Forschung/Research

Hier finden Sie Informationen über laufende und Forschungsvorhaben. Eine Übersicht über weitere persönliche digitale Projekte (Forschung und/oder Lehre bzw. Anwendung) finden Sie im CV.

Here you´ll find some information about current and completed projects. For a list of (nearly) all digital projects please refer to the cv or ask me ;)

Forschung

Auswahl aktueller Projekte (ggf. interdisziplinär, semesterübergreifend)

Networked Systems 3.0 (Hochschule Fresenius)

In Form von forschender Lehre werden sämtliche von mir veranstalteten „digitalen Seminare“ an der Hochschule Fresenius zum Forschungsseminar „Networked Systems“ erweitert, welches somit seit 2016 in der Version 3.0 vorliegt. Damit wird die Arbeitsweise in den Seminaren der laufenden Forschung angepaßt und ein traditioneller Frontallehransatz vermieden.

Sozio-technische Sicherheitsforschung im BMBF-Projekt PERFORMANCE (Hochschule Fresenius)

Eine kurze Projektinfo gibt es hier.

Sociality by Design (Freie Universität Berlin)

Forschungsvorhaben mit Bezügen zum BMBF-Projekt MisPel. Mehr dazu hier.

Terrorismus- und Extremismusforschung mit Schwerpunkt Digitalisierung (Netzwerk Terrorismusforschung e. V.)

Weitere Infos dazu auf der dazugehörigen Website.

Sozialwissenschaftliche Grundlagenforschung zum Thema Mediensucht (Berliner Netzwerk Medienabhängigkeit)

Zur Stoßrichtung der eigenen Forschung siehe beispielsweise hier.

Abgeschlossene Vorhaben

Sozio-technische Sicherheitsforschung im BMBF-Projekt MisPel (UdK Berlin)

Mehr Infos dazu hier.

Networked Systems – Vernetzte Systeme (UdK Berlin)

Internetsoziologisches Forschungsvorhaben zur Analyse der Digitalisierung unserer Gesellschaft.

Version 1.0: 2006 bis 2008
Version 2.0: 2008 bis 2012
Version 3.0: seit 2016 (siehe oben)

Digitale Identitäten (FU Berlin)

Das Digitale breitet sich aus, es wird digitalisiert, was digitalisierbar ist – auch die eigene Identität bleibt davon nicht verschont. Damit kommt schnell die übergeordnete Frage auf, wie digital unsere Identität mittlerweile geworden ist. Warum ist sie in vielen Bereichen überhaupt digital geworden? Und wer hat die Kontrolle? „Digitale Identitäten“ ist das Ergebnis eines sozialwissenschaftlichen Forschungsprojektes, welches erstmals opulent aufzeigt, wie und in welchem Maße individuelle und kollektive Identitäten von der Digitalisierung beeinflusst werden. Biometrie in den Pässen, die EU-weite Vorratsdatenspeicherung oder die Übermittlung zahlreicher Fluggastdaten an die USA – dies sind nur drei Beispiele für den Wechsel vom freien zum kontrollierten Netz, von der anarchisch-dezentralen Unzerstörbarkeit eines nuklearangriffresistenten Datenverbunds hin zu einer Regulierung, die tief ins Detail geht und im Kern stets unsere Identität betrifft. Und spätestens bei der Frage nach dem Ende dieses Wandels, nach der Wirkung und den Folgen wird schnell klar, dass vielen Menschen nicht bewusst ist, wie wichtig ihre digitale Identität heutzutage ist.

