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Geldwäsche via Bitcoins: Einladung zur Straftat

Ein Beitrag vom 11. April 2016

Bisher bekam ich ab und zu „Arbeitsangebote“, die auf das Weiterüberweisen von Geld abzielten. Aber warum mühsam ein Konto eröffnen (mit gefälschten Papieren), wenn man auch Bitcoins haben kann? Leider sind keine weiteren verwertbaren (Kontakt)Daten in der Mail enthalten, sonst wäre das eine wunderbare Gelegenheit für einen Strafantrag und eine kleine Aufgabe für die digital aktiven ErmittlerInnen Berlins:

„Wünschen Sie 4100 Euro monatlich verdienen?
Unsere Firma wirbt im Augenblick motivierte und ehrliche Arbeitskollegen um das Team eopaweit zu vervollständigen

Der Bewerber ist ca 5 Arbeitssunden in der Woche beschäftigt und hat keine eigenen Ausgaben.
Auch Rentner sind für diese Tätigkeit bestens geeignet, da keine technische Ausbildung erfordert wird.

Zielstrebigkeit sollten zu Ihren Stärken zählen, Umgang mit PC und anfängliche PC Kenntnisse sollte auch keine Probleme erstellen. Ständige telefonische Erreichbarkeit ist Pflicht.

Ihre Tätigkeit ist die Steueroptimierung.

Sie bekommen die Mittel im Voraus, dierekt auf Ihr Bankkonto überwiesen, und müssen für unsere Kunden Bitcoins erwerben, wofür Sie eine Provision von 20% pro Auftrag erhalten.

Der Auftrag ist Eu-weit zu vergeben und derzeit unbesetzt.

Kontaktaufnahme mit uns:

Falls Sie interessiert sind, möchten wir Sie kennenlernen, hierfür mailen Sie uns Ihre Bewerbungsunterlagen an:

Ihre persönlichen Daten behandeln wir selbstverständlich vertraulich.“

(Ausschnitt aus einer eingegangenen E-Mail mit gefälschtem Absender)


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Mehr Infos über das Buch gibt es hier.