Mrz

9

16. NTF-Workshop in zwei Wochen: Programm

Ein Beitrag vom 9. März 2017

Hier nun das Programm unseres Workshops am 22. und 23. März in der Hochschule Fresenius in Berlin:

### Mittwoch, 22.3.2017:

10.00 Uhr: Einlaß

11.00 Uhr: Begrüßung durch den Vorstand des Netzwerks Terrorismusforschung e. V.
11.15 Uhr: Tom Schreiber, Abgeordneter der SPD im Abgeordnetenhaus Berlin und verfassungsschutzpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion: Radikalisierung in Berlin – Prävention und Repression stärker in den Blick nehmen

12.15 Uhr: Pause

13.15 Uhr: Sebastian Lange, HU Berlin: Ideologie, Strategie und Organisation dschihadistischer Gruppen: Konzepte, Befunde und Erklärungen
14.15 Uhr: Anna Lederer, HU Berlin: Biased media? – Germany’s main press coverage of state sponsored terrorism

15.00 Uhr: Pause

15.30 Uhr: Bernd Zywietz, Uni Mainz/NTF e. V.: Dschihadismus im Internet
16.30 Uhr: Lorand Bodo, ICSVE/UCL: Breaking the ISIS Brand: Social Media Counter Narrative Project

17.30 Uhr: Abschluss erster Tag

### Donnerstag, 23.3.2017:

09.30 Uhr: Einlaß

10.00 Uhr: Begrüßung
10.10 Uhr: André Schulz, Bund Deutscher Kriminalbeamter: Polizeiwissenschaft und -forschung: Zwischen Theorie und Praxis
11.00 Uhr: Noreen van Elk, Rijksuniversiteit Groningen: Terrorismus und Ethik

12.00 Uhr: Pause

13.00 Uhr: Philip Weissermel, NTF e. V.: Terrorismus als Kommunikationsstrategie
14.00 Uhr: Florian Peil: Terrorismus – Wie wir uns schützen können

15.00 Uhr: Verabschiedung

NTF-Mitglieder-relevant ist danach:

15.30 Uhr: Mitgliederversammlung 2017

Anmeldung für den Workshop kostenlos und unverbindlich via Mail an stephan.humer @ netzwerk-terrorismusforschung.org

Feb

28

In gut vier Wochen findet der inzwischen 16. NTF-Workshop statt, diesmal wieder in Berlin. Hier sind die fest eingeplanten Referentinnen und Referenten (Themendetails folgen in Kürze):

Tom Schreiber, Mitglied des Abgeordnetenhauses Berlin (SPD)
Florian Peil, Autor „Terrorismus – Wie wir uns schützen können“
Anna Lederer, HU Berlin/NTF e. V.
Bernd Zywietz, Uni Mainz/NTF e. V.
Lorand Bodo, ICSVE/UCL
André Schulz, Bundesvorsitzender Bund Deutscher Kriminalbeamter
Noreen van Elk, Rijksuniversiteit Groningen
Sebastian Lange, HU Berlin/NTF e. V.
Philipp Weissermel, NTF e. V.

Wenn Sie teilnehmen möchten, so sichern Sie sich bitte unverbindlich und kostenlos einen Platz, indem Sie mir eine kurze Mail schreiben. Wir brauchen die Anmeldung lediglich aus organisatorischen Gründen, da die Hochschule Fresenius, an der die Veranstaltung stattfindet, eine Zugangskontrolle hat.

Die Veranstaltung beginnt am 22.3. um 11 Uhr in der Hochschule Fresenius, Jägerstr. 32, 10117 Berlin.

Feb

16

Dschihadismus im Internet: Stellenausschreibungen

Ein Beitrag vom 16. Februar 2017

Drei Stellen an der Uni Mainz:

http://www.ifeas.uni-mainz.de/Dateien/PostDoc_Ethnologie_Ausschreibung.pdf

http://www.ifeas.uni-mainz.de/Dateien/Doktorand_in_Ethnologie_Ausschreibung.pdf

http://www.ifeas.uni-mainz.de/Dateien/Doktorand_in_Islamwissenschaft_Ausschreibung.pdf

