Jul

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Nicht nur wegen G20: Wissenschaft ist nicht Politik und WissenschaftlerInnen sollten keine AktivistInnen sein

Juli 12, 2017 | Kommentare deaktiviert für Nicht nur wegen G20: Wissenschaft ist nicht Politik und WissenschaftlerInnen sollten keine AktivistInnen sein

Nicht wenige Kolleginnen und Kollegen betrachten ihr wissenschaftliches Wirken als Teil einer größeren Mission. Sie sind beispielsweise „Bewegungsforscher“ – aber nicht nur, weil sie soziale Bewegungen aus theoretischer oder methodischer Sicht interessieren, sondern weil sie (in diesen Fällen oftmals sehr weit links stehende) Sozialpolitik machen wollen. Ich halte das nicht nur für falsch, sondern für schädlich.

Wenn mich ein Journalist anruft, geschieht das aufgrund meiner wissenschaftlichen Aktivitäten. Diese Rolle für ein politisches Statement, für eine (partei)politische Positionierung jenseits von Demokratie und Menschenrechten zu mißbrauchen, das halte ich für grundfalsch. Die Menschen nehmen uns, wenn wir als WissenschaftlerInnen sprechen, auch als WissenschaftlerInnen wahr – vor allem dann, wenn die Medienpräsenz entsprechend umfangreich ist. Dann ist man beispielsweise in meinem Falle „der Internetsoziologe“. Diesen Status dann mit einer politischen Botschaft rechter oder linker Couleur zu verbinden, ist meines Erachtens ein absolutes No-Go. ExpertInnen bzw. der ExpertInnenstatus sind in den letzten Jahren ohnehin schon massiv unter Druck geraten. (Stichworte wären hier u.a. Fake News und Lügenpresse.) Dagegen kann man in vielen Fällen als Einzelperson wenig tun, denn die großen Mechanismen sind nicht immer individuell beeinflußbar, geschweige denn kontrollierbar. Aber man muß auch nicht noch Öl ins Feuer gießen. Denn was man individuell immer tun kann, ist: wissenschaftlich bleiben. Wer seine wissenschaftlichen Aussagen mit politischen Ideen vermischt, läuft immer Gefahr, das Wissenschaftliche zu verfälschen. Wer politisch aktiv sein will, muß dies sauber vom wissenschaftlichen Arbeiten trennen – oder besser noch: aktive Politik einfach sein lassen.

Ich persönlich kann und will nur „entweder – oder“. Meine Entscheidung war für die Wissenschaft, d.h. Forschung und Lehre auf dem Boden des Grundgesetzes, eintretend für Demokratie und Menschenrechte im Falle ihrer Gefährdung. Proaktive politische Aktivitäten, die darüber hinausgehen, wurden und werden unterlassen. Daß ich beispielsweise Vorsitzender des Netzwerks Terrorismusforschung bin, ändert daran nichts: auch hier sind wir gemäß Satzung und persönlicher Einstellung pro Demokratie – und gegen alle (!) Extremismen, die die freiheitlich-demokratische Grundordnung überwinden wollen. Ob wir oder unsere Mitglieder CDU-, SPD-, Grünen- oder andere Parteimitglieder oder -anhängerInnen sind, ist uns egal – solange es demokratisch bleibt. Das ist das Maximum an Politik in der Wissenschaft, das ich vertreten kann. KollegInnen, die jedoch deutlich erkennbar „Politik machen“, dies aber nicht entsprechend vom wissenschaftlichen Arbeiten trennen, dann ich leider nur sehr eingeschränkt ernstnehmen. Politisierung schadet meines Erachtens der Wissenschaft. Und zwar sehr deutlich. Manchmal muß man sich eben für eine Rolle entscheiden, so schwer es auch fallen mag.

