Internetsoziologie:Über Internetsoziologie

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Was ist Internetsoziologie?

Es ist ein im Kontext von Stephan G. Humers Tätigkeiten an der Universität der Künste Berlin gewachsener (und dort auch zuerst institutionalisierter) Arbeitsbereich (seit 2016 verortet an der Hochschule Fresenius Berlin) sowie ein seine Arbeitsweise beschreibender Begriff, den er erstmals 1999 mit der Initialisierung seines Webangebotes "Internetsoziologie.de" im Rahmen seines Studiums an der Freien Universität Berlin öffentlich gemacht hatte. Humer betrachtet Internetsoziologie als den Arbeitsbereich, der sich soziologisch mit der Digitalisierung unserer Gesellschaft auseinandersetzt. Und in den Worten "Digitalisierung" und "Gesellschaft" liegt auch schon die logische Schlußfolgerung "Internetsoziologie". Weniger geht es hier um die (technischen) Möglichkeiten, die das Internet den Soziologinnen und Soziologen gebracht hat, z.B. ganz neue bzw. andere Formen der (Online-)Markt- und Meinungsforschung oder die Datenextraktion aus sozialen Netzwerken wie Facebook zwecks Analyse und visueller Aufbereitung. Vorrangig geht es um die inhaltlichen Fragen und deren Beantwortung - auch wenn Methodenlehre natürlich ein wichtiger Teil ist. Es wurde noch in den 1990er Jahren gefragt, inwiefern sich eine Soziologie des Internets behaupten oder ausgestalten könnte. Humer geht davon aus, daß diese Frage spätestens seit den unzweideutigen Erfolgen von Big Data, aber eigentlich auch schon seit der allgemeinen Massenausbreitung des Internets beantwortet werden kann: mithilfe der aktuellen digitalen Entwicklungen kann man Aussagen über die gesamte (nichtdigitale wie digitale) Gesellschaft treffen. Spätestens jetzt reden wir wohl von Internetsoziologie.

(Dieser Text entstammt dem Internetsoziologie-FAQ von Stephan G. Humer, siehe unten)

Links

Internetsoziologie-FAQ von Stephan G. Humer

Website Internetsoziologie.de von Stephan G. Humer

Wikipedia-Eintrag zum Thema Internetsoziologie