{"id":90,"date":"2008-06-09T19:54:29","date_gmt":"2008-06-09T17:54:29","guid":{"rendered":"http:\/\/www.internetsoziologie.at\/de\/?p=90"},"modified":"2008-06-29T15:28:35","modified_gmt":"2008-06-29T13:28:35","slug":"identitycamp-2008","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.internetsoziologie.at\/de\/2008\/06\/09\/identitycamp-2008\/","title":{"rendered":"Nachlese Identitycamp 2008"},"content":{"rendered":"<p>Die Folien meiner Pr\u00e4sentation, welche ich auf dem Identitycamp gezeigt habe, sind nun <a href=\"https:\/\/www.internetsoziologie.at\/de\/data\/DigIdent-Identitycamp.pdf\">online zu finden<\/a>. Meines Erachtens geh\u00f6rte diese Zusammenkunft ganz unzweifelhaft zu den gelungenen Veranstaltungen. Besonders hervorzuheben sind die Pr\u00e4sentationen von Tina Guenther, Gerrit Hornung, Mark K\u00f6nig und den beiden Referenten, welche den ePersonalausweis vorstellten. (Etwas weniger empfehlenswert war in diesem Zusammenhang die Technikverliebtheit einiger Anwesender, welche beispielsweise den ePersonalausweis als Onlineshopping-Turbo betrachteten. Die Diskussion zu diesem Punkt versandete jedoch recht schnell.) Vielen Dank auch f\u00fcr das zahlreiche positive Feedback zu meiner Pr\u00e4sentation (beispielsweise <a href=\"http:\/\/unintendedpurpose.wordpress.com\/2008\/06\/08\/stephan-humer-wwwinternetsoziologiede-digitale-identitaten-eine-bestandsaufnahme-auf-dem-identitycamp-bremen\/\">hier<\/a> und <a href=\"http:\/\/sozlog.wordpress.com\/2008\/06\/24\/trusting-the-internet-identitycamp-in-bremen\/\">hier<\/a>).  Sie war recht spontan gew\u00fcnscht worden und fand (WTH 2005 l\u00e4\u00dft gr\u00fc\u00dfen) kurz vor einem Gewitter statt, so da\u00df wieder einmal bei mehr als 30 Grad und umringt von kuschelig warmer Technik referiert wurde. Klimaanlagen sind in Deutschland ja leider eine Seltenheit.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nDenjenigen, die den Vortrag nicht einordnen konnten (oder wollten), wird das Buch &#8220;Digitale Identit\u00e4ten&#8221; empfohlen. Vielleicht f\u00fchrt die Lekt\u00fcre desselben dazu, wenig qualifizierte \u00c4u\u00dferungen noch einmal zu \u00fcberdenken. Aber das ist anscheinend das ewige Schicksal der Sozialwissenschaft: jeder, der am (digitalen) gesellschaftlichen Leben teilnimmt, meint, entsprechend qualifiziert mitreden zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Abschlie\u00dfend ein paar Worte zur Organisation: Gut w\u00e4re es auch gewesen, den Sonntag bereits am Samstag zu gestalten und dies nicht den selbstregulierenden Kr\u00e4ften am Sonntagmorgen zu \u00fcberlassen. Das Resultat war n\u00e4mlich: d\u00fcnn. Den Sonntag konnte man sich getrost sparen, da die meisten spannenden Veranstaltungen am Samstag stattfanden und so wenig Antrieb f\u00fcr den Sonntag \u00fcbrigblieb. Wen wunderts: das Wetter war phantastisch und die Personen, die nach einer langen Arbeitswoche und einem Konferenz-Samstag den Sonntag lieber mit ihrer Familie verbringen wollten, haben sich eben auf den Samstag konzentriert und halfen so nicht mehr bei der Gestaltung am Sonntagmorgen mit. Wer die Wahl hat&#8230; hier w\u00e4re eine stringentere Organisation schlicht besser gewesen.<\/p>\n<p>Insgesamt eine gewinnbringende Veranstaltung. Vielleicht gibt es ja beizeiten eine Fortsetzung. Lohnen w\u00fcrde es sich, denn es gibt in Sachen Identit\u00e4t im digitalen Raum zweifellos noch zahlreiche dicke Bretter zu bohren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Folien meiner Pr\u00e4sentation, welche ich auf dem Identitycamp gezeigt habe, sind nun online zu finden. Meines Erachtens geh\u00f6rte diese Zusammenkunft ganz unzweifelhaft zu den gelungenen Veranstaltungen. 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