Jul

3

Neues Buchprojekt: Internetsoziologie – Theorie und Methodik einer neuen Wissenschaft

Juli 3, 2017 | Kommentare deaktiviert für Neues Buchprojekt: Internetsoziologie – Theorie und Methodik einer neuen Wissenschaft

Es hat lange gedauert, aber nun wurde tatsächlich ein Traum wahr: die eigene Interpretation einer neuen Wissenschaft wird als Buch erscheinen. Zum ersten Mal, auf 500 Seiten, ganzheitlich von Geschichte über Theorie und Methodik bis Praxis. Der Weg zu diesem Buch dauerte satte zehn Jahre, weshalb mein erster Gedanke nach der Unterschrift unter dem erfreulich schnell ausgehandelten Vertrag mit dem renommierten Wissenschaftsverlag De Gruyter ungefähr so aussah:

Streng genommen ist meine „Idee Internetsoziologie“ sogar noch älter: sie wird geschlagene 20 Jahre alt, wenn das Buch in 2019 auf den Markt kommen wird. Denn bereits 1999 fing alles mit dieser Website an. Damals bestand die Idee zwar nur aus kaum mehr als dem Domainnamen und der Kernüberlegung dahinter, aber das waren tatsächlich die zarten Anfänge. Nach dem Erscheinen meines ersten Buches „Digitale Identitäten“ gewann die Idee dann an Fahrt, vor allem aufgrund des positiven Zuspruches von Menschen wie Gerburg Treusch-Dieter, Bernd Ternes, Joachim Sauter und Udo di Fabio. Da die dann folgenden zehn Jahre teilweise aber brutal harter wissenschaftlicher Arbeitsalltag waren – ich erinnere mich an eine Aussage eines Kollegen, der in einem Interview sogar einmal meinte, daß die letzten zehn Jahre die schlimmsten Jahre im Wissenschaftsbetrieb seit Existenz des Wissenschaftsbetriebes (!) waren -, bin ich nun natürlich umso glücklicher, daß meine Rechnung aufging. Hätte ja auch alles schiefgehen, versanden, scheitern können … Hätte, hätte – aber das ist es nicht. Ganz im Gegenteil: die völlig neue Disziplin wird von mir exemplarisch ausgestaltet, ich schlage somit eine Interpretationsmöglichkeit vor, die dazu einlädt, eigene Ideen beizusteuern und das ganze Projekt individuell weiterzudenken. Das ist der pure Wahnsinn, die pure Freude!

Niklas Luhmann sagte bekanntlich mal: „Theorie der Gesellschaft, Laufzeit: 30 Jahre, Kosten: keine“. Für mich gilt dann: Theorie und Methodik der Digitalisierung unserer Gesellschaft. Laufzeit bisher: 20 Jahre. Kosten: exorbitant. Bei diesem Zwischenfazit geht einem so viel durch den Kopf … dieses Buch ist letztlich weit mehr als nur eine weitere Monographie. Es ist ein überlebenswichtiger Zwischenschritt, ein wissenschaftliches Statement enormen Ausmaßes, ein Sieg gegen die Rahmenbedingungen des gegenwärtigen deutschen Wissenschaftsbetriebes, ein Zeichen für alle jungen Kolleginnen und Kollegen, die etwas wagen möchten, ein persönlicher Riesenschritt nach vorne … es ist so viel.

Es ist alles.

Jun

15

Besonders erfreuliche Interviewanfrage: mehralstaxifahren.de

Juni 15, 2017 | Kommentare deaktiviert für Besonders erfreuliche Interviewanfrage: mehralstaxifahren.de

Normalerweise erwähne ich an dieser Stelle Interviews nicht besonders, da sie Teil meines beruflichen Alltags sind, sprich: einfach dazugehören. Ab und zu muß man jedoch auch mal auf die besonderen Ausnahmen hinweisen und in diesem Falle fand ich das dahinter steckende Projekt wirklich cool: Lena, die Betreiberin von mehralstaxifahren.de interessierte sich für meinen beruflichen Werdegang als Soziologe. Über ihr Projekt schreibt sie:

„Hi! ich bin Lena. Ich habe in Mannheim und Bielefeld Soziologie studiert und danach als wissenschaftliche Mitarbeiterin am MZES gearbeitet. Heute reise ich als Digitale Nomadin durch die Welt und verdiene mein Geld ortsunabhängig als Webdesignerin.

