Lange Nacht der Wissenschaften 2010 an der TU ein großer Erfolg

An dieser Stelle möchte ich (stellvertretend für das ganze Team) allen Besucherinnen und Besuchern danken, die den Weg zu uns in den Lichthof der TU gefunden und mit uns über die Chancen und Herausforderungen der innovativen Einsatzszenarien für den neuen Personalausweis diskutiert haben. Ich denke, daß diese Lange Nacht der Wissenschaften für unser Projekt “myID.privat” ein großer Schritt nach vorne und deshalb auch ein entsprechend großer Erfolg war. Wir haben uns besonders über das rege Ausfüllen der Fragebögen gefreut und sind nun gespannt, was die Auswertung en detail zutage fördern wird. Besonderer Dank geht an die Kolleginnen und Kollegen von der Bundesdruckerei für die technische Unterstützung und die gute Zusammenarbeit im Vorfeld sowie an die Kollegin und die Kollegen von Fraunhofer FOKUS für den gelungenen Vor-Ort-Support.

Pressemitteilung der TU Berlin zum Projekt “myID.privat” auf der Langen Nacht der Wissenschaften auf der Seite der TU-Pressestelle

Mitteilung beim Informationsdienst Wissenschaft

Mitteilung bei InnovationsReport

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Projekt “myID.privat” auf Langer Nacht der Wissenschaft

Das Projekt “myID.privat” wird morgen auf der Langen Nacht der Wissenschaft in der TU Berlin präsentiert. Kommen Sie uns besuchen: TU-Hauptgebäude (Straße des 17. Juni), Lichthof (1. Stock).

Offizielle LNdW-Infos:

myID.privat erforscht Konzepte und Technologien, die Datenschutz und Privatsphäre der Bürger beim Online-Einsatz des im November erscheinenden neuen Personalausweises unterstützen. Gewinnen Sie einen Eindruck vom Entwicklungsstand, testen Sie neue Einsatzszenarien und diskutieren Sie mit uns über die neuen Herausforderungen!

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Hacker und ihre Sozialkompetenz

In den vergangenen Tagen gab es einige Berichte über die SIGINT in Köln, doch zwei (im Übrigen ziemlich ähnliche) Artikel sind mir besonders aufgefallen, weil sie einen wichtigen, aber meines Erachtens bisher immer noch nicht ausreichend diskutierten Aspekt der Hackerszene ansprechen: die – vorsichtig formuliert – ausbaufähige Sozialkompetenz der Hacker. Ich habe dazu 2007 in meinem Buch “Digitale Identitäten” einen Abschnitt (1) verfaßt, zudem ist dieser Aspekt einer der entscheidenden Gründe, auf denen mein Motto “Technik ist zu wichtig, um sie nur Technikern zu überlassen” basiert. Nick Farr kann ich deshalb definitiv nicht zustimmen, wenn er im Hacker den “Idealtypus für den lösungsorientierten Entscheidungsträger” sieht.

Denn bis heute hat sich offenbar nichts an meiner damaligen Feststellung geändert: Mangelhafte Sozialkompetenz ist ein entscheidendes Problem in der Hacker-, aber auch in der allgemeinen Technikerszene. Deshalb setze ich in möglichst vielen Verbundprojekten immer auf eine Verwebung von Technik, Recht und Gesellschaft, damit alle Disziplinen bestmöglich voneinander profitieren können und ein ganzheitliches Ergebnis entsteht. Solange zahlreiche Techniker jedoch denken, daß die Beherrschung von Technik allein ausreichend ist, gibt es in diesem Bereich noch viel zu tun.

(1) Kapitel 6, Abschnitt 1.3.5.: Sozialverhalten

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Neue Regierung, neues Glück

Die neue britische Regierung will Schluß machen mit dem Überwachungswahn im Inland, so SPIEGEL ONLINE. Folgende Änderungen stehen laut Koalitionsvertrag nun an:

“* Die National ID Card wird nicht eingeführt.
* Die zentralen Datenbanken National Identy Register und ContactPoint – eine Datenbank, die alle britischen Kinder unter 18 Jahre erfasst – werden abgeschafft.
* Die nächste Generation biometrischer Pässe wird nicht eingeführt.
* Die nationale DNA-Datenbank bekommt schärfere Auflagen bei Datenerfassung und -haltung.
* Das Erfassen von Fingerabdrücken von Kindern in Schulen ohne elterliche Genehmigung wird verboten.
* Die Überwachung des öffentlichen Raumes durch Kameras wird stärker reguliert.
* Die anlassunabhängige Vorratsdatenspeicherung von Internet- und E-Mail-Daten wird beendet.
* Das Verleumdungsrecht wird in Hinblick auf den Schutz der Meinungsfreiheit überprüft.”

Nun bleibt abzuwarten, was davon wann und wie konkret umgesetzt wird. Die Liste ist aber zweifellos spannend.

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Youth, Privacy and Reputation

Mit ziemlicher Sicherheit dürfte dieses Werk in den Bereich “Pflichtlektüre” für all diejenigen gehören, die sich für die “digitale Jugend” interessieren:

The Berkman Center for Internet & Society is pleased to share our Youth and Media Policy Working Group Initiative’s newest resource, an extensive literature review mapping out “what is currently understood about the intersections of youth, reputation, and privacy online, focusing on youth attitudes and practices”:

http://cyber.law.harvard.edu/publications/2010/Youth_Privacy_Reputation_Lit_Review

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