Aug

14

Wir platzen aus allen Nähten! Das ist natürlich sehr gut und bedeutet auch: für Zusatzkurse und optionale Veranstaltungen in diesem Wintersemester (2018/2019) suchen wir nun noch mehr DozentInnen. Interessieren Sie sich für eines dieser Fächer?

– Einführung in die BWL
– Projektmanagement
– Medienpsychologie
– Internationale Unternehmensführung
– Funktionales Management im internationalen Unternehmen

Dann schreiben Sie mir: stephan.humer @ hs-fresenius.de – wir suchen DozentInnen ab Master-Level, Promotion wird jedoch bevorzugt. Die GastdozentInnenvergütung liegt deutlich über dem Berliner Tarif. Reisekosten können leider nicht übernommen werden. Blockseminare sind möglich. Bitte Referenzen gleich mitschicken. Bei Fragen gern Mail an mich.

Hinweis: Diese Angaben sind nur zu Informationszwecken und freibleibend, d.h. sie stellen kein verbindliches Angebot dar. Dies entsteht bei Zusage durch die Hochschulverwaltung, nicht durch mich. Ich kann und werde keinerlei organisatorische Zusagen treffen.

Jul

27

DozentInnen gesucht / Lecturers wanted

Ein Beitrag vom 27. Juli 2018

Dozenten gesucht / Lecturers wanted:

– International Management (4 SWS)
– Leadership & Strategy (4 SWS)
– Behavioral Decision Making (4 SWS)
– Business Ethics (4 SWS)

Konkretes Interesse an einer Kursübernahme in diesem Wintersemester? Dann bitte Nachricht an mich! Standort ist Berlin, Studiengang ist Digital Management (M.A., auf englisch), überdurchschnittliche Bezahlung (verglichen mit Berliner Unis) möglich.

Please spread the word: we are looking for guest lecturers at our Fresenius University for this fall. The courses (see above) will take place in Berlin, the Master programme is Digital Management. Please contact me directly for serious inquiries!

Jun

23

Twitter: zum Glück nicht umsonst!

Ein Beitrag vom 23. Juni 2018

Es gab so viele tolle, aufregende und inspirierende Dinge, die mir in den letzten Wochen widerfahren sind (und über die ich hier rückblickend erschreckend wenig geschrieben habe, obwohl viel allgemein Interessantes darunter gewesen sein dürfte), doch dieser Artikel dürfte selbst aus der großartigen Liste absolut positiver Erlebnisse nochmal besonders hervorstechen: Twitter: Der Geist zwitschert, wo er will. Denn dort liest man unter anderem Folgendes:

„[Ihrer] ordnungsstiftenden Rolle […] durchaus bewusst sind Twitterer, die in all den von Hass und Verleumdung geprägten Debatten über Rechte und Rechtsextreme, über #MeToo und Homo-Ehe, über Kreuze und Burkas einen kühlen Kopf bewahren. Sie könnte man als Moderatoren bezeichnen, und unter ihnen sind auffallend oft Soziologen, aber auch Politikwissenschaftler und Juristen. Wie erfrischend lesen sich etwa Tweets des Soziologen Stephan G. Humer (@netsociology), in denen er Kulturpessimisten und Säkularismusgegner auseinandernimmt oder aus einer Datenschutz-Debatte allein mit einem passenden Emoji viel heiße Luft herausnimmt. Zum Teil bilanziert er jedoch auch gallig: „Typischer Morgen im digitalen Deutschland: Angst vor #KI, Angst vor #Internetsucht, Angst vor #Facebook, #Google und natürlich #Twitter … hieß es nicht mal, #GermanAngst sei Geschichte? Analoge Geschichte vielleicht …“

Das kam überraschend, keine Frage! Und natürlich bin ich so hocherfreut wie es überhaupt nur möglich ist über diese lobende Erwähnung – wer wäre es in diesem Falle nicht? Diese Anerkennung zeigt mir dabei eine Sache ganz besonders: meine „Twitter-Strategie“ ist erstens erkennbar und zweitens inhaltlich positiv. Es mag vielleicht überraschend klingen, besonders diesen Punkt an dieser Stelle hier und jetzt so hervorzuheben. Aber bei allem, was man in der Wissenschaft macht, bleibt grundsätzlich immer ein (nicht gerade geringes) Risiko, welches (zumindest für mich) im Wissenschaftsalltag schwer wiegt: erkennen die Menschen den Sinn, den Wert bzw. die Brauchbarkeit der geleisteten Arbeit? Das ist in einem hochinnovativen Forschungsfeld wie dem, in dem ich tätig bin, meines Erachtens ein wirklich extrem relevanter und zugleich stark unterbelichteter Punkt, über den ich sicherlich noch vieles sagen könnte, aber das geschieht dann sicherlich zu einem anderen Zeitpunkt mal (und dann auch sehr gern ;-). So oder so gilt: Meine Twitterei war somit nicht umsonst, sondern wurde von den Autoren des Artikels mit entsprechend positiven Aussagen bewertet:

„Hier lässt sich […] exemplarisch beobachten, wie sich Wissenschaftler in public intellectuals verwandeln.“

