“FACE recognition is ‘now'” – multi-biometric, connected, worldwide

Alessandro Acquisti is absolutely right: multi-biometric video surveillance and database tuning is now, not tomorrow. So we need to deal with it now, not tomorrow.

“Another application would be the reverse: images of a person of interest from security cameras or public photos uploaded onto the internet could be compared against a national repository of images held by the FBI. An algorithm would perform an automatic search and return a list of potential hits for an officer to sort through and use as possible leads for an investigation.”

(source: newscientist.com)

Hey, that sounds like our project! ;-) But what about societal aspects, dear FBI? Nothing to hear about that in the article, but the tradeoff between Freedom and Security is nonsense. The whole thing can be a win-win situation for everybody. But that won´t happen if developers focus on one group only, e.g. police officers. Everybody who is touched by these developments must be part of the project. That´s why I promote Privacy and Sociality by Design.

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Programmieren lernen – ab der ersten Klasse!

Kein schräges TurboPascal-Gequäle oder die ausschließliche Fokussierung auf die Bedienung von Facebook in mit der heißen Nadel gestrickten, pseudopädagogischen Firmenkursen, sondern echtes Programmieren, unterrichtet wie eine Fremdsprache und mit langfristiger Perspektive – das wäre mit Sicherheit hilfreich für Kinder und Jugendliche.

Deshalb wird es jetzt auch gemacht: in Estland.

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München `72: 40 Jahre nach dem Olympia-Terror

Wieder einmal war der Workshop des Netzwerks Terorrismusforschung eine lohnenswerte Angelegenheit. Anders als bei vielen anderen Veranstaltungen ist hier der Name tatsächlich Programm und es kommt bereits nach wenigen Minuten echte Workshop-Atmosphäre auf. Die 15 Anwesenden begannen gleich nach dem ersten spannenden Vortrag von Sylvia Schraut (Thema: Historische Implikationen aktueller Terrorismusbilder in Genderperspektive) mit einer umfangreichen Diskussion, welche sich in entspannter, aber zugleich äußerst professioneller Atmosphäre auch in den Pausen fortsetzte. Dies ist mir bereits in Mainz beim ersten Workshopbesuch im Frühjahr positiv aufgefallen: obwohl die Themen – wenig überraschend – meist sehr ernster Natur sind, bleibt doch eine angenehme Lockerheit nicht auf der Strecke. Unangemessen wird es zu keinem Zeitpunkt, es werden keine makabren Witze und auch keine seltsamen Wortspiele gemacht (was in anderen, eher anwendungsorientierten Kontexten leider nicht immer der Fall ist).

Leider werden die Workshops von viel zu wenigen Menschen besucht, obwohl sich hier fantastische Möglichkeiten der Vernetzung und auch der Eliminierung blinder Flecken in der eigenen Forschung feststellen lassen. Ein Grund mag gewesen sein, daß die aktuelle Fokussierung auf München `72 vielen zu spezifisch erschien – dies wurde zumindest in der Feedbackrunde mehrfach erwähnt. Dabei sind die Workshops immer themenoffen und das Workshopmotto soll die Veranstaltung zwar prägen, jedoch nicht dominieren. Jeder wissenschaftliche Vortrag zum Thema Terrorismus ist erst einmal interessant und sollte beim CfP auch eingereicht werden, trotz eventuell vorhandener Zweifel. Denn letztlich entscheidet die Qualität des Vortrages – und da hatten die Verantwortlichen bisher immer ein gutes Gespür bei der Auswahl.

Ich freue mich deshalb (und aus einigen anderen Gründen …) schon jetzt auf den kommenden Workshop!

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Googles Objektidentifikation in Videomassendaten

Ein spannendes Vorhaben, gar kein Zweifel. Aber um Gesichter geht es hier – anders als bei unserem Projekt MisPel – nicht, sondern lediglich um Objekte: Zigtausende sollen zukünftig selbständig durch Software in Videomassendaten (sprich: bei YouTube) erkannt werden können. Wohin die Entwicklung in Sachen Videodatenanalyse geht, wird durch solche Vorhaben wieder einmal eindrucksvoll bestätigt. Google wäre gut beraten, dieses Feature nicht ohne vorherigen transdisziplinären Diskurs einzuführen. So wie wir es bei MisPel machen.