Feb

6

Am 22. und 23. März dieses Jahres findet der 16. Workshop unseres Netzwerks Terrorismusforschung statt. Glücklicherweise haben wir nicht nur alle Referentinnen und Referenten bekommen, die uns überzeugt haben und die wir demzufolge auch unbedingt dabei haben wollten – wir haben auch wieder fantastische Keynote-Speaker bekommen! Somit sind Nachwuchs und „alte Hasen“ wieder gleichermaßen gut vertreten. Deshalb jetzt erstmals ein kleiner Spoiler: Freuen Sie sich u.a. auf

Tom Schreiber, SPD, Mitglied des Abgeordnetenhauses Berlin, verfassungsschutzpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion

André Schulz, M.A., Erster Kriminalhauptkommissar, Landeskriminalamt Hamburg und Bundesvorsitzender, Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK)

Florian Peil, Sicherheitsberater und Autor des Buches „Terrorismus – wie wir uns schützen können“

Hinzu kommen (Stand: 3.2.) drei Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler sowie drei Vorträge direkt aus dem NTF-Kreis. Erweiterungen des Tagungsprogramms sind aufgrund der vielen guten Einreichungen aber noch möglich – wir versuchen, alle adäquat unterzubringen! Einen vollständigen Tagungsplan werden wir spätestens Mitte Februar veröffentlichen. Der Eintritt ist frei, aber nur nach Voranmeldung möglich: stephan.humer @ netzwerk-terrorismusforschung.org

Jan

9

Die ersten Vortragenden sind bereits an Bord, die ersten Vortragsthemen sehen sehr vielversprechend aus – fehlt nur noch Ihr Angebot! Sie forschen in den Bereichen Terrorismus, Extremismus und/oder politische Gewalt? Dann nehmen Sie an unserem Call for Papers teil: http://www.ntfev.org – wir freuen uns auf Ihre Einsendung!

You want to participate in our Workshop with your research results regarding Terrorism, Extremism and/or political violence? Please take a look at our Call for Papers: http://www.ntfev.org – we hope to hear from you soon!

Dez

21

Es war lange geplant und ist auch dringend nötig: ab heute verabschiede ich mich für einige Tage in den Urlaub. Das bedeutet, daß Interviewanfragen bitte nur per Mail oder Telefon (mit entsprechend eingeplanter Reaktionszeit) und nur für schriftliche (= Mail) oder telefonische (= Radio) Interviews erfolgen sollten. „Zwischen den Jahren“ (d.h. zwischen dem 28. und 31.12.) bin ich dann wieder für Livesendungen im Studio (Berlin) erreichbar. Im Berliner Büro sind meine Abteilung und ich wieder ab dem 2.1., so daß auch Kamerateams wieder gern vorbeischauen können. Das Netzwerk Terrorismusforschung ist ebenfalls ab dem 2.1. wieder erreichbar.

Ich wünsche Ihnen – gerade jetzt – eine angenehme Zeit!

Today I´ll start my vacation, so availability for the media is limited until Dec 28. Please contact me only via E-Mail or Phone for E-Mail or Non-Live Phone Interviews. My team and I will be back in business on a regular basis on Jan 2, 2017. Enjoy – especially now – the upcoming Holidays!

Dez

13

SPIEGEL TV: Kriminelle Araber-Clans in Berlin

Ein Beitrag vom 13. Dezember 2016

Eine der besten Dokumentationen der Gegenwart zu diesem Thema: hier abrufbar.

Dez

1

Hier finden Sie den aktuellen Call für unseren nächsten Workshop im März 2017.

And here you´ll find the English version of our Call.

Nov

22

Die Wissenschaft hat es dieser Tage nicht leicht. Da fragen sich Kolleginnen und Kollegen zu Recht, was das Gerede vom „postfaktischen Zeitalter“ für Konsequenzen für das Fundament unserer Lebenswelt – die Wissenschaft – hat und wie man dem begegnen kann. Ich kann vor allem die Aussagen des Kollegen Mojib Latif unterstützen:

„Immer mehr Menschen informieren sich im Internet. Dort stehen Meinung, Gerücht und wissenschaftliches Ergebnis ununterscheidbar nebeneinander. Es fehlt an Orientierung und Qualitätskriterien. Die Aufmerksamkeit wird eher dem zuteil, der am schrillsten auftritt. Da kann (und will!) Wissenschaft nicht mithalten.“

Sehr hilfreich wäre es, wenn die Schreihälse schlicht und einfach keine Claqueure mehr hätten, sprich: wenn das Geschreie keine Zustimmung mehr fände. Stattdessen wäre es für diese Unterstützer sicherlich zielführender, selbst zu denken und sich eine eigene Meinung zu bilden. Das würde zuerst zeigen, daß die Schreihälse mit Sicherheit am wenigsten Unterstützung verdienen.