Mehr kann ich nicht erwarten. Die Arbeit der erwähnten Kolleginnen und Kollegen bei Twitter sowie mein Wirken werden als vorbildlich angesehen – und zwar buchstäblich:

„Was spräche also dagegen, bei Berufungsverfahren künftig nicht nur darauf zu achten, was und wo jemand publiziert und wie viele Drittmittel er oder sie bereits eingeworben hat, sondern ebenso Aktivitäten in den sozialen Medien zu würdigen? Und hat, wer sich bei Twitter als Vermittler hervortut, nicht zudem eine spezifische Art der Lehrerfahrung gesammelt? Gerade schon länger betriebene Accounts können zudem von einer intellektuellen Entwicklung zeugen. Tausend Tweets sagen oft mehr als ein größerer Text, zumal wenn dieser infolge der Publikationsmühlen erst zeitverzögert erscheint. Ein Account verrät also, wie jemand auf bestimmte Ereignisse reagiert, an welchen Themen wirklich Herzblut klebt und wie sich eine politische Einstellung oder theoretische Neigung, nicht zuletzt durch den Austausch mit anderen Twitterern, nach und nach verändert. Twitter ist auch ein Ort für Bildungsreisende. (…) Das Medium zwängt den Diskurs also keineswegs in starre Bahnen. Vielmehr entstehen neue, offene Räume und Unwahrscheinlichkeitsgebilde. (…) [Wie] schon Hegel in seiner Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse zwitscherte: „Wer etwas Großes will, der muß sich, wie Goethe sagt, zu beschränken wissen.“ Twitter bietet dafür fraglos die besten Voraussetzungen.“

Tausend Dank für dieses phantastische, motivierende, maximal erfreuliche Fazit! Es war ein weiteres Highlight in einem ohnehin schon tollen Monat Mai. Da bleibt mir nur zu sagen: Folgen Sie, liebe Website-Besucherinnen und -Besucher, den im Artikel genannten Mit-Twitterern! Es lohnt sich – nicht nur meiner Meinung nach ;-)

Apr

4

Mrz

10

Hier finden Sie alle Infos zu unserem inzwischen 18. Workshop: Programm (PDF)

Mrz

8

Am 21.3. bin ich freundlicherweise hier zu Gast: telegraphen_lounge, diesmal zum Thema „Zerstören Social Media unsere Gesellschaft?“ am Mittwoch, 21. März, 19 Uhr. Da zuvor der ganztägige Workshop unseres Netzwerks Terrorismusforschung stattfindet, lohnt sich ein wissenschaftsorientierter Besuch des Gendarmenmarkts von früh bis spät!

Feb

28

Unser Thema: Rechtsextremismus und Rechtspopulismus als Herausforderung für Wissenschaft und Gesellschaft

Das Programm finden Sie hier ab dem 1. März 2018.

Melden Sie sich jetzt kostenlos für die Teilnahme am Workshop an: stephan.humer @ hs-fresenius.de (Die nun verlängerte Anmeldefrist ist der 20. März)

Feb

26

Von Popper lernen – und besser formulieren

Ein Beitrag vom 26. Februar 2018

„Das grausame Spiel, Einfaches kompliziert und Triviales schwierig auszudrücken, wird leider traditionell von vielen Soziologen, Philosophen und so weiter als ihre legitime Aufgabe angesehen. So haben sie es gelernt, und so lehren sie es.“

(aus Poppers Plädoyer für intellektuelle Redlichkeit)

Da folgen wir doch lieber seiner Idee: „Wie Sie ja wissen, bin ich ein Gegner von Marx; aber unter seinen vielen Bemerkungen, die ich bewundere, ist die folgende: „In ihrer mystifizierten Form ward die Dialektik deutsche Mode.“ Sie ist’s noch immer. Das ist meine Entschuldigung dafür, daß ich mich auf diese Diskussion nicht einlasse, sondern lieber daran arbeite, meine Ideen möglichst einfach zu formulieren.“

Feb

23

Tolles Interview mit Wiko-Rektor Luca Giuliani mit einer wahren Aussage: „Geisteswissenschaftler können sich oft schwer von der Vorannahme trennen, dass das, was sie bearbeiten, erstens das Wichtigste ist, und zweitens, dass ein gebildeter Mensch das einfach zu kennen hat. Naturwissenschaftler gehen damit sehr viel lockerer um.“ ;-)

Feb

6

Ich darf dankenswerterweise den Eröffnungsvortrag beisteuern (Spielregeln für die digitale Gesellschaft: Sozio-technisch statt nur sozial). Hier gibts den Flyer zur Veranstaltung.


