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Nicht selten erreich(t)en mich Interviewanfragen zu Themen wie der 2014 gestarteten Ice Bucket Challenge. Das sind in der Regel Anfragen, wo nicht wenige Menschen denken dürften: “Was für ein neumodischer Kram” oder auch “Ah ja … wahnsinnig wichtig, solche Twitter-/Facebook-/Social-Media-Phänomene”. Ja, die (Beobachtung der) Ice Bucket Challenge ist freilich keine “Rocket Science”, wobei das keineswegs despektierlich klingen soll. (Was ja auch eine etwas seltsame Selbstbeleidigung wäre ;-) Nicht alles im (Forscher)Leben muß immer gleich genial, weltverändernd oder revolutionär sein (und kann es auch gar nicht). Deshalb ist auch die Ice Bucket Challenge aufgrund ihrer Ausgestaltung nicht unbedingt als revolutionär zu bezeichnen, doch ich stimme zu, wenn gesagt wird, daß sie tatsächlich etwas verändert, zumindest aber sehr viel erreicht hat. Und deshalb ist auch die Beschäftigung mit solchen Phänomenen spannend: sie haben enormes Potential. Und im Falle der Ice Bucket Challenge hat sich zumindest aus Sicht der jeweiligen medizinischen ExpertInnen gezeigt: es wurde ein voller Erfolg.


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