Das Projekt MehrAlsTaxifahren.de habe ich im März 2017 gegründet, um zu zeigen, wie vielfältig die Berufsmöglichkeiten von Soziologinnen und Soziologen sein können.

Dass Soziologen lediglich Taxi fahren, Burger verkaufen oder Kinotickets abreißen ist ein längst veraltetes Klischee. Durch ihre analytische und kritische Arbeitsweise sowie ihr Wissen über die Prozesse der modernen Gesellschaft sind sie wichtige Arbeitskräfte in vielen Bereichen des Arbeitsmarktes.“

Schöne Idee! Da habe ich sehr gern meinen Teil dazu beigetragen, welcher so einige Entwicklungen, Meilensteine und „Karriereschritte“ nachvollziehbar machen dürfte – hier findet man ihn.

Mai

14

Schönes und Gutes von Roger Willemsen: ein kleiner persönlicher Rückblick

Mai 14, 2017 | Kommentare deaktiviert für Schönes und Gutes von Roger Willemsen: ein kleiner persönlicher Rückblick

„Wer allzu interessiert daran ist, das eigene Bild zu kontrollieren, macht sich verrückt“

Auch wenn Roger Willemsen – wie so viele herausragende Denker unserer Tage – (leider) kein Internetexperte war, so waren viele seiner Aussagen doch digital passend. Das obige Zitat ist nur ein Beispiel von vielen, denn nie war es aussichtsloser, die Kontrolle über das eigene Bild zu behalten als in digitalen Zeiten. Auch wenn Willemsen diese Aussage auf das Fernsehen bezieht, so ist sie digital absolut zutreffend. Es waren Anknüpfungspunkte wie diese, die mich begeisterten. Letztes Jahr starb Roger Willemsen im Alter von gerade einmal 60 Jahren. Viel zu früh.

Da dieser Tage ein sehr gelungener Rückblick auf das Leben und Wirken dieses Ausnahmeintellektuellen erschien, möchte ich die Gelegenheit nutzen und ein paar Empfehlungen posten. Zuerst natürlich das Video, aus dem das o.a. Zitat stammt:

Und der ebenfalls bereits erwähnte Rückblick (gesendet im Deutschlandfunk):

Beitrag (Text und Audio)

Ich bin erstmals 1991 auf Willemsen aufmerksam geworden, durch seine Moderation in der Sendung 0137. Das war anders, spannend, effizient, effektiv, fokussiert, intelligent – sprich: auf so vielen Ebenen stimulierend, daß man einfach dranbleiben mußte. Die Sendung war markant – vom Intro bis zum Inhalt. Apropos: sollte die Sendungsmelodie nicht mehr präsent sein, hier eine Erinnerungsauffrischung:

Und zum Abschluß nun alles auf einmal: 0137 mit Ton und Bild (Intro), Roger Willemsen in einer Sondersendung („0137 Spezial“) und das legendäre Interview mit den inhaftierten RAF-Terroristen, welches auch im DLF-Rückblick erwähnt wird. Nicht nur für (angehende) TerrorismusforscherInnen ein Meilenstein der Interviewgeschichte, damals wie heute:

Er fehlt. Keine Frage.

Mai

12

Alles Forschen ist Bastelarbeit: über 250.000 Zugriffe auf unser Internetsoziologie-Wiki

Mai 12, 2017 | Kommentare deaktiviert für Alles Forschen ist Bastelarbeit: über 250.000 Zugriffe auf unser Internetsoziologie-Wiki

