Mrz

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Es eilt von Erfolg zu Erfolg: unser Internetsoziologie-Wiki

März 7, 2019 | Kommentare deaktiviert für Es eilt von Erfolg zu Erfolg: unser Internetsoziologie-Wiki

Es könnte nicht schöner sein: unser Internetsoziologie-Wiki bricht alle Rekorde! Im Januar dieses Jahres hatten wir 102.000 Besucherinnen und Besucher und im wie immer sehr kurz geratenen Februar sogar knapp 122.000 – das ist der absolute Wahnsinn und eine riesige Freude!

Wir danken es unseren Besucherinnen und Besuchern mit dem kontinuierlichen Ausbau des Wikis: demnächst wird es zunehmend englischsprachige Bereiche geben, v.a. in den Kategorien Internetsoziologie, Karl Popper und Sicherheit/NTF. Das Wiki wird internationaler, und das ist auch gut so!

Vielen, vielen Dank für diesen Zuspruch, der uns Verpflichtung und enorme Motivation zugleich ist! Wir alle machen das nur für Sie/Euch, und das auf Dauer werbefrei, kostenlos und ohne Einschränkungen für alle verfügbar.

Jan

16

ProgrammiererIn als GastdozentIn für Halbtagesseminar gesucht

Januar 16, 2019 | Kommentare deaktiviert für ProgrammiererIn als GastdozentIn für Halbtagesseminar gesucht

Für einen Halbtageskurs suche ich einen Gastdozenten (m/w/d) auf Honorarbasis für ein EinsteigerInnen-Seminar zum Thema Höhere Programmiersprachen. Gern jemand, die/der sich mit Python, Ruby o.ä. auskennt. Zielgruppe sind interessierte Studierende, die wenig bis gar keine Vorkenntnisse mitbringen und erste Schritte gehen möchten. Die Unterrichtssprache ist Deutsch.

Die Veranstaltung soll „typisch seminaristisch“ sein, d.h. eine Mischung aus Erklären und gemeinsam Ausprobieren. Die Gruppengröße dürfte ca. zehn Personen betragen. Zeitraum ist zwischen März und September, hier in Berlin, Zeitpunkt ist idealerweise ein Samstag, ggf. geht es aber auch jenseits des Wochenendes. Die Bezahlung ist überdurchschnittlich (zumindest im Vergleich zum Berliner Hochschuldurchschnitt).

Bei Fragen oder natürlich auch bei Interesse bitte Mail an mich, gern mit den üblichen Unterlagen/Nachweisen, wenn es interessant genug klingt: stephan @ humer.de

Ich reiche dann nach Vorauswahl weiter.

Mrz

10

Jetzt online: Programm des 18. Workshops des Netzwerks Terrorismusforschung am 21. und 22. März

März 10, 2018 | Kommentare deaktiviert für Jetzt online: Programm des 18. Workshops des Netzwerks Terrorismusforschung am 21. und 22. März

Hier finden Sie alle Infos zu unserem inzwischen 18. Workshop: Programm (PDF)

Mrz

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Diskussionsrunde am 21. März: über Chancen und Risiken aktueller Social-Media-Entwicklungen

März 8, 2018 | Kommentare deaktiviert für Diskussionsrunde am 21. März: über Chancen und Risiken aktueller Social-Media-Entwicklungen

Am 21.3. bin ich freundlicherweise hier zu Gast: telegraphen_lounge, diesmal zum Thema „Zerstören Social Media unsere Gesellschaft?“ am Mittwoch, 21. März, 19 Uhr. Da zuvor der ganztägige Workshop unseres Netzwerks Terrorismusforschung stattfindet, lohnt sich ein wissenschaftsorientierter Besuch des Gendarmenmarkts von früh bis spät!

Feb

28

UPDATE: 18. Workshop des Netzwerks Terrorismusforschung am 21. und 22. März 2018 in Berlin

Februar 28, 2018 | Kommentare deaktiviert für UPDATE: 18. Workshop des Netzwerks Terrorismusforschung am 21. und 22. März 2018 in Berlin

Unser Thema: Rechtsextremismus und Rechtspopulismus als Herausforderung für Wissenschaft und Gesellschaft

Das Programm finden Sie hier ab dem 1. März 2018.