RT @hatr: If you are interested in OSINT-enabled investigations, follow this thread https://t.co/o8CaMtYlKV
- Montag Sep 24 - 2:22pm

RT @DalaiLama: Leaving aside the perspective of spiritual practice, even in worldly terms, in terms of our enjoying a happy day-to-day exis…
- Montag Sep 24 - 1:48pm

Empfehlenswerter Beitrag von Forschung & Lehre: https://t.co/0IxPjJd2l6
- Montag Sep 24 - 1:38pm

"Wenn wir ehrlich sind, haben danach andere Zäune gebaut und damit auch uns Deutsche vor einem weiteren Anstieg der… https://t.co/0jF4TqCKci
- Montag Sep 24 - 12:33pm

"Wir waren so naiv zu glauben, dass alle anderen unser Vorgehen auch gut finden. Wir haben auch unterschätzt, welch… https://t.co/x5bjicAYQh
- Montag Sep 24 - 12:30pm

"Wir haben nicht bemerkt, dass unsere Nachbarn uns als ein Land wahrnahmen, das an seine gute Mission glaubt, aber… https://t.co/Hj24E7btyL
- Montag Sep 24 - 12:28pm

"Als Erstes müssen wir verstehen, dass moralischer Rigorismus genauso falsch sein kann wie der Verzicht auf Moral.… https://t.co/ALtSZ5LrCU
- Montag Sep 24 - 12:26pm

Interview mit @sigmargabriel im @DerSPIEGEL: "Die großen Fragen nach Deutschlands Platz in der Welt bleiben unbeant… https://t.co/JDG3QqWJLF
- Montag Sep 24 - 12:25pm

RT @BahnAnsagen: So ein ICE ist doch auch nur ein Mensch. Volume 1. 🚄😴 (Dank an Martin Lorenz) #Bahn #ICE #GuteNacht https://t.co/tSeMjHWVkr
- Montag Sep 24 - 7:56am

Der Wunsch nach einer "grossen Schweiz" ist vor allem eines: zutiefst unsozial. https://t.co/NI2wjg0luf
- Montag Sep 24 - 7:44am

😂👍 https://t.co/IBuNDK6IO1
- Montag Sep 24 - 7:39am

Ja, es ist lustig. Und wahr. Und damit nicht lustig. Aber wahr. https://t.co/VwbEKiNPsR
- Sonntag Sep 23 - 7:10pm

😴 https://t.co/shWIQUW9U9
- Sonntag Sep 23 - 6:54pm

Es bleibt spannend https://t.co/qzv8f3J9Us
- Sonntag Sep 23 - 6:51pm

RT @stoewer: "Was machen Sie beruflich?" "Ich studiere dual." "Haben Sie mich gerade Aal genannt?"
- Sonntag Sep 23 - 3:51pm

RT @HundertmarkIris: Das ist sehr gefährlich, was Sie hier in die Welt blasen! https://t.co/6S9WUQcU7P
- Sonntag Sep 23 - 3:48pm

RT @Anousch: Nennt man „alternative Fakten“. Trumpisten, Kreationisten und Impfgegnern gefällt das. @Die_Gruenen https://t.co/kTivT1T8rV
- Sonntag Sep 23 - 2:57pm

Aber für viele Twitterer eher ungeil. Dann kann man nicht so gut draufhauen. 🤦‍♂️ https://t.co/qfRYcGKjw4
- Sonntag Sep 23 - 2:28pm

RT @c_lindner: Heute hat auch die Führung der @Die_Gruenen nachgezogen und die Absage am Staatsbankett für #Erdogan angekündigt. Die #GroKo
- Sonntag Sep 23 - 1:43pm

RT @TurkKick: .@Schwarzenegger Ein vorbestrafter Rechtskrimineller - Lutz Bachmann - unterstellt Ihnen hier mittels #FakeNews öffentlich…
- Sonntag Sep 23 - 12:31pm

Nein. Leider nicht. Vor allem nicht hier bei Twitter. https://t.co/JkbIzvkGQW
- Sonntag Sep 23 - 12:22pm

Früher (bspw. in den 90ern) hätte so ein Wegbeförderungsdeal geklappt (Stichworte: SPD, Schröder, Wahlverlierer). H… https://t.co/nMMzXguLMW
- Sonntag Sep 23 - 9:51am

😂 https://t.co/Gr7hmqDf3j
- Sonntag Sep 23 - 8:56am

RT @akadsoz: Gesellschaftliche #Integration in Deutschland: #JuttaAllmendinger über geringen sozialen Austausch zwischen Menschen verschie…
- Sonntag Sep 23 - 8:44am

Ächtung ist das Mindeste. https://t.co/AT5epFGfjB
- Samstag Sep 22 - 6:16pm

RT @ronzheimer: In Fall Nahles ist die SPD stolz darauf, am Freitag „einen Fehler“ korrigiert zu haben. Aber Maaßen soll wegen eines umstri…
- Samstag Sep 22 - 6:15pm

RT @PhilipPlickert: "Deutschland steckt im umgekehrten McCarthy-Modus. Wo der alte US-Senator in den fünfziger Jahren nur noch «Rote» sah,…
- Samstag Sep 22 - 3:11pm

RT @DigitaleEthik: Neuer Job für Dr. #Maaßen? Professur an der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung? Passt zu seinen Kompetenze…
- Samstag Sep 22 - 2:02pm

RT @Tagesspiegel: Bei zwei rechtsextremen Aufmärschen kam es am Abend zu schweren Straftaten: In #Dortmund riefen Nazis antisemitische Paro…
- Samstag Sep 22 - 12:48pm