Nach nur acht Monaten Regelbetrieb können wir voller Stolz und Freude sagen: unser Forschungswiki kommt sehr, sehr gut an. Ende April konnten wir bereits den 250.000sten Zugriff verzeichnen. Nun sind Zugriffe bekanntlich keine UserInnen, aber selbst wenn man nur von einem Bruchteil „echter Menschen“ ausgeht – beispielsweise zehn Prozent der Zugriffszahl -, so wären das in diesem Falle immerhin 25.000 Personen, die unser Wiki besucht haben. Das freut uns natürlich sehr, zumal die Beitragenden nicht wenig Zeit in „ihre“ Beiträge gesteckt haben und die Themen sicher nicht gerade massenkompatibel sind, sondern schon wissenschaftliche Spezialbereiche betreffen. Umso schöner ist deshalb dieser kleine Meilenstein – und wir nehmen ihn zum Anlaß, das Wiki kontinuierlich auszubauen und in einigen besonders begehrten Bereichen zeitnah deutlich zu vertiefen. Seien Sie gespannt!

Apr

6

Call for Papers: ICACCI 2017

April 6, 2017 | Kommentare deaktiviert für Call for Papers: ICACCI 2017

Ich leite wie immer gern weiter / For your information:

— cut —

Sixth International Conference on Advances in Computing, Communications and Informatics (ICACCI-2017)
September 13-16, 2017, Manipal, Karnataka, India

http://icacci-conference.org/2017/

Technically Co-sponsored by IEEE Communications Society (ComSoc)

Submission Deadline (Main Tracks and Special Sessions): April 20, 2017
Contact: icacci.manipal@gmail.com

The scope of ICACCI is to provide an international forum for the exchange of ideas among interested researchers, students, developers, and practitioners in the areas of computing, communications, and informatics. Since its inauguration in 2012, ICACCI has developed into a reputable conference and is well attended by experts in all aspects related to computing and information from all over the world. Material is presented in a program of technical sessions, panel discussions, symposiums, tutorials, demos, workshops, lightning talks, late breaking results posters and plenary/keynote speeches.

Prospective authors are invited to submit manuscripts reporting original unpublished research and recent developments in the topics related to the conference. The accepted and presented papers will be published in the conference proceedings and submitted to IEEE Xplore.

We welcome submissions for ICACCI’s technical program in the following tracks and special sessions:

— Communications
— Computing and Informatics
— Special Track on Hybrid Intelligent Models and Applications
— Special Track on Internet of Things (IoT)

Special Sessions

— Multimedia Security and Forensics
— Advances in Computer Graphics and Visualization
— Big Data Search and Mining
— Energy-Efficient Wireless Communications and Networking
— Mathematical Modeling and Scientific Computing
— Malware Analysis and Forensics in Smart Phones
— Image Analysis and Image Enhancement
— Recent Advances in Adaptive Systems and Signal Processing
— Next-Generation Internet and Communication

Co-affiliated Symposiums

— Fifth International Symposium on Intelligent Informatics (ISI’17)
— Fourth Symposium on Computer Vision and the Internet (VisionNet’17)
— Second Symposium on Advances in Applied Informatics (SAI’17)
— Sixth Symposium on Natural Language Processing (NLP’17)
— Symposium on Recent Advances in Communication Theory, Information Theory, Antennas and Propagation (CIAP’17)
— Symposium on VLSI Design and Embedded Computing (VDEC’17)
— Second Symposium on Emerging Topics in Computing and Communications (SETCAC’17)
— Fifth Symposium on Control, Automation, Industrial Informatics and Smart Grid (ICAIS’17)
— Third Symposium on Emerging Topics in Circuits and Systems (SET-CAS’17)
— Symposium on Applications of Computational Intelligence and Machine Learning in Networked Systems (ACMiNS)
— Second Symposium on Bioinformatics and Bioforensics (SBB’17)
— Fifth Symposium on Women in Computing and Informatics (WCI’17)
— Fourth Symposium on Green Networks and Distributed Systems (GNDS’17)
— Symposium on Ensemble Networks and Software Engineering (SENSE’17)
— Symposium on Wireless Sensor Technologies and Applications (WSTA’17)
— Second Symposium on Signal Processing for Wireless and Multimedia Communications (SPWMC’17)
— Second Symposium on Multimedia, Visualization and Human Computer Interaction (SMVH’17)
— Symposium on Assistive Technologies for the Differently Abled

Symposiums have their own submission deadlines! Please refer to the corresponding web pages for detailed information.

