Jun

20

Es gibt viele gute Nerd(ismus)-Analysen, diesmal eine bei stern.de:

„Der Stern des einstigen Enthüller-Königs ist weiter gesunken. Die eigentliche Quelle für seine Enthüllungen, der US-Soldat Bradley Manning, ist in die Rolle des Helden getreten. Dass man für spektakuläre Enthüllungen längst nicht mehr Wikileaks braucht, hat auch der jüngste Fall von Edward Snowden bewiesen, der aufdeckte, wie stark der US-Geheimdienst NSA seine Bürger bespitzelt. Er arbeitet direkt mit den klassischen Medien wie etwa der britischen Zeitung „The Guardian“ zusammen.“

(stern.de)

Besonders der letzte Satz ist wichtig, denn nicht nur die Süddeutsche zeigt mit ihrem Big-Data-Journalismus, daß man als Journalist(in) durchaus mit der und nicht gegen die Digitalisierung arbeiten kann, zudem auch sehr gut ohne die Hybris selbstverliebter Hacker. Von größeren Verbünden einmal ganz zu schweigen.


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