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Neues Buch: Terrorismus A/D

Ein Beitrag vom 25. Februar 2015

Cyberterrorismus ist kein neues Phänomen: nicht erst seit der Hochphase des islamistischen Terrors rund um 9/11 dürfte allgemein bekannt sein, dass alle Beteiligten, sprich: Staaten ebenso wie Terroristen versuchen, das Internet massiv für ihre Zwecke zu nutzen, beispielsweise auf der Propaganda- oder der Rekrutierungsebene. Aufgrund dieser Entwicklungen ist auch der Begriff des Cyberkrieges nicht neu: „Cyber“-Phänomene dieser Art wurden in den letzten Jahren teilweise sehr intensiv ausgeleuchtet, Begrifflichkeiten geprägt und Szenarien realisiert. Was bislang jedoch fehlte, ist eine gleichberechtigte Analyse der Wechselwirkungen zwischen analoger und digitaler Lebensrealität, sprich: ein Ausleuchten der Pfade zwischen neuen Cyber-Phänomenen und „alter Welt“. Denn es erscheint zwingend notwendig, den Terminus der Wechselwirkung besonders zu betonen. Es geht dabei nicht um Einbahnstraßen, sondern um permanentes Pendeln zwischen den Polen: Wie prägt beispielsweise Digitalisierung ein kulturelles/rechtliches/soziales Bild von Terrorismus und wie prägt diese (erneuerte) Sichtweise wiederum die digitale (Anti-)Terror-Arbeit? Wie stark sind diese Wechselwirkungen in den unterschiedlichen Bereichen, welche Akteure dominieren bzw. werden dominiert, welche Faktoren spielen hier eine besondere Rolle und wann haben sich welche
Wechselwirkungen in welcher Form (nicht zuletzt in der „analogen“ Welt) manifestiert?

Diese Fragen werden von namhaften Expertinnen und Experten aus der deutschen Sicherheitsforschung beantwortet: im neuen Sammelband „Terrorismus A/D“. Mit Beiträgen von Bernd Zywietz, Tullio Richter-Hansen, Anke Steinborn, Jan-Henning Kromminga, Matthias Jakob Becker, Mathias Bug, Katrin Wagner, Jasmin Röllgen und Andreas Spreier.

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