Jul

7

Die UdK lädt zum Rundgang 2013

Juli 7, 2013 | Kommentare deaktiviert

Ich zitiere mal von unserer Uniwebsite:

“Er ist eine feste Größe im Berliner Kultursommer: der Rundgang der Universität der Künste Berlin. Jedes Jahr öffnet die größte künstlerische Hochschule Deutschlands für drei Tage wieder die Werkstätten, Ateliers, Studios und Probenräume ihrer vier Fakultäten Bildende Kunst, Musik, Gestaltung und Darstellende Kunst sowie des Zentralinstituts für Weiterbildung und gibt der interessierten Öffentlichkeit die Möglichkeit, die jungen Künstlerinnen und Künstler der Hochschule und ihre Arbeiten kennen zu lernen.

Die Besucherinnen und Besucher erhalten so einen Eindruck von der hohen Qualität und der Vielfalt der künstlerischen und wissenschaftlichen Auseinandersetzungen, die täglich an der UdK Berlin stattfinden. Für alle Mitglieder der UdK Berlin und deren Verwandte und Gäste findet am Abend vor der Eröffnung das Sommerfest statt, welches seit Jahren in erster Linie als Abschlussfest des Semesters stattfindet.

Der Rundgang der Universität der Künste Berlin findet vom 12. bis 14. Juli 2013 statt.”

Mehr Infos hier.

Mai

8

Touching John Harvards foot …

Mai 8, 2013 | Kommentare deaktiviert

It´s probably one of the “classic duties” of every (scientific) visitor of the Yard – at least you´ll hear about the “tradition” of rub­bing the statue’s foot for luck everywhere. But this myth is not the whole story, so I´ve fulfilled my obligation with … lets say: mixed feelings ;-)

Statue of John Harvard, Harvard Yard, Cambridge/Mass., USA

Apr

23

Das ist eine nicht ganz unbedeutende Erkenntnis der Anschläge von Boston:

“Viele Bilder von den Attentätern stammten aus Überwachungskameras, die in Geschäften rund um die Ziellinie installiert waren; ein Aufruf des FBI, mit Smartphones geknipste Bilder vom Zielraum zu schicken, brachte ebenfalls neue Fotos.

(Quelle: sueddeutsche.de, mit eigenen Hervorhebungen)

Davon wird es in Zukunft qualitativ wie quantitativ mehr geben, ohne jeden Zweifel. Denn zu den Personenbeschreibungen kommen nun Personenfotos von Zeugen. So schickt die Polizei nicht mehr nur Fahndungsfotos hinaus in die Welt, sondern bittet auch selbst darum. Die Gefahr von Verleumdungen und Falschverdächtigungen dürfte dadurch zunächst deutlich steigen, denn Fotos wirken deutlich eindrücklicher und “besser” als Zeugenbeschreibungen.

“Das Internet bietet viele Plattformen für Hinweise aller Art. Doch sie haben auch das Potenzial, den Raum zum Ort einer digitalen Hexenjagd werden zu lassen. Diesem Vorwurf sah sich jedenfalls der anonyme Moderator eines Forums auf Reddit.com ausgesetzt. Auf der Internetseite waren hunderte User seinem Aufruf gefolgt, Bilder von Leuten zu posten, die schwarze Taschen auf dem Marathon trugen. Schwarmintelligenz sei effizienter, schrieb er auf der Internetseite.”

(Quelle: sueddeutsche.de)

Und:

“Die Behörden hatten die Bürger dazu aufgerufen, ihnen Bilder und Videos zukommen zu lassen, die Hinweise zu dem Anschlag hätten liefern können. Die Flut an Zusendungen war erdrückend. Edvard Davis von der Polizei in Boston bezeichnete gegenüber der Washington Post die Sichtung und Auswertung des Materials als “fast schon ein Problem”, so groß sei die Menge an Material gewesen. US-Reporter berichten von einem FBI-Agenten, der eine einzige Aufnahme 400 Mal analysiert haben soll.”

(ebd.)

