

Additional topics of particular interest include, but are not limited to:

Cold War era propaganda and counter-measures
Frankfurt School or psychoanalytic models of propaganda
Historical debates surrounding propaganda research methods
History of media policy responses to propaganda concerns
History of media literacy initiatives
History of computational propaganda
Participatory propaganda, astroturfing and grassroots politics
Propaganda before mass media (e.g. early colonial propaganda, slavery propaganda, etc.)
De-colonial propaganda analysis
Racist and xenophobic propaganda and counter-measures
Propaganda analysis in the Global South

All papers will be widely distributed to a variety of stakeholders, including politicians, journalists, and researchers. Papers must adhere to the HKS Misinformation Review format and highlight real-world implications and applications. We estimate that papers will be published one month after submission.

We will prioritize work that foregrounds historically and structurally marginalized perspectives, and welcome contributors of all races, ethnicities, genders, ages, abilities, religions, and sexual orientations.

Abstract Submission Guidelines: Abstracts of no more than 500 words should be e-mailed to guest editors A.J. Bauer and Anthony Nadler at PropagandaAnalysis@gmail.com as Microsoft Word files no later than Sept. 15, 2020. Abstracts should clearly describe their empirical basis and contemporary implications. Invitations for full papers will be sent by Oct. 15, 2020.

Paper Submission Guidelines: The deadline for full papers (3,000 words max) is Jan. 8, 2021. Authors need to follow our template and submission guidelines closely. Our templates can be found here. All submissions need to be fully anonymized.

Important Dates:
Abstract Submission Deadline: September 15, 2020
Paper Submission Deadline: January 8, 2021
Publication: February 2021 (Tentative)

Download PDF with Call for Papers

Jun

18

Am 27. Mai hatte ich erstmals die Gelegenheit, einige der Kernideen meines Buches “Internetsoziologie” vor einem größeren Publikum zu präsentieren. Ich war (digital) zu Gast an der Hochschule der Polizei Brandenburg. Somit war der Fokus klar: es ging um die Nutzung der Internetsoziologie zu polizeilichen und anderen behördlichen Zwecken.

Oberstes Ziel aller meiner internetsoziologischen Tätigkeiten sind ja zwei Dinge: Analyse und Empowerment. Ich möchte einerseits dazu beitragen, daß Menschen Digitalisierung besser verstehen und andererseits auch eine Selbstbefähigung bzw. -ermächtigung vermitteln, die Menschen (mindestens) zum digital sinnvollen Selbstlernen befähigt. Denn Digitalisierung, so mein Eindruck, kann man nur begrenzt “auf Vorrat” erlernen, “abarbeiten” oder “abnutzen” und dann wieder neu “nachlernen”. Dafür sind die Herausforderungen zu mannigfaltig, zu individuell und auch zu komplex. Also muß so weit wie nur möglich die Idee des reflexiven Selbst unterstützt werden, damit man nicht zu stark von anderen Akteuren abhängig ist. Es gibt gute Werkzeuge, die einem bei einem Großteil der Arbeit helfen (z.B. konkretes Faktenwissen, konkrete Methodenkompetenz, bestimmte Rahmenkonzepte) – und für den Rest muß man sich zu helfen wissen, und zwar ohne diese Werkzeuge (z.B. mithilfe des Bastelnden Denkens).

Dem Feedback nach zu urteilen war ich am 27. Mai nicht erfolglos, was mich natürlich sehr freut. Insbesondere die Fallbeispiele stießen auf größeres Interesse und auch der wissenschaftstheoretische Teil wurde gut angenommen. Wenn Sie meine Arbeitsergebnisse für die Behörde, die Sie vertreten, nutzen wollen, dann schreiben Sie mir (E-Mail-Kontaktmöglichkeiten im Impressum). Neben diversen Polizeibehörden machten auch schon eine deutsche Arbeitsagentur, die Bundeswehr sowie europäische Einrichtungen von diesem Angebot Gebrauch. (Freilich vor Veröffentlichung des Buches, also in deutlich weniger strukturierter Form.) Einige der folgenden Themen könnten hierbei von Interesse sein:

– Digitale Innovationen
– Digitale Kultur (z.B. Identität, Privacy, Ethik, Social Media, KI)
– Datenspeicherung (z.B. Datenbanken, Cloud Services, XaaS)
– Datenanalyse (z.B. Biometrie, Netzwerke, Data Mining, Text Mining)

Das Besondere an meinem Weg ist die Internetsoziologie. Deshalb freut es mich natürlich außerordentlich, wenn eine Einladung gerade aufgrund des neu erschienenen Buchs und dem damit erfolgten “Update” meiner “Idee Internetsoziologie” erfolgt. Die o.a. Punkte – Digitale Innovation, Digitale Kultur usw. – sind an sich nicht neu, doch neu ist meine Interpretation dieser Punkte, die den Gastgebern entsprechend hilfreich erschien. Von dieser Interpretation profitierten nun (hoffentlich) nicht nur die Studierenden im von mir betreuten Studiengang “Digital Management” an unserem Hochschulstandort in Berlin, sondern auch die Polizistinnen und Polizisten im entsprechenden Kurs der Hochschule der Polizei Brandenburg.


Mehr Infos über das Buch gibt es hier.