{"id":2952,"date":"2012-05-25T16:56:04","date_gmt":"2012-05-25T14:56:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.internetsoziologie.at\/de\/?p=2952"},"modified":"2012-05-25T16:56:04","modified_gmt":"2012-05-25T14:56:04","slug":"medienabhangigkeit-unaufgeregte-hilfe-statt-alarmismus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.internetsoziologie.at\/de\/2012\/05\/25\/medienabhangigkeit-unaufgeregte-hilfe-statt-alarmismus\/","title":{"rendered":"Medienabh\u00e4ngigkeit: Unaufgeregte Hilfe statt Alarmismus"},"content":{"rendered":"<p>Vor drei Tagen schrieb ich <a href=\"https:\/\/twitter.com\/netsociology\/status\/204906590996926465\">ein<\/a> <a href=\"https:\/\/twitter.com\/#!\/netsociology\/status\/204906665051553792\">paar<\/a> <a href=\"https:\/\/twitter.com\/#!\/netsociology\/status\/204906706302541824\">Tweets<\/a> <a href=\"https:\/\/twitter.com\/#!\/netsociology\/status\/204906851278655488\">zum<\/a> <a href=\"https:\/\/twitter.com\/#!\/netsociology\/status\/204906912582598656\">Thema<\/a> <a href=\"https:\/\/twitter.com\/#!\/netsociology\/status\/204907257496997888\">Medienabh\u00e4ngigkeit<\/a>. Heute schreibt <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/CSU-Exzessive-Internetnutzung-und-Alkoholsucht-nicht-in-einen-Topf-werfen-1584328.html\">heise online<\/a> \u00fcber die Reaktionen auf den Drogenbericht der Bundesregierung, auf den auch ich (wie oben beschrieben) reagiert habe. Und diese Mitteilung f\u00e4llt positiv auf:<\/p>\n<p>&#8220;Die CSU-Netzpolitikerin und Generalsekret\u00e4rin der Partei, Dorothee B\u00e4r, kritisiert den j\u00fcngsten Drogen- und Suchtbericht der Drogenbeauftragten der Bundesregierung. Sie findet Formulierungen wie &#8220;pathologischer Umgang mit dem neuen Medium PC\/Internet&#8221; befremdlich. Fragestellungen wie &#8220;sind sie am Tag l\u00e4nger als eine Stunde im Internet&#8221; zeigten, mit welchem Verst\u00e4ndnis an das Thema herangegangen wird. Die gedankliche N\u00e4he des Internetverhaltens zum Alkohol- und Drogenkonsum h\u00e4lt B\u00e4r laut Mitteilung insgesamt f\u00fcr absurd. Vor dem Internet solle nicht gewarnt werden, viel mehr solle es sinnvoll in den Lebensalltag der Menschen integriert werden.&#8221;<\/p>\n<p><em>(Quelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/CSU-Exzessive-Internetnutzung-und-Alkoholsucht-nicht-in-einen-Topf-werfen-1584328.html\">heise.de<\/a>)<\/em><\/p>\n<p>Das ist doch schon mal ein vielversprechender Anfang und zugleich eine nette Inspiration f\u00fcr die Drogenbeauftragte der Bundesregierung. Und damit es nicht nur bei Worten bleibt, folgen beispielsweise hier in Berlin ganz konkrete Taten: derzeit formiert sich ein &#8220;Berliner Netzwerk Medienabh\u00e4ngigkeit&#8221;, welches von hochkar\u00e4tigen Suchtexperten ins Leben gerufen wurde und zu dem ich dankenswerterweise eingeladen worden bin. Ich m\u00f6chte in diesem Netzwerk unter anderem dazu beitragen, da\u00df ganz besonders S\u00e4tze wie der letzte im obigen Zitat mit Leben gef\u00fcllt werden, da sich die Digitalisierung weder aus dem Alltag verdr\u00e4ngen l\u00e4\u00dft noch das Internet oder andere digitale Entwicklungen mehrheitlich negative Auswirkungen auf die Menschen gehabt haben. Je mehr man Digitalisierung selbstbestimmt gestalten kann, desto besser ist es f\u00fcr jeden einzelnen Menschen. <\/p>\n<p>Den Anfang macht dabei &#8211; auch und gerade bei besonders sensiblen Themen wie Medienabh\u00e4ngigkeit &#8211; die unaufgeregte Analyse, nicht ein seltsam weltfremd anmutender Alarmismus.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor drei Tagen schrieb ich ein paar Tweets zum Thema Medienabh\u00e4ngigkeit. 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