„Digitale Identitäten“ bewegt sich zwischen Manfred Faßlers „Mediale Interaktion“ und Friedrich Kittlers „Technischen Schriften“ – und geht gleichzeitig darüber hinaus. Stephan Humer entwirft, ausgehend vom digital-technischen State of the Art, eine genuin soziologische, den unmittelbaren Lebensalltag und die selbstverständliche Lebenswelt betreffende Sicht auf die fortgeschrittene Medientechnologie, dabei Foucaults Mikrophysik der Macht aufnehmend und erweiternd, so daß Anhaltspunkte entstehen können, diesen neuen Vergesellschaftungsbereich der digitalen Mediation und Medialität in seiner hybriden Öffentlichkeitsform als das auszuweisen, was er ist: eine weitere Gestalt allgemeiner Öffentlichkeit, eine weitere Gestalt sozialisierender Kräfte und Regeln, eine weitere Gestalt der Ermöglichung negativer und positiver Freiheit – wie auch des Freiheitsentzugs und der Kontrolle. Stephan Humers erklärtes Ziel, zur öffentlichen Bewirtschaftung der Computertechnologie als Interfacekultur beizutragen (Faßler), ist mehr als eingelöst worden; es ist gelungen.

Die Arbeit spricht sowohl Wissenschaftler als auch User an und kann als erstes Grundlagenwerk für die Bewältigung digitaler Herausforderungen im Bereich des Identitätsmanagements jenseits eines technikzentrierten Tunnelblicks dienen. „Digitale Identitäten“ ist nicht nur ein Appell für mehr kulturell-digitale Grundlagenforschung, sondern auch ein mit zahlreichen und direkt anwendbaren Strategien gespicktes Handbuch, um sich im digitalen Alltag erfolgreich gegen Identitätsattacken wehren zu können. Dieses Werk leistet somit einen entsprechenden Beitrag zur Bewältigung der epochalen Herausforderung der Digitalisierung unserer Lebenswelt.

The Guinea Pig (zusammen mit GRAFT Architekten)

Das Spannungsfeld arbeitsalltäglicher Synchronizität und Effektivität als Extraktions- und Abstraktionsquelle neuer sozialwissenschaftlicher Methoden und Theorien

Digitalisierung: Forschung, Lehre, Anwendung (FH Potsdam)

Von Mai 2009 bis Ende Mai 2011 war Dr. Stephan Humer verantwortlich für das (Scan2Web-)Digitalisierungslabor am Fachbereich Informationswissenschaften der Fachhochschule Potsdam. Schwerpunkt seiner dortigen Arbeit waren Forschung und Entwicklung im Bereich Digitalisierung. Doch auch Schulungen, Weiterbildungen und die studentische Mitarbeit waren möglich und wurden nach Kräften gefördert. Besonderes Augenmerk wurde auf Archiv- und Nachlassdigitalisierung gelegt. Umfangreiche Hard- und Software steht für diese Zwecke zur Verfügung. Erfolgreiche Projekte in den Jahren 2009 und 2010 entstanden u.a. in Zusammenarbeit mit dem Vilem-Flusser-Archiv der Universität der Künste Berlin, dem Moses-Mendelssohn-Zentrum für europäisch-jüdische Studien (MMZ) in Potsdam, dem Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (Sonderausstellung SIBYLLE – Modefotografie und Frauenbilder in der DDR) sowie der Generalverwaltung der Hohenzollern. Das umfangreichste Projekt „Informationszentrum Plattenbau“ lief in Zusammenarbeit mit dem Bundesverkehrsministerium bzw. dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung und widmete sich zwei Jahre lang der Digitalisierung von Bauakten der ehemaligen DDR:

The Potsdam Project: Informationszentrum Plattenbau (FH Potsdam)

In Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung bzw. dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung.

Nachlasserschliessung Uriel Birnbaum (FH Potsdam)

Siehe Infos zum Digitalisierungslabor.

Digitalisierungsvorhaben Hohenzollern (FH Potsdam)

Siehe Infos zum Digitalisierungslabor.

Anonymität und Pseudonymität bei Online-Identitäten (TU Berlin)

Für den neuen Personalausweis, der seit November 2010 in Deutschland ausgegeben wird, entwickelte ein Projektkonsortium (TU Berlin, Fraunhofer FOKUS, Bundesdruckerei) Anwendungsszenarien für einen datenschutzgerechten, userzentrierten Einsatz der eID-Funktion, einer der drei Säulen des neuen Personalausweises.