Gut ist aber auch Latifs Haltung gegenüber den „Postfaktischen“:

„Ich ignoriere diese Leute. Reagierte ich auf diese abstrusen Behauptungen, würde ich ihnen nur noch mehr Aufmerksamkeit verschaffen.“

Und auch die Antwort auf die Frage, wie die Wissenschaft reagieren sollte, ist absolut empfehlenswert:

„Sie sollte der Allgemeinheit selbst die besten Informationen zur Verfügung stellen, und zwar ansprechend und vor allem verständlich.“

Daran wird hier gearbeitet. Und zwar – ganz konkret – so, daß mein Team und ich versuchen, die Unterstützer zu erreichen und zu überzeugen – nicht die Schreihälse. Wir laden zum Denken ein und setzen auf das Empowerment der bzw. des Einzelnen. Das ist unser Ziel. Jedes Mal. Früher, heute und in Zukunft.

Nov

14

Die Rache der von links Belehrten: … und die AfD?

Ein Beitrag vom 14. November 2016

Nach meinem ersten Beitrag zum Thema „von links Belehrte“ kamen erwartungsgemäß einige Fragen von Leserinnen und Lesern. Die wahrscheinlich wichtigste Frage war: Ist das bei uns auch so? Soll heißen: droht uns dasselbe Schicksal auch in Deutschland – nur mit der AfD statt mit Trump? Abgesehen von der Tatsache, daß die AfD schon in mehreren Parlamenten sitzt und somit bereits einige Erfolge verzeichnen kann, würde ich aus medienanalytischer Sicht sagen: ja, die Wut der „von links Belehrten“ wird auch bei uns (weiterhin) eine Rolle spielen. Dazu einige Beispiele aus den Medien:

„Kretschmann plädierte dafür, wie schon in einem umstrittenen Gastbeitrag vor einigen Wochen, die Auseinandersetzung mit dem politischen Gegner zu überdenken. „Wir dürfen es mit der Political Correctness nicht übertreiben“, sagte er. Auch Menschen, „die ganz anders denken“, verdienten „Respekt und Klarheit“.

(Quelle: Spiegel Online)

Die Volksparteien hätten sich von den kleinen Leuten entfremdet. „Es ist eine Mischung aus politischer Korrektheit und dem Versuch, Minderheiten einzubinden, die man als benachteiligt sieht.“ Eine falsch verstandene Etikette verhindere, dass bestimmte Dinge angesprochen werden könnten. Als er vor vier Jahren antisemitische Schimpftiraden von Nordafrikanern anprangern wollte, pfiffen ihn seine Fraktionskollegen zurück. Die Gefahr, in die ausländerfeindliche Ecke gedrängt zu werden, war ihnen zu groß. Es mag auch persönliche Kränkungen gegeben haben. Wenig später jedenfalls war Bernhard Ochs kein Parteimitglied mehr. Nach vier Jahrzehnten in der SPD.“

(Quelle: FAZ)

„Im Umgang mit dem Rechtspopulismus haben sich weite Teile der Scheinheiligen in eine manichäische Weltanschauung geflüchtet, eine moralische Zweiklassengesellschaft, in der es die progressiven Anständigen gibt und die zurückgebliebenen Bösewichter. (…) Aus dieser Frontstellung gibt es kein Entweichen. Mit dem „more of the same“ werden die Gräben tiefer. (…) Trump will wie die AfD keine ökonomisch egalitäre Gesellschaft, sondern eine, in der die Ansichten auch derjenigen gehört und respektiert werden, die von den Diskurswächtern ausgeschlossen wurden. Zu glauben, der AfD sei mit einer noch puristischeren Form von politischer Korrektheit beizukommen, ist die im Augenblick gängigste Form des „more of the same“. (…) Als teutonisches Gegenmodell zu Dr. House darf Witta Pohl in den „Drombuschs“ gelten, die gegen die Widrigkeiten des Alltags Integrität und Selbsterhöhung setzte. Die Drombuschs sprachen wie Teilnehmer eines Kirchentagspodiums. In dieser Serie aus den 80er-Jahren spricht das Biedermeier der Bonner Republik. Seitdem hat sich die Welt verändert, aber Teile der Elite haben noch nicht erkannt, dass ihre Moral der Überbau eines Lebens in einer geschützten Freiheitsnische war, die die Amerikaner mit ihren Truppen militärisch absicherten. Die Dinge werden anders, und wir in ihnen. Das ist auch eine Chance, wenn wir dazulernen und die Abgehängten anhören und ernst nehmen, ohne sie abzuwerten.