Melden Sie sich jetzt kostenlos für die Teilnahme am Workshop an: stephan.humer @ hs-fresenius.de (Die nun verlängerte Anmeldefrist ist der 20. März)

Jan

29

Definitiv einen Klick wert: unser Internetsoziologie-Wiki

Januar 29, 2018 | Kommentare deaktiviert für Definitiv einen Klick wert: unser Internetsoziologie-Wiki

Weil es sehr viele und sehr gute Informationen bereithält. Weil es im Jahr 2017 fast 700.000 Zugriffe verzeichnen konnte. Weil es den strukturellen Kern unserer Arbeit darstellt. Und, und, und … es gibt letztlich viele Gründe für einen Klick auf den Link zu unserem Internetsoziologie-Wiki.

Dez

8

Sammelband „Digitale Polizeiarbeit“ erhältlich

Dezember 8, 2017 | Kommentare deaktiviert für Sammelband „Digitale Polizeiarbeit“ erhältlich

Und wir (sprich: meine ehemalige Mitarbeiterin Alex Eigenseer und meine NTF-Kollegin Anna Lederer) haben auch etwas beigesteuert: https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-658-19756-8_8
Kurzbeschreibung unseres Beitrags „Von der konventionellen zur intelligenten Videoüberwachung – Chancen und Risiken für Polizei und Gesellschaft“:

„Intelligente Videoüberwachung ist längst keine Utopie mehr. Kameras sind inzwischen nicht nur digital, sie werden zunehmend „intelligent“: Ging es früher meist um das Beobachten an sich, laufen heutzutage immer öfter Systeme im Hintergrund mit, die live oder zeitnah Analysen durchführen, beispielsweise zu Fahndungszwecken im polizeilichen Bereich.“

Darum geht es. Und um einiges mehr. Bei Fragen erreicht man uns gern via Mail (siehe Impressum).

Jul

19

Die Löwenkinder des IS: eine besondere Analyse über eine besondere sicherheitspolitische Herausforderung

Juli 19, 2017 | Kommentare deaktiviert für Die Löwenkinder des IS: eine besondere Analyse über eine besondere sicherheitspolitische Herausforderung

Nicht selten gelangen Anfragen „von außen“ auf meinen Schreibtisch, beispielsweise wenn es um die Betreuung einer Abschlußarbeit geht. Sofern es inhaltlich und organisatorisch möglich ist, d.h. das Thema paßt und ich als externer Betreuer zugelassen werden kann, betreue ich diese Arbeiten gern. Der Idealfall ist dann natürlich, daß die Arbeiten inhaltlich gut sind, denn dann kann man von einer Win-Win-Situation sprechen: die Absolventin/der Absolvent bekommt ihren/seinen Wunschgutachter und ich bekomme eine gute Arbeit zu lesen.

Ein solcher Fall war jüngst die Bachelor-Arbeit von Charlotte Nieße (Uni Osnabrück), in der sie sich mit den „Löwenkindern“ des IS auseinandersetzte. Dieses Thema erschien mir so relevant, daß ich nach Absprache mit Charlotte dazu einen Artikel für den FOCUS schrieb, in dem einige mir besonders relevant erscheinende Aspekte ausführlich dargestellt werden, um eine größere Aufmerksamkeit für dieses Thema, sprich: ihre Analyse-Idee zu erreichen. Wer nun Fragen dazu hat, sollte sich deshalb direkt an Charlotte wenden: charlotte.niesse @ ntfev.org

Apropos Idealfall: Charlottes Leistungen waren nicht nur für mich glasklar erkennbar. In Kürze beginnt sie ein Masterstudium in Cambridge. An guten Ideen wird es ihr nicht mangeln, soviel steht fest.

