Jun

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Ein Interview von Julia Rosch mit mir während der Tagung “httpasts” vor zwei Monaten. Die kurze Zusammenfassung:

“”Jeder hat die Möglichkeit etwas zu veröffentlichen und die wird im Regelfall auch genutzt”, sagt Stephan G. Humer. Auf die Rezeption hat der Sender nicht immer Einfluss. Insbesondere in Sachen Holocaust und Erinnerungskultur ist darum Vorsicht geboten. “Man weiß eben nie – und das ist ein wichtiger Punkt bei der Digitalisierung – wo diese Daten später einmal landen und was damit gemacht wird.” Die Selbstregulierung im Netz funktioniere nicht immer, sagt Stephan G. Humer. Behörden und Institutionen rät er dennoch im Internet aktiv zu werden. “Denn wenn sie nichts machen, werden es andere tun.” So würden Nutzer in Räume ausweichen, in denen öffentliche Institutionen überhaupt keinen Einfluss mehr hätten.”

Und: ja, man könnte einen Tweet über dieses Interview auch mit dem Tag #hohlkreuzalarm versehen. Beim nächsten Mal stelle ich mich etwas weniger unvorteilhaft hin, versprochen.


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