(Quelle: Welt; jeweils mit eigenen Betonungen)

Da der Mechanismus der Belehrung meines Erachtens nach (1) recht stabil zu sein scheint, kann also die Antwort auf die Frage nach der AfD heute nur lauten: ja, die AfD hat weiterhin große Chancen auf einen nicht nur knappen Einzug in den Bundestag 2017, und das hat eben nicht nur etwas mit Hass, Stereotypen oder Globalisierungsangst zu tun, sondern nicht gerade wenig mit den o.a. Beispielen, sprich: der Belehrung von links. (Siehe dazu auch mein Interview in der Basler Zeitung.)

(1) Auf Basis der medienanalytischen Erkenntnisse im Onlinebereich seit 2012 – Details jederzeit gern auf Anfrage


RT @bjoernstritzel: ISIS claims Westminster attack. https://t.co/MSQFw8ukuQ
- Donnerstag Mrz 23 - 12:33pm

RT @NTFeV: If you're a journalist & want more thoughts about the #londonattack please feel free to join our #terrorism #research #workshop
- Donnerstag Mrz 23 - 6:38am

Handgepäck im Flugzeug - Neun wichtige Antworten zum Laptop-Verbot https://t.co/Pp7W08RHVA
- Mittwoch Mrz 22 - 12:52pm

Inkasso ist fast immer Abzocke. Informieren hilft - oft genug sind die "Gebühren" unsinnig https://t.co/QHdFzpPB4F via @faznet
- Mittwoch Mrz 22 - 12:29pm

RT @TomSchreiberMdA: Vortrag bei @NTFeV zur Radikalisierung in Berlin & Repression & Prävention zu Terrorismus gehalten. @GdP_Dir4 @SoliDav
- Mittwoch Mrz 22 - 12:12pm

RT @dw_politics: From Berlin to Washington, Germany's role in @NATO has taken center stage. But how exactly does Germany contribute? https:…
- Mittwoch Mrz 22 - 7:19am

Nur noch knapp drei Stunden, dann startet der 16. Workshop des @NTFeV - wir freuen uns auf spannende Vorträge und gute Diskussionen! #NTF16
- Mittwoch Mrz 22 - 7:17am

RT @wiko_berlin: Fellow 2015/16 Barbara Stollberg-Rilingers Biografie über Maria Theresia in "Lesart", @DKultur https://t.co/sthDUks5n1
- Mittwoch Mrz 22 - 7:16am

RT @maischberger: "Cannabis und Kokain: Sollen #Drogen freigegeben werden?" Wir fragen u.a. #JenkevonWilmsdorff u. @BDK_BuVo – morgen erst…
- Dienstag Mrz 21 - 12:17pm

RT @wiko_berlin: #TuesdayColloquium Mar 21: Fellow Steven R. Beissinger, "Inside the Mean Streets and Nests of Parrotlet Society" https://t…
- Dienstag Mrz 21 - 12:17pm

Digital-Berufe: Datenspezialisten gefragt wie nie https://t.co/WtoNnGcKdf via @faznet
- Dienstag Mrz 21 - 8:40am

https://t.co/jLssvjukNY @NTFeV
- Montag Mrz 20 - 7:47pm

RT @fromTGA: In HK this now more true than ever..@huyong @dbandurski https://t.co/cHVm9yY50R
- Montag Mrz 20 - 6:58am

RT @Djeron7: Mafiamethoden in der Hauptstadt - So zocken kriminelle Clans mit Flüchtlings-Pensionen ab https://t.co/ynF0pLKxQg
- Montag Mrz 20 - 6:58am

Michael Spreng - "Schulz ist sozusagen die Alternative für Deutschland" https://t.co/VBgMMGBSBG
- Montag Mrz 20 - 6:57am

Auskunftsrecht im Internet: Äußerungen auf Social Media: Richtern geht Hasskommentar-Gesetz nicht weit genug https://t.co/IREDdyu9jr @faznet
- Montag Mrz 20 - 6:51am

David McAllister: „Der Balkan ist eine hochbrisante Region“ https://t.co/zE4LsXlL3C via @welt @NTFeV
- Montag Mrz 20 - 6:43am