Mai

15

Damit man mal sieht, was in der Digitalen Klasse der UdK (in der sich mein Arbeitsbereich Internetsoziologie befindet) so gemacht wird und wie wunderbar das Zusammenwirken von Internet (Praxis) und Gesellschaft (Theorie) bzw. von Kust und Wissenschaft dabei funktionieren kann, empfehle ich die Diplomarbeit von Absolvent Daniel Dalfovo mit dem Namen “To Whom It May Concern”. Seine soziologische Hauptgrundlage ist die Akteur-Netzwerk-Theorie von Bruno Latour. Dazu kommt ein wenig internetsoziologischer Einfluss, bspw. die Betonung der Eigengesetzlichkeiten von Digitalisierung, soziale Auswirkungen des Hackings und methodische Möglichkeiten und Grenzen zur Analyse des Betroffenenverhaltens. Das Ergebnis ist ein hochspannendes Projekt, daß gleichermaßen künstlerisch für sich selbst stehen und sprechen kann und als medienpädagogisches Werkzeug einsetzbar ist. Sehr gut!


Comments

You must be logged in to post a comment.

Mehr Infos über das Buch gibt es hier.