Authors should submit their papers online via EDAS system (EDAS Link:http://edas.info/N23175). Further instructions are posted at http://icacci-conference.org/2017/content/paper-submission-guidelines. All papers must include title, complete contact information for all authors, abstract, and keywords on the cover page.

Regular papers should present novel perspectives within the general scope of the conference. Short papers (Work-in-Progress) are an opportunity to present preliminary or interim results. Posters are intended for ongoing research projects, concrete realizations, or industrial applications/projects presentations. The conference only accepts full manuscripts with minimum 3 pages.

Literature reviews/survey papers will only be considered if they present a new perspective or clearly benefit the field. To be published, such papers must go beyond a review of the literature to define the field in a new way or highlight exciting new technologies or areas of research.

Mrz

27

12. Internat. For..Net-Symposium „IT-Fitness: Urheberschutz. Datenschutz. Blockchain.“ am 27./28. April

März 27, 2017 | Kommentare deaktiviert für 12. Internat. For..Net-Symposium „IT-Fitness: Urheberschutz. Datenschutz. Blockchain.“ am 27./28. April

Wie immer leite ich diese Einladung gern weiter:

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Die von Herrn Prof. Dr. Dirk Heckmann geleitete Forschungsstelle für IT-Recht und Netzpolitik (For..Net) veranstaltet am 27. und 28. April 2017 in Passau das nunmehr 12. Internationale For..Net-Symposium: „IT-Fitness: Urheberschutz. Datenschutz. Blockchain.“. Die Tagung steht unter der Schirmherrschaft der Parlamentarischen Staatssekretärin im Bundesministerium für Verkehr und Digitale Infrastruktur, Dorothee Bär.

Das interessante Tagungsprogramm mit hochkarätigen Referenten wie Max Schrems, Datenschutzaktivist, Wien, Dr. Hendrik Wieduwilt, Wirtschaftskorrespondent der F.A.Z., Frankfurt sowie Prof. Dr. Dr. Walter Blocher, Universität Kassel finden Sie unter https://www.for-net.info/symposien/symposium-2017/programm/. Zudem findet im Rahmen des Symposiums dieses Jahr der 1. BayWiDI-Kongress statt, bei dem die bisherigen Ergebnisse des Projektes vorgestellt werden.

Während des traditionellen Galaabends auf der Veste Oberhaus wird bereits zum 4. Mal der For..Net-Award verliehen. Um nicht nur „Fit für IT“ zu werden, sondern auch „Fit trotz IT“ zu bleiben, sorgt Firmenfitness by SHENTISPORTS mit Esther Bell zudem für einen schwungvollen Ausgleich.

Über Ihre Teilnahme am 12. Internationalen For..Net-Symposium würde ich mich sehr freue (Online-Anmeldung unter https://www.for-net.info/symposien/symposium-2017/anmeldung/). Eine Tagungsgebühr wird nicht erhoben. Für Rückfragen stehe ich Ihnen unter Tel. (0851) 509-2299 oder anne.paschke@uni-passau.de gerne zur Verfügung.

Mrz

9

16. NTF-Workshop in zwei Wochen: Programm

März 9, 2017 | Kommentare deaktiviert für 16. NTF-Workshop in zwei Wochen: Programm

Hier nun das Programm unseres Workshops am 22. und 23. März in der Hochschule Fresenius in Berlin:

### Mittwoch, 22.3.2017:

10.00 Uhr: Einlaß

11.00 Uhr: Begrüßung durch den Vorstand des Netzwerks Terrorismusforschung e. V.
11.15 Uhr: Tom Schreiber, Abgeordneter der SPD im Abgeordnetenhaus Berlin und verfassungsschutzpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion: Radikalisierung in Berlin – Prävention und Repression stärker in den Blick nehmen

