“Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht naß” – Deutsche Terrorabwehr ohne Terrorabwehr

Da liegt Jens Jessen von der ZEIT völlig richtig:

“Übrigens wäre es auch aus pädagogischen Gründen hilfreich, wenn sich Deutschland emotional von Amerika etwas abnabeln würde. Das Land, nun schon seit zwei Jahrzehnten in die volle Selbstständigkeit entlassen, muss lernen, auch sicherheitspolitisch, auch in der Terrorabwehr auf eigene Verantwortung zu handeln.”

(Quelle: zeit.de)

Aber dann muß man auch bereit sein, den entsprechenden Preis dafür zu zahlen.

“Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht naß” – Deutsche Terrorabwehr ohne Terrorabwehr Weiterlesen ...

Berliner Orte des Linksradikalismus: “Kiezverteidigung” um fast jeden Preis

Wenn in den berühmt-berüchtigten Lieblingskiezen der Berliner Linksradikalen Dinge geschehen, die ihnen nicht gefallen, können sie schon mal gewalttätig werden:

Linksextreme Gentrifizierungsgegner in Berlin: “Berliner Liste” irritiert Anwohner

Schwabenhatz und “Berliner Liste”: Fremdenfeindlichkeit unter dem Deckmantel der Kiezverteidigung

Linksextreme Gewalt treibt Henkel um

Brandstiftung an Autos am Görlitzer Park in Berlin: Bekennerschreiben bestätigt politische Tatmotivation

Berlinerliste – Mieter*innen stressen zurück

Berliner Orte des Linksradikalismus: “Kiezverteidigung” um fast jeden Preis Weiterlesen ...

Berliner Orte des Linksradikalismus: “Soli-Vokü” für die Lange Nacht der Hausbesetzer

Nach dem Hausbesuch ist vor dem Hausbesuch:

“Künstlerhaus Bethanien, Kreuzberg. „Vokü – Essen gegen Spende“. In der Druzbar-Volksküche, im Seitenflügel des Künstlerhauses Bethanien in Kreuzberg, kocht ein rothaariges Mädchen rotes Curry. Es läuft Ska, die Wände sind voller Sprüche, „Kein Mensch ist illegal“, „Mieten runter“, „Rauchen grenzt aus“. Rauchen ist nur im Gang erlaubt. Vor der Küche warten etwa 20 junge Menschen, viele Rastas, viele Tattoos, viele Piercings. Der „Soli“, den sie heute fürs Essen gegeben haben, ist für Antigentrifizierungsaktionen bestimmt, „Repressionsgelder“ sollen damit bezahlt werden, also Geldstrafen, zu denen gefasste Täter verurteilt wurden. Frage an die Wartenden: „Für welche Aktion ist der Soli heute?“ Schulterzucken. Keiner weiß Bescheid. „Soll wahrscheinlich auch keiner wissen“, mutmaßt eine junge Frau. Schließlich flüstert die rothaarige Köchin, es gehe um Aktionen „während der langen Nacht der Hausbesichtigungen“. Aber mehr will sie nicht sagen.”

(Quelle: tagesspiegel.de)

Berliner Orte des Linksradikalismus: “Soli-Vokü” für die Lange Nacht der Hausbesetzer Weiterlesen ...

Linksextremismus gibts gar nicht (mehr)? Von wegen!

Es gibt wichtigere Probleme als ein paar “linke Spinner”? Das mag sein, ist aber kein Grund, die Spinner aus den Augen zu verlieren, denn harmloser würden sie dadurch ja nicht werden:

“Der Inlandsgeheimdienst verzeichnet nämlich eine “weiterhin hohe Gewaltbereitschaft und eine niedrige Hemmschwelle” der Szene, wie es im aktuellen Verfassungsschutzbericht heißt. Zuletzt sei ein “deutlicher Anstieg des Gewaltpotentials” festzustellen gewesen. Gerade Angriffe auf Repräsentanten des Staates wie etwa Polizisten fänden “weitgehend Akzeptanz”.”

(Quelle: SpOn.de)

Das Netzwerk Terrorismusforschung wird auf dem kommenden Workshop im Oktober selbstverständlich auch das Thema Linksextremismus behandeln. Ich werde mich dort dem Phänomen des linken Antisemitismus (Schwerpunkt: digitale Ausprägungen) widmen und der übernächste Workshop wird sogar noch deutlich weiter gehen und die Themen Linksextremismus und -terrorismus entsprechend umfangreicher beleuchten. Man darf gespannt sein!

Linksextremismus gibts gar nicht (mehr)? Von wegen! Weiterlesen ...