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Publius Project: Anonymität und Diffamierung

Ein Beitrag vom 4. August 2008

Anonymität und Diffamierung gehen im digitalen Raum hin und wieder Hand in Hand. Auf zahlreichen Websites findet man Behauptungen, die frei erfunden und doch keineswegs harmlos sind. Es gibt freilich zahlreiche Möglichkeiten, dagegen vorzugehen – manche sind dabei erfolgreicher als andere. Ein Tipp ist letztlich besonders erfolgversprechend: Die eigene Vernunft sollte man nicht vernachlässigen. Wenn diese schon nicht bei den Verleumdern zu finden ist, dann sollte sie zumindest bei den Leserinnen und Lesern zu finden sein. Denn:

Do we really want so much freedom that anonymous attackers can lawfully malign the innocent and helpless? Doesn’t freedom of speech come with an expectation that you will take responsibility for your words? (…) Of course, the problem would go away if everyone stopped patronizing these sites. In the long run, once the novelty has worn off, that is exactly what will happen.

(Anonymity on the Web, Publius Project, publius.cc)

Und uninteressant werden Verleumdungen eben spätestens dann, wenn das perfide Spiel durchschaut wurde. Außer für diejenigen, denen es nicht auf Logik und Vernunft ankommt.


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