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Zwischen historischer Neuheit und anthropologischer Kreaturalität: Technogene Nähe

TEDx: Bernd Ternes

“Zwischen historischer Neuheit und anthropologischer Kreaturalität: Technogene Nähe

Ein Abriss, was Neuheit bedeutete, wie eurozentrisch dieser Gedanke ist, inwieweit er sich selbst aufgelöst hat, geht über zur Frage, was Kreaturalität des Menschlichen sein könnte — und ob diese sich in und mittels neuster Technologien in einer Weise verändert, dass man von einem Sprung innerhalb der Konstitution des Menschen sprechen darf, der vorerst mit “technogener Nähe” bezeichnet werden soll.

„Technogene Nähe” besteht als mehrjähriges Forschungsprojekt in der Ausarbeitung soziologischer Paraphrasen über das mögliche Zuendegehen eines anthropologischen missing links.

Die Kernthese als Frage lautet: Kann das im Zuge der Evolution des Vermögens zur Distanzierung nicht mitevoluierte Vermögen von Menschen, eine Nähe, eine Verbindung, eine Motivation zu großformatigen, abstrakten Gebilden herzustellen, nun mit der rigider werdenden Technologisierung der Existenz überhaupt zum ersten Mal angesprochen werden, so dass erst jetzt, mit Beginn und im Laufe des 21. Jahrhunderts, ein Sprung im prometheischen Gefälle passieren könnte und es möglich wird, dass Menschen mittels, in und durch Technologie zu ‚kommunizieren’ vermögen mit gesellschaftlichen Abstrakta, und zwar emotional, motivational, vielleicht sogar mantisch?

Daneben gibt es einen Forschungsstrang, der sich der Technik zwischen Vertrag und Norm widmet. Kernfrage ist hier eine neue Positionsbestimmung der Technik im Spannungsfeld vertrags– und sozialnormierender Motive des Gelingens sozialer Beziehungen.”

(Quelle: TEDx, siehe obigen Link)

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Facedeals: Werbung durch Gesichtserkennung

Überraschend ist es nicht: über ähnliche Szenarien philosophieren einige KollegInnen und ich schon seit geraumer Zeit auf Konferenzen und Tagungen. Nun gibt es einen ersten Versuch, mithilfe biometrischer Merkmale Shopping zu … sagen wir: verändern. Das Ganze nennt sich Facedeals und funktioniert so:

“Wer eine Kneipe oder einen Laden betritt wird dabei gefilmt, per Gesichtserkennungssoftware erkannt und mit persönlichen Angeboten aufs Handy beliefert – alles mittels Facebook. Nur freischalten muss der Nutzer sich für die Anwendung.”

(Quelle: news.de)

Eine Diskussion findet dazu allerdings nicht wirklich statt. Bereits die nicht gerade zahlreichen Suchergebnisse zu diesem Thema sprechen Bände.

Dabei wäre eine Diskussion notwendiger denn je. Denn die Erkennung mithilfe biometrischer Merkmale steht noch ganz am Anfang und das Gesicht ist hierbei nur eines von zahlreichen Merkmalen. Dazu kommt, daß diese selbstverständlich entsprechend miteinander verknüpft werden können, die Software lern- und die Hardware ausbaufähig sein werden usw. Bargeldloses Zahlen – nicht mehr mit dem “guten Namen”, sondern mit dem “hübschen Gesicht” – wird ein Thema sein, die Identifikation in Menschenmassen, die Beobachtung durch Drohnen (und ihre Abwehr, welche in Polizeikreisen durchaus diskutiert wird) etc. pp. Doch bisher ist es höchstens ein rechtliches Thema: was ist derzeit erlaubt und was nicht? Daß jedoch die Gesetze in nicht wenigen Fällen – siehe Urheberrecht – dringend einer Überarbeitung bedürfen, das sollte inzwischen auch dem größten Ignoranten aufgefallen sein. Mit nichtdigitalen Lösungsschemata kann man digitalen Herausforderungen oft genug nicht erfolgreich begegnen.

(Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang auch folgendes PDF: Privacy and Drones: Unmanned Aerial Vehicles von privacybydesign.ca)

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Domain Awareness System in New York City: mehr Überwachung, mehr Kontrolle …

… und keine ganzheitliche Entwicklung, so wie es aussieht:

“”Dieses System haben Polizisten, Ermittler und Programmierer gemeinsam entwickelt”, es sei deshalb perfekt auf die Erfordernisse der Beamten abgestimmt.”

(Quelle: SpOn)

Und die Erfordernisse der Gesellschaft? Wie sieht es damit aus?

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