{"id":5995,"date":"2016-04-07T10:56:36","date_gmt":"2016-04-07T08:56:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.internetsoziologie.at\/de\/?p=5995"},"modified":"2016-04-05T21:56:57","modified_gmt":"2016-04-05T19:56:57","slug":"datenjournalismus-die-manchmal-fatale-magie-der-zahlen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.internetsoziologie.at\/de\/2016\/04\/07\/datenjournalismus-die-manchmal-fatale-magie-der-zahlen\/","title":{"rendered":"Datenjournalismus: Die manchmal fatale Magie der Zahlen"},"content":{"rendered":"<p>In meinen Seminaren warne ich des\u00f6fteren vor dem, was ich &#8220;die Magie der Zahlen&#8221; nenne: die Verf\u00fchrung durch Big Data. Denn zu verf\u00fchrerisch ist allzu oft die schnelle (und unkritische) Darstellung gro\u00dfer Datenmengen, zu gut klingen 50.000 UmfrageteilnehmerInnen im Vergleich zu 300 Befragten in der Fu\u00dfg\u00e4ngerzone &#8211; allein aufgrund dieser Relation m\u00fcssen die gr\u00f6\u00dferen Aktionen einfach besser sein, so der eben nicht selten vorzufindende Eindruck. Und dieser Verf\u00fchrung erliegen halt auch JournalistInnen, wie dieser kleine Denkansto\u00df von Don Alphonso zeigt:<\/p>\n<p>&#8220;Datenjournalismus ist das grosse Ding. Datenjournalismus ist wirklich in Mode. Datenjournalismus erkl\u00e4rt mehr als tausend Worte und ist das ideale Werkzeug zur \u00dcberzeugung von Menschen, die wenig Zeit haben. Denn Daten sind per se glaubw\u00fcrdig, und ihre Visualisierung ist sogar dann noch erfolgreich, wenn es weder Zusammenh\u00e4nge noch tieferes Interesse der Nutzer gibt. Es sind halt Infohappen, die dem Medienverhalten der Gegenwart entsprechen.&#8221;<\/p>\n<p><em>(Quelle: <a href=\"http:\/\/blogs.faz.net\/deus\/2016\/04\/05\/mit-migrationsfreundlicher-datenerfindung-zum-panama-klickerfolg-3309\/\">blogs.faz.net<\/a>)<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In meinen Seminaren warne ich des\u00f6fteren vor dem, was ich &#8220;die Magie der Zahlen&#8221; nenne: die Verf\u00fchrung durch Big Data. Denn zu verf\u00fchrerisch ist allzu oft die schnelle (und unkritische) &hellip; <\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1,124],"tags":[],"class_list":["post-5995","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","category-hsf"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.internetsoziologie.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5995","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.internetsoziologie.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.internetsoziologie.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.internetsoziologie.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.internetsoziologie.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5995"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.internetsoziologie.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5995\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.internetsoziologie.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5995"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.internetsoziologie.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5995"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.internetsoziologie.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5995"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}