Jul

17

Gedanken zu G20 bei Maischberger: Viele Emotionen, wenige Fakten

Juli 17, 2017 | Kommentare deaktiviert für Gedanken zu G20 bei Maischberger: Viele Emotionen, wenige Fakten

Die letzte Runde bei Sandra Maischberger verlief recht hitzig: CDU-Innenpolitiker Wolfgang Bosbach verließ das Studio, weil ihm Jutta Ditfuhrth übergriffig erschien. Das sorgte für einigen Medienwirbel, soll jedoch an dieser Stelle nicht weiter beleuchtet werden. Vielmehr geht es um die Inhalte, weshalb hier einige Gedanken zu dieser Sendung, ihren Gästen und deren Aussagen aus Sicht eines Sicherheitsforschers dargestellt werden sollen:

– Jutta Ditfurth irrt, wenn sie Gegengewalt (gegen Polizeiaktionen – sie nannte es „Zorn“) auch nur im Ansatz toleriert oder gar gutheißt. Es gibt kein Recht auf Gegengewalt gegen legitimes polizeiliches Handeln. Selbst wenn die Polizei rechtswidrig provozieren sollte, legitimiert das niemanden zu Gegengewalt. Der FDP-Politiker Wolfgang Kubicki sagte dazu völlig korrekt: „Angeblich habe die Polizei provoziert, sodass die andere Seite fast in Notwehr Gewalt ausüben musste. Ich finde es respektlos gegenüber unserem Rechtsstaat, so zu argumentieren.“ Jedem steht gegenüber jeder polizeilichen Handlung der Rechtsweg frei, sprich: Strafantrag, Klage, anwaltliche Unterstützung usw. Aber zu sagen, die Polizei hat durch ihr Auftreten und ihr Handeln die anderen quasi zur Gegengewalt getrieben, ist sowohl rechtlich als auch moralisch völliger Unsinn. Die Zeiten von „Auge um Auge“ sind zum Glück längst vorbei. Die wenigen Ausnahmen, die Notwehr bzw. Nothilfe rechtfertigen, waren erkennbar nicht gemeint, weshalb sie hier auch nicht weiter erörtert werden sollen.

– Ja, linksradikale Camps sind oft – wahrscheinlich sogar: immer – auch Rückzugsorte für die Vorbereitung von Straftaten. Das Milieu ist behördlich mehr als ausreichend bekannt. Deshalb ist es aus polizeilicher wie auch aus Sicherheitsforschungssicht nur logisch, diese Camps so weit wie nur möglich zu unterbinden. Es gibt ausreichend Erfahrung aus der jüngeren bis mittleren Vergangenheit, um hier polizeilich tätig zu werden. Es gibt zudem auch keinen Rechtsanspruch für DemonstrantInnen, einen Schlafplatz auf öffentlichem Grund zu bekommen. Das Demonstrationsrecht beinhaltet kein Beherbergungsrecht.

– Daß Bosbach und Ditfurth immer wieder aneinandergerieten, ist nicht überraschend: die larmoyante Selbstgerechtigkeit von Frau Ditfurth hatte wenig bis gar nichts mit einer vernunftorientierten Diskussion zu tun. Wertend? Subjektiv? Möglich – aber irrelevant. Denn selbst wenn man nun meint, daß dies lediglich eine Stilfrage ist, so ist der Aspekt der Debattenkultur insgesamt keineswegs unbedeutend: gerade die selbstgerechte Art vieler „Linker“ verhindert eine vernunftorientierte Fehlerkultur, in der auch mal zugegeben werden kann, daß man etwas falsch gemacht hat. Wer immer und ausnahmslos von sich behauptet, alles richtig zu machen, wer meint, die moralische Überlegenheit quasi gepachtet zu haben, der kann gar nicht anders als irgendwann völlig unglaubwürdig zu erscheinen. „Links“ ist eben nicht pauschal moralisch überlegen, „besser“ oder perfekt. Extremisten sind Extremisten, da hatten in der Talkshow sowohl Frau Barley als auch der Vertreter der Hamburger Polizei recht.

– Selbstverständlich gibt es linke Krawalltouristen aus dem Ausland. Für viele dieser Personen ist Gewalt gegen die Polizei völlig anders definiert als hierzulande. Die deutschen Polizisten sahen auch deshalb „schlecht“ aus (im Sinne von: im Nachteil gegenüber vielen Gewalttätern), weil die Straftaten begehenden Akteure aus bspw. Frankreich, Italien oder Spanien ganz andere Militanz und damit auch polizeiliche Gegenwehr gewohnt sind. So wird in vielen europäischen Ländern definitiv früher geschossen, beispielsweise in der Schweiz: „Anders als ihre deutschen Kollegen dürfen die Schweizer Polizisten bei ihren Einsätzen auch Gummischrot als Distanzmittel einsetzen. Dieser ist (…) abschreckender und wesentlich flexibler einsetzbar als Wasserwerfer und Reizgas.“ (NZZ) Was die Krawallmacher aus dem Ausland angeht, dürfte oftmals gelten: viel mehr (Militanz-)Freiraum wird auch viel stärker genutzt. Plünderungen, Betonplatten, die geworfen werden, Molotowcocktails … Grenzen werden hier sicher weiter gezogen als auf Seiten deutscher Randalierer. Schluß war in Hamburg bekanntlich erst, als das SEK auftrat.

