Feb

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Auch der Fachbereich Gestaltung ist – wie so viele andere Fächer – heutzutage nicht mehr ohne den neugierigen Blick über den Tellerrand denkbar (auch wenn ich persönlich davon überzeugt bin, daß das insgesamt sowieso noch nie wirklich sinnvoll und möglich erschien, aber die heutige Öffnung, die beispielsweise an der UdK vorzufinden ist, war nicht immer und überall so gegeben).

Aus diesem Grund arbeite ich dort, wo ich derzeit arbeite: in der Digitalen Klasse der UdK Berlin. Es geht uns allen in der Klasse um eine ganzheitliche Gestaltung, und die kommt nicht ohne sozio-technische Theorien und Grundlagen aus. Oftmals fehlen jedoch konkrete Beispiele, die verdeutlichen, wie sozio-technische Forschung und (beispielsweise architektonische) Gestaltung zusammenwirken können. Für manche Themenkombinationen ist dies dann besonders knifflig, doch dieser Student hat einen interessanten Ansatz zum Thema Drohnen und Architektur gefunden:

„“Architecture against drones is not just a science-fiction scenario but a contemporary imperative,“ writes Asher J. Kohn (…), an American law student and editor of The Tuqay, a website covering „Central Asia and its hinterlands,“ (who) has recently put forth a theoretical proposal for a city built to passively shield its residents against this ultramodern tool of warfare — a drone-deflecting city.“

(Quelle: theatlanticcities.com)

Der Hintergrund seiner Idee:

„Kohn is a law student first, and he says the idea for “an architectural defense against drone warfare came from the realization that law had no response to drone warfare.”“

(Quelle: popsci.com)

Das ist der Blick über den Tellerrand und ein spannendes Beispiel für transdisziplinäres Arbeiten.


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