Auch hier geht es also um eine neue Herausforderung, die die Digitalisierung uns beschert und für die konkrete Handlungsmodi gefunden werden müssen. Schließlich sind wieder einmal Menschen unmittelbar betroffen – mit gravierenden Folgen, wenn hier ein Fehler gemacht wird:

“Denn über soziale Netzwerke wie Facebook oder Twitter waren zuvor zahllose Theorien über die Täter und ihre Hintergründe gestreut worden. Diese würden die Ermittlungen eher schwieriger gestalten als erleichtern, so die Ermittler.”

(ebd.)

Apr

9

Ziel des Projekts: “To investigate societal effects of different surveillance practices from a multi-disciplinary social science and legal perspective.” Da lohnt sich das Lesen des über 400 Seiten starken PDFs mit Sicherheit.

Mrz

17

Nach zwei anregenden Tagen endete der nunmehr zwölfte Workshop des Netzwerks Terrorismusforschung (NTF) zur Zufriedenheit aller Beteiligten, so das Ergebnis am vergangenen Freitag. Über 30 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Behördenvertreter und Studierende diskutierten zwei Tage lang vor und nach den insgesamt zehn Vorträgen intensiv über ganz unterschiedliche Aspekte und Perspektiven der deutschsprachigen und internationalen Terrorismusforschung. Zwar spielten die Wechselwirkungen zwischen Analog und Digital aufgrund der Ansiedlung des Workshops im Arbeitsbereich Internetsoziologie der UdK Berlin eine besondere Rolle, doch wie immer beschränkte sich das Spektrum des Dargebotenen nicht auf diesen Aspekt. Und zudem gab es diesmal (vorweg) auch eine ganz besondere Überraschung, nämlich die Umwidmung des eher unverbindlichen, aber doch immer stärker nachgefragten Netzwerks Terrorismusforschung in einen klassischen Verein. Damit stärken wir das Fundament dieser erfolgreichen und längst bundesweit etablierten Idee deutlich und werden in Kürze auf der Website des NTF neben einer ausführlichen Nachlese auch weitere Details zum neu gegründeten Verein mitteilen.

NTF-Workshop 12 Berlin

NTF-Workshop 12 Berlin

Mrz

13

Wir werden morgen einzelne Sessions unseres NTF-Workshops live auf new.livestream.com präsentieren. Einzige Bedingung: ein Livestream-Account oder – so die Aussage auf der Website – ein Login via Facebook. Das Bild ist qualitativ durchschnittlich, aber der Ton recht gut. Mehr ist aus technischen und Standort-Gründen leider nicht rauszuholen, aber man dürfte immerhin das Gefühl erhalten, der ganzen Sache live beizuwohnen. Die einzelnen Sessions können wohl via Chat begleitet werden. Wer also Fragen hat, kann dann auch live fragen.

Hier der Ort des digitalen Geschehens: https://new.livestream.com/accounts/3205794

Mrz

12

Die gute Nachricht: am Programm hat sich nichts geändert – keine Absagen, kein Umbau, keine Verschiebungen. Die schlechte Nachricht: das kann aufgrund der Wetterkapriolen sehr kurzfristig noch passieren. Doch darauf haben wir freilich keinen Einfluß.

Deshalb geht es erstmal wie vorgesehen am Donnerstag pünktlich um 10 Uhr los. Die Aula dürfte spätestens ab 9.30 Uhr geöffnet sein, dann kann man sich gern schon einfinden.

Ob ein kostenloses Live-Streaming funktioniert, werden wir morgen wissen. Infos und Links gibts dann im Erfolgsfalle hier an dieser Stelle.

Bei Fragen zum Workshop bin ich morgen ab 10 Uhr unter 0176 6719 3413 erreichbar – und am Donnerstag und Freitag zwischen 9.30 Uhr und 20 (Do) bzw. 16 (Fr) Uhr, auch während der Vorträge.

Feb

28

Transdisziplinäre Gestaltung: Drohnen und Architektur

Februar 28, 2013 | Kommentare deaktiviert

Auch der Fachbereich Gestaltung ist – wie so viele andere Fächer – heutzutage nicht mehr ohne den neugierigen Blick über den Tellerrand denkbar (auch wenn ich persönlich davon überzeugt bin, daß das insgesamt sowieso noch nie wirklich sinnvoll und möglich erschien, aber die heutige Öffnung, die beispielsweise an der UdK vorzufinden ist, war nicht immer und überall so gegeben).