Computerspiele und Geschichte der digitalen Medien (Uni Potsdam)

Von 2009 bis 2012 war die Digitale Klasse der Universität der Künste, in der das Forschungsvorhaben „Networked Systems“ angesiedelt ist, Teil des Digital Games Research Centers der Universität Potsdam. Die Forschungsschwerpunkte lagen dort im Bereich Computerspielgeschichte/Mediengeschichte sowie Methodenentwicklung und eröffneten vor allem den Studierenden der Klasse neue Handlungsspielräume in Bezug auf digitale Projekte und Abschlußarbeiten.

AG Sozialforschung (DRK Berlin)

Das Unfall- und Sozialforschungsprojekt (USP) war ursprünglich eine studentische Initiative aus dem Jahre 2000. In Zusammenarbeit mit einer Rettungs- und Sanitätsdienstbereitschaft des Berliner Roten Kreuzes entstanden einige interessante Forschungsansätze, methodologische Übungen und theoretische Überlegungen. Das Forschungsprojekt gilt seit 2003 offiziell als beendet, wurde aber im Sommersemester 2005 in Form der AG Sozialforschung kurzzeitig wieder aufgenommen. Mitmachen konnten alle Studierenden im Grundstudium Soziologie (andere Studiengänge und Fächer nach vorheriger Absprache), die am praktischen Erlernen von Methoden und Techniken Interesse hatten.

Es gab zwei Projektschwerpunkte:

– Die Nutzung von aussergewöhnlichen Grossereignissen und Grossschadensfällen zur Übung von Methoden und Techniken (z.B. das Sammeln von digitalen Daten mittels Video, die Anwendung in Extremsituationen, bei nicht alltäglichen Ereignissen zwecks Vertiefung der theoretisch erarbeiteten Kenntnisse und Fähigkeiten durch die intensive Herausforderung des Forschers bei derartigen Einsätzen)

– Das Kennenlernen von (Bindestrich-)Soziologie(n) und anderen akademischen Disziplinen in diesem Bereich (u.a. Medizinsoziologie, Psychologie)

An folgenden Ereignissen wurde teilgenommen: Berliner Halbmarathon, Berlin-Marathon, Christopher Street Day, Berliner Staffellauf im Tiergarten, Tag der offenen Tür im Reichstag, Firmenveranstaltungen im Grossraum Berlin (Eröffnungen, Vernissagen, Empfänge) sowie Filmpremieren am Potsdamer Platz und in diversen Eventlocations.

Research

(Interdisciplinary) projects

Digital Security Research (Project „PERFORMANCE“)

Sociality by Design

Terrorism and Extremism Research in the Terrorism Research Network („Netzwerk Terrorismusforschung“)

Socio-scientific Basic Research, Berlin Media Addiction Network („Berliner Netzwerk Medienabhängigkeit“)

Completed projects

Digital Security Research (Project „MisPel“)

More information available upon request.

Networked Systems

The Digitization of our Society (University of the Arts Berlin) [since 2006, inactive from 2012 to 2015, started again in 2016 at Hochschule Fresenius Berlin]

Digital Identities

Socio-technical identity management in times of societal digitization.

The Guinea Pig

The stress field of workaday synchronicity and effectiveness as a source for extraction and abstraction of new socioscientific methods and theories (together with GRAFT architects)

Digitization Lab

Research, Teaching, Utilization (University of Applied Sciences Potsdam)

Anonymity and pseudonymity in the context of use cases for the new German national ID card (Technical University of Berlin)

Development of use cases for the new German national ID card that has been released in November 2010.

Literary estate indexing: Uriel Birnbaum (University of Applied Sciences Potsdam)

Uriel Birnbaum was an Austrian writer and poet. He also illustrated books including works of Edgar Allan Poe and Lewis Carroll. Parts of his literary estate are available online.

Digitization project House of Hohenzollern (University of Applied Sciences Potsdam)

Digitization and structuring of information regarding the House of Hohenzollern

Computer Games and the history of digital media (University of Potsdam)

Together with the Digital Games Research Center (DIGAREC)

pediapress-com

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