12.15 Uhr: Pause

13.15 Uhr: Sebastian Lange, HU Berlin: Ideologie, Strategie und Organisation dschihadistischer Gruppen: Konzepte, Befunde und Erklärungen
14.15 Uhr: Anna Lederer, HU Berlin: Biased media? – Germany’s main press coverage of state sponsored terrorism

15.00 Uhr: Pause

15.30 Uhr: Bernd Zywietz, Uni Mainz/NTF e. V.: Dschihadismus im Internet
16.30 Uhr: Lorand Bodo, ICSVE/UCL: Breaking the ISIS Brand: Social Media Counter Narrative Project

17.30 Uhr: Abschluss erster Tag

### Donnerstag, 23.3.2017:

09.30 Uhr: Einlaß

10.00 Uhr: Begrüßung
10.10 Uhr: André Schulz, Bund Deutscher Kriminalbeamter: Polizeiwissenschaft und -forschung: Zwischen Theorie und Praxis
11.00 Uhr: Noreen van Elk, Rijksuniversiteit Groningen: Terrorismus und Ethik

12.00 Uhr: Pause

13.00 Uhr: Philip Weissermel, NTF e. V.: Terrorismus als Kommunikationsstrategie
14.00 Uhr: Florian Peil: Terrorismus – Wie wir uns schützen können

15.00 Uhr: Verabschiedung

NTF-Mitglieder-relevant ist danach:

15.30 Uhr: Mitgliederversammlung 2017

Anmeldung für den Workshop kostenlos und unverbindlich via Mail an stephan.humer @ netzwerk-terrorismusforschung.org

Feb

16

Dschihadismus im Internet: Stellenausschreibungen

Februar 16, 2017 | Kommentare deaktiviert für Dschihadismus im Internet: Stellenausschreibungen

Drei Stellen an der Uni Mainz:

http://www.ifeas.uni-mainz.de/Dateien/PostDoc_Ethnologie_Ausschreibung.pdf

http://www.ifeas.uni-mainz.de/Dateien/Doktorand_in_Ethnologie_Ausschreibung.pdf

http://www.ifeas.uni-mainz.de/Dateien/Doktorand_in_Islamwissenschaft_Ausschreibung.pdf

Feb

6

16. Workshop des Netzwerks Terrorismusforschung: Referentinnen und Referenten

Februar 6, 2017 | Kommentare deaktiviert für 16. Workshop des Netzwerks Terrorismusforschung: Referentinnen und Referenten

Am 22. und 23. März dieses Jahres findet der 16. Workshop unseres Netzwerks Terrorismusforschung statt. Glücklicherweise haben wir nicht nur alle Referentinnen und Referenten bekommen, die uns überzeugt haben und die wir demzufolge auch unbedingt dabei haben wollten – wir haben auch wieder fantastische Keynote-Speaker bekommen! Somit sind Nachwuchs und „alte Hasen“ wieder gleichermaßen gut vertreten. Deshalb jetzt erstmals ein kleiner Spoiler: Freuen Sie sich u.a. auf

Tom Schreiber, SPD, Mitglied des Abgeordnetenhauses Berlin, verfassungsschutzpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion

André Schulz, M.A., Erster Kriminalhauptkommissar, Landeskriminalamt Hamburg und Bundesvorsitzender, Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK)

Florian Peil, Sicherheitsberater und Autor des Buches „Terrorismus – wie wir uns schützen können“

Hinzu kommen (Stand: 3.2.) drei Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler sowie drei Vorträge direkt aus dem NTF-Kreis. Erweiterungen des Tagungsprogramms sind aufgrund der vielen guten Einreichungen aber noch möglich – wir versuchen, alle adäquat unterzubringen! Einen vollständigen Tagungsplan werden wir spätestens Mitte Februar veröffentlichen. Der Eintritt ist frei, aber nur nach Voranmeldung möglich: stephan.humer @ netzwerk-terrorismusforschung.org

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Mehr Infos über das Buch gibt es hier.