Aus diesem Grund arbeite ich dort, wo ich derzeit arbeite: in der Digitalen Klasse der UdK Berlin. Es geht uns allen in der Klasse um eine ganzheitliche Gestaltung, und die kommt nicht ohne sozio-technische Theorien und Grundlagen aus. Oftmals fehlen jedoch konkrete Beispiele, die verdeutlichen, wie sozio-technische Forschung und (beispielsweise architektonische) Gestaltung zusammenwirken können. Für manche Themenkombinationen ist dies dann besonders knifflig, doch dieser Student hat einen interessanten Ansatz zum Thema Drohnen und Architektur gefunden:

“”Architecture against drones is not just a science-fiction scenario but a contemporary imperative,” writes Asher J. Kohn (…), an American law student and editor of The Tuqay, a website covering “Central Asia and its hinterlands,” (who) has recently put forth a theoretical proposal for a city built to passively shield its residents against this ultramodern tool of warfare — a drone-deflecting city.”

(Quelle: theatlanticcities.com)

Der Hintergrund seiner Idee:

“Kohn is a law student first, and he says the idea for “an architectural defense against drone warfare came from the realization that law had no response to drone warfare.””

(Quelle: popsci.com)

Das ist der Blick über den Tellerrand und ein spannendes Beispiel für transdisziplinäres Arbeiten.

Feb

14

Am 14. März ist es soweit: der 12. Workshop des Netzwerks Terrorismusforschung (NTF) beginnt in Berlin, diesmal im Medienhaus der UdK. Auf dem 11. Workshop in München vor einigen Monaten habe ich mich bereiterklärt, die Kolleginnen und Kollegen, die sich für das Thema interessieren, in unser Haus einzuladen – und die Resonanz war äußerst erfreulich. Wir werden deshalb mit Sicherheit zwei spannende Tage verbringen, da die Bandbreite und Güte der Diskussionen meist genauso hoch ist wie die der Vorträge. Eine stets tagesaktuelle Übersicht über Workshopthema, Programm und Organisatorisches gibt es oben links unter dem extra eingerichteten Menupunkt “12. Workshop NTF [de]“. Die Einladung samt Programmübersicht (Stand: 14.2.2013) gibt es hier als PDF (vier Seiten, 350 KB).

Die Teilnahme am Workshop ist kostenlos!

Bitte idealerweise vorher bei mir (humer @ udk-berlin.de) anmelden, wenn man einen Sitzplatz haben möchte.

Feb

12

Medientheorieseminar endete heute

Februar 12, 2013 | Kommentare deaktiviert

Dankenswerterweise hatte sich vor einigen Monaten der an der Humboldt-Universität ansässige Medienwissenschaftler Stefan Höltgen bereiterklärt, meine Medientheorie-Seminaridee “Networked Systems” in diesem Wintersemester fortzuführen (die ich aus Projektgründen nicht mehr weiterführen konnte) und heute ging die Seminarreihe mit viel Applaus von den Studierenden und einem kleinen Geschenk als Dankeschön für die gelungene Arbeit zu Ende. In insgesamt 14 Sitzungen (plus Einführungsveranstaltung, Abschlußrunde usw.) haben wir uns mit dem Science-Fiction-Charakter Max Headroom auseinandergesetzt (welcher als Serienfigur passenderweise zwei Staffeln mit insgesamt 14 Folgen erleben durfte), und das auf ganz unterschiedliche Art und Weise. Die Bandbreite der Referate und Hausarbeiten reichte von klassischen medienwissenschaftlichen Themen über medienarchäologische Ansätze bis hin zu Technik- und speziellen Videoanalysen. “Networked Systems” wurde damit seinem Namen wieder mal gerecht und führte Studierende mit ganz unterschiedlichen Hintergründen und Themeninteressen medientheoretisch erfolgreich zusammen.

Für das kommende Wintersemester 2013/2014 wird auf jeden Fall Ähnliches angestrebt, aber bis dahin dauert es ja noch ein wenig. In Kürze gibt es hier jedoch Infos zu einem Blockseminar, welches ich außerhalb Berlins veranstalten werde. Dies wird aber deutlich technischer sein, aber auch dazu später mehr. Im Blickpunkt wird das verwundbarste System überhaupt stehen: der Mensch.

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