Die Telekom streikt…

…aber nicht jeder sieht darin automatisch eine Veränderung des Ist-Zustandes:

“Die meisten Leser reagierten mit Resignation und Spott auf den Streik. “Den Eindruck, dass die Telekom bestreikt wird, habe ich eigentlich schon länger”, hieß es in einer Mail eines T-Online-Kunden. (…) Viele klagten über die “Beamtenmentalität” von Telekom-Mitarbeitern, Service-Pannen, lange Wartezeiten in Hotlines und bei der Einrichtung von Anschlüssen.”

Interessanterweise sieht die Telekom das sinnigerweise wohl genauso…

“Nach Telekom-Angaben hat der Streik bisher noch keine gravierenden Auswirkungen auf das Leistungsangebot gehabt.”

Quelle: Spiegel Online

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Mehr Lebensqualität durch Sozionik

Einen interessanten Artikel über die Verbindung von Soziologie und Technik gibt es seit ein paar Tagen bei Telepolis. Bemerkenswert ist vor allem der letzte Absatz:

“Tamagotchis, Softwareagenten, Roboter & Co sind die erfolgreichen Einsatzgebiete der modernen künstlichen Intelligenz. Die intensivierte Interaktion zwischen Mensch und Maschine erzeugte das Bedürfnis nach Anpassung des technischen mit dem sozialen System. Soziologie und KI-Forschung beweisen im konkreten Miteinander, dass diesen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen des 21. Jahrhunderts, durch wissenschaftliche Neuorientierung, Rechnung getragen werden kann. Die KI-Forscher erhalten über die soziologische Theorie ein Verständnis davon, wie das Sozialsystem funktioniert. Dies führt wiederum zu adäquateren KI-Programmen unserer Hightechinfrastruktur.”

In diesem Sinne…

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Freiwillige Datenabgabe bleibt gefährlich

Schön, dass sich die Macherinnen und Macher von aka-aki in der Netzwelt umgesehen haben und die Berichterstattung über ihr Projekt (“Leute anklicken”) kritisch begleiten.

Schade nur, dass der Kommentar zu meinem Beitrag (“Freiwillige Datenabgabe gefährlich”) am Kern der Aussage vorbeigeht. Und das nicht nur marginal. Denn im Beitrag geht es eben nicht um dieses Startup, sondern um die Frage, worauf sich Userinnen und User allzu oft und gerne freiwillig einlassen und ob ihnen das bewusst ist.

Die Macherinnen und Macher haben den Beitrag anscheinend nur sehr oberflächlich gelesen. Vielleicht hätte etwas mehr Sorgfalt nicht geschadet. Dann hätten sie auch gemerkt, dass dies kein österreichisches Blog ist, sondern eine Website made in Berlin.

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Freiwillige Datenabgabe gefährlich

Im Hauptstadtblog warnt Matthias vor den Gefahren der freiwilligen Preisgabe von persönlichen Daten:

“Beunruhigend: Bisher ist es selbst für Polizei und Staatsanwaltschaft mit gewissem Aufwand verbunden, Bewegungsdaten der Handys abzurufen. Mit Aka-Aki spielen wir sie freiwillig einem privaten Unternehmen zu.”

Unabhängig von den Vorgängen bei der oben genannten Firma, jedoch absolut korrekt: was der Staat hinsichtlich vieler privater Daten (noch) nicht darf, dürfen private Anbieter längst – schließlich willigt der Betroffene ja ein. Doch bedeutet dies automatisch, daß der Betroffene auch stets weiß, worauf er sich einläßt?

Es sollte nicht unterschätzt werden, wozu insbesondere die Vernetzung von vielen verinselten Datenbeständen führen kann. Einzelne Firmen, die zu einem gemeinsamen Großkonzern gehören, haben hier zahlreiche Möglichkeiten, von den jeweiligen Daten der anderen Unternehmen zu profitieren. Die Ablehnung einer Baumarkt-Kundenkarte – eventuell sogar ohne Begründung – kann so theoretisch mit der Ablehnung des Kreditantrages durch die zum Konzern gehörende Bank zusammenhängen. Direkter offensichtlicher Link? Fehlanzeige.

Jeder sollte sich so gut wie möglich informieren, damit möglichst wenig Mißbrauch getrieben werden kann. Es kann schliesslich mehr mit den eigenen Daten geschehen, als im jeweiligen Kleingedruckten zu finden ist. Die Informationspflicht gemäss Bundesdatenschutzgesetz sollte penibel genutzt werden – das ist das Recht eines jeden Betroffenen.

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