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Seit Dezember 2019 bin ich nun Mitglied des vom Bundesforschungsministerium initiierten Spitzenforschungsclusters zur Früherkennung, Prävention und Bekämpfung von islamistischem Extremismus. Das Spitzenforschungscluster nahm am 20. Februar dieses Jahres in Form des Verbundprojekts MOTRA (Monitoringsystem und Transferplattform Radikalisierung) seine Arbeit auf. Das Ziel von MOTRA ist die Entwicklung einer zentralen Monitoringplattform zur Früherkennung, Prävention und Bekämpfung von Extremismus. Diese Plattform soll vor allem Inhalte für WissenschaftlerInnen und Behörden, aber auch für die interessierte Öffentlichkeit zur Verfügung stellen. Neben dem ganzheitlichen Monitoringansatz werden auch die Wechselbeziehungen zu anderen extremistischen Milieus untersucht. Hinzu kommt eine systematische Übertragung von Informationen in den polizeilichen Arbeitsalltag.

Meine Ziele in MOTRA sind klar umrissen: ich möchte mich zusammen mit den exzellenten Kolleginnen und Kollegen verschiedenen Fragen des Wissensmanagements, der Methodenentwicklung sowie der Wissenschaftstheorie widmen, wobei in diesem Kontext vor allem die internationale Zusammenarbeit mit Spitzenuniversitäten und innovativen Strafverfolgungsbehörden ausgebaut werden soll. Das Thema Wissensmanagement beschäftigt mich ja mindestens seit Sociality by Design und der Aspekt der Methodenentwicklung hängt direkt damit zusammen. Die Wissenschaftstheorie ergab sich aufgrund der zahlreichen Induktionen innerhalb der Sicherheitsforschungsprojekte. Es dürfte eine sehr spannende Zeit in diesem Spitzenforschungscluster werden. Über die einzelnen Vorhaben werde ich an dieser Stelle (und natürlich auch via Twitter, Facebook und LinkedIn) von Zeit zu Zeit berichten. Wenn Sie dann Ideen, Fragen oder Anmerkungen haben, erreichen Sie mich gern via E-Mail.

(Mehr Informationen zu MOTRA gibt es hier.)


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