Forschungsinteresse Waffen: Ausbau einer besonderen Tätigkeit

Schon seit einigen Jahren erhalte ich als Sicherheitsforscher Anfragen zu Schusswaffenthemen, so daß ich mich im Laufe der Zeit immer mehr in diesen Bereich hineingearbeitet habe. Menschen fragen mich an, weil ich in ihren Augen eine Art sozio-technischer Sachverständiger oder Experte bin. Kein Problem, das Themenfeld interessiert mich und gehört ohnehin zu meiner Arbeit, wenn auch nicht zum Kern. Dabei interessiert mich natürlich besonders die Arbeit an der Schnittstelle von Technik und Gesellschaft, also nicht das “klassische” Waffensachverständigendasein (denn dafür bin ich nicht ausreichend handwerklich und technisch unterwegs und auch nicht bspw. von der IHK bestellt), aber auch nicht bspw. eine rein psychologische Betrachtungsweise (z.B. Diskussionen über individuelle Angst vor Schusswaffen, stark bewaffneter Polizei usw.), sondern eben die Verbindung von beiden Welten.

Ich denke, daß insbesondere in Deutschland für diese Leistung ein großer Bedarf besteht, den ich nicht nur aus meinen Anfragen, sondern auch aus der Beobachtung der öffentlichen Debatte ableite. In diesem Zusammenhang freue ich mich deshalb wirklich sehr, ab sofort als freier Kolumnist für die Zeitschrift WM-Intern tätig sein und damit diesen Forschungsbereich mit zusätzlichem Schwung weiter ausbauen zu können. WM-Intern ist ein guter Ausgangspunkt für weitere analytische Bestrebungen, so mein Eindruck. Mein erster Beitrag handelt vom Anschlagschaftsystem Odin II der Firma Donaustahl, welches ich im März im Rahmen einer ExpertInnenrunde begutachten konnte. Ich freue mich sehr auf weitere Tätigkeiten in diesem Bereich und hoffe, daß meine Arbeit auf positiven Zuspruch stoßen wird. Offen für harte, aber faire Kritik bin ich ja ohnehin jederzeit. Weitere Infos finden Sie auf meiner Website im Bereich “Waffen”.

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