{"id":6083,"date":"2016-06-28T12:40:45","date_gmt":"2016-06-28T10:40:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.internetsoziologie.at\/de\/?p=6083"},"modified":"2016-06-28T12:40:45","modified_gmt":"2016-06-28T10:40:45","slug":"business-intelligence-zum-dritten-mal-in-folge-sehr-gute-evaluationsergebnisse-an-der-hwr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.internetsoziologie.at\/de\/2016\/06\/28\/business-intelligence-zum-dritten-mal-in-folge-sehr-gute-evaluationsergebnisse-an-der-hwr\/","title":{"rendered":"Business Intelligence: zum dritten Mal in Folge sehr gute Evaluationsergebnisse an der HWR"},"content":{"rendered":"<p>Nach 2011 und 2014 wurde nun zum dritten Mal meine Wirtschaftsinformatik-Veranstaltung (Business Intelligence) evaluiert und die Ergebnisse sind weit \u00fcberwiegend sehr gut. Hier einige Highlights:<\/p>\n<p>Der Dozent hat die fachliche Kompetenz f\u00fcr dieses Modul: <strong>5,9<\/strong> (Gruppe 1) bzw. <strong>5,5<\/strong> (Gruppe 2) <strong>von maximal 6 Punkten<\/strong><\/p>\n<p>Der Lehrinhalt war aktuell: <strong>5,5<\/strong> und <strong>5,4<\/strong><\/p>\n<p>Der Dozent griff inhaltliche Anregungen und Fragen der Teilnehmenden auf: <strong>5,4<\/strong> und <strong>5,5<\/strong><\/p>\n<p>Der Dozent vertrat das Fach mit Engagement: <strong>5,8<\/strong> und <strong>5,6<\/strong><\/p>\n<p>Das Verh\u00e4ltnis des Lehrenden zu den Lernenden basierte auf Respekt: <strong>5,7<\/strong> und <strong>5,1<\/strong><\/p>\n<p>In solchen Kernbereichen so nah an den Best<em>werten<\/em> (und nicht nur Best<em>noten<\/em>) zu sein, das ist schon sehr, sehr erfreulich. Vor allem, wenn man dann noch die absoluten TeilnehmerInnenzahlen betrachtet und feststellt, da\u00df auch in den Bereichen, in denen noch Potential besteht (Werte zwischen 3 und 4 &#8211; alles \u00fcber 5 ist sicherlich schon wunderbar und bedarf keiner wirklichen Kurs\u00e4nderung), nur eine erkennbare Minderheit unzufrieden war (auf den ersten Blick tats\u00e4chlich nur eine Handvoll Studierende &#8211; abgestimmt haben insgesamt ungef\u00e4hr die H\u00e4lfte der Personen, die teilgenommen haben (= ~ 50)).<\/p>\n<p>Wo gab es nun noch Luft nach oben? Vor allem in diesen Bereichen (zumindest laut der erw\u00e4hnten kleinen Personengruppe &#8211; eine deutlich gr\u00f6\u00dfere Gruppe sah hier stets Noten zwischen 4,8 und 5,x vor):<\/p>\n<p>&#8211; Anforderungen und Kriterien bei der Pr\u00fcfungsbewertung<br \/>\n&#8211; Motivation zur aktiven Beteiligung<br \/>\n&#8211; Zufriedenheit mit dem eigenen Lernerfolg<\/p>\n<p>Da es in diesen Bereichen eine deutliche Kluft zwischen zufriedenen (2\/3) und unzufriedeneren (1\/3) Studierenden gibt, scheint hier vor allem die Gruppendynamik entscheidend gewesen zu sein. Denn wenn zwei Veranstaltungen absolut identisch sind, kann ja nur die Wahrnehmung der &#8220;abweichenden&#8221; Studierenden das Ausschlaggebende gewesen sein.<\/p>\n<p>Das zeigt aber auch sehr gut die Grenzen solcher Umfragen: aus meiner Sicht sind in diesem Falle nur die Ergebnisse wirklich aussagekr\u00e4ftig, die weit \u00fcberwiegend und (idealerweise) \u00fcber all die Jahre hinweg immer gleich &#8211; oder zumindest sehr \u00e4hnlich &#8211; ausgefallen sind. In meinem Falle betrifft das folgende Fragen:<\/p>\n<p>&#8211; Fachliche Kompetenz (2011 bis 2016: <strong>zwischen 5,5 und 5,9<\/strong>)<br \/>\n&#8211; Aktueller Lehrinhalt (<strong>5,4 bis 5,5<\/strong>)<br \/>\n&#8211; Aufgreifen von Fragen (<strong>5,2 bis 5,5<\/strong>)<br \/>\n&#8211; Respekt gegen\u00fcber den Studierenden (<strong>5,1 bis 5,7<\/strong>)<br \/>\n&#8211; Fach wird mit Engagement vertreten (<strong>5,3 bis 5,8<\/strong>)<\/p>\n<p>Hier darf man wohl mit Fug und Recht behaupten, einiges richtig zu machen ;) Klar: ich w\u00fcrde auch gern in allen anderen Bereichen Bestnoten sehen. Wer w\u00fcrde das nicht? Aber daf\u00fcr mu\u00df man dann erstens auch alle \u00fcberzeugen und zweitens immer direkt daran denken, da\u00df es nahezu unm\u00f6glich ist, alle Teilnehmenden voll und ganz f\u00fcr das Thema und sich selbst zu gewinnen. Nicht umsonst sind Hochschulevaluationen im Allgemeinen schon dann ein Erfolg, wenn insgesamt eine gute bis sehr gute Gesamttendenz (!) in den Bewertungen erkennbar ist. Immer und \u00fcberall nur das Beste liefern, das ist schon aufgrund der Rahmenbedingungen nahezu unm\u00f6glich. F\u00fcnf Jahre in Folge in besonders relevanten Bereichen durchgehend mit der Bestnote bewertet zu werden &#8211; das jedoch ist machbar und nicht nur Best\u00e4tigung der bisherigen Arbeit (und damit auch allgemein ein sch\u00f6ner Erfolg der internetsoziologischen Vorgehensweise &#8211; um das Methodische hier nicht zu kurz kommen zu lassen), sondern zugleich ein gro\u00dfer Ansporn f\u00fcr die kommenden Jahre!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach 2011 und 2014 wurde nun zum dritten Mal meine Wirtschaftsinformatik-Veranstaltung (Business Intelligence) evaluiert und die Ergebnisse sind weit \u00fcberwiegend sehr gut. 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