– Jutta Ditfurth irrte auch beim Aspekt legitimer Gewalt zur gesellschaftlichen Veränderung: auch diese gibt es in diesem Kontext nicht. Wenn sie als Beispiel die Anti-Atom-Bewegung aufführt, liegt sie falsch. Dieser Weg ist keineswegs der einzige, definitiv nicht der beste und wahrscheinlich noch nicht einmal ein entscheidender Weg in Richtung eines gesellschaftlichen Umdenkens. Um weitreichenden gesellschaftlichen Unmut zu artikulieren und PolitikerInnen unter Druck zu setzen, reicht eine friedliche Demo völlig aus, beispielsweise Anfang der 2000er Jahre in Berlin gegen den Irakkrieg. Bei dieser Demo protestierten über 500.000 Menschen und sie setzte zusammen mit zahlreichen anderen Demos auf der ganzen Welt ein klares Signal gegen den Irakkrieg. Deutschland war sich einig: hieran beteiligt man sich nicht. Und dies wurde auch so durchgehalten, siehe Gerhard Schröders „Nein“ zum Irakkrieg. Ob die Demo dafür entscheidend war oder nicht: es war ein so klares, eindeutiges und starkes Signal, daß die deutsche Politik sich schwergetan hätte, hier anders zu entscheiden. Die Haltung der Bevölkerung war eindeutig, und die Demo bekräftigte dies. Diese Bekräftigung muß immer aus der Mitte der Bevölkerung kommen, nicht von den radikalen Rändern, denn nur so ist sie legitim. Die o.a. Demo war im Übrigen für mich das Signal: massiver gewaltfreier Protest funktioniert. Wer meint, nur eine gewaltsame Demo kann etwas verändern, übersieht Demos wie diese (und die Wirkungen, die von ihnen ausgehen). Diese Demo war zumindest als Zeichen klar und deutlich – sie erregte sicherlich genau so viel Aufmerksamkeit wie eine kleinere, aber krawalligere Demo.

– Das Gerede vom Polizeistaat ist natürlich blanker Unsinn und soll deshalb an dieser Stelle nicht weiter kommentiert werden, bis auf diesen einen Tipp: wer dieses Wort in den Mund nimmt, sollte sich mal tatsächliche Polizeistaaten anschauen und dann vergleichen.

– Schlecht für alle, die linke Gewalt schönreden: es gibt diesmal außergewöhnlich viele Video- und Foto- sowie Zeugenbeweise hinsichtlich extremistischer Straftaten. Selbstverständlich dürfte es auch sehr viele Beweise in Sachen ungerechtfertigter Polizeigewalt geben, doch diese dokumentieren kein systematisches Versagen, sondern einzelne Beamtinnen und Beamte, die Grenzen überschreiten. Systematisches Versagen war weder zu beobachten noch mehrheitlich in den Medien – im Rahmen unserer sehr weitreichenden Analyse in unserer Abteilung – zu vernehmen. Zudem gilt der Tweet von Christoph Kappes: „“Polizeigewalt“ ist übrigens ein Kampfbegriff, weil Gewalt das typische Polizeihandeln ist (UZwG). Entscheidend vielmehr Rechtmässigkeit.“

– Potential für den Unsinnssatz der Woche hat freilich „Links und Gewalt schließen sich aus“. Das ist sowohl historisch als auch gegenwartsbezogen völliger Unfug.

– Im Übrigen gilt für Demos wie „Welcome to hell“: Wenn nachher Gewalt auftritt, hatte die Polizei vorher ja Recht mit ihrer Vermutung. Szenekenntnis gehört zur Arbeit der Beamten hinzu – und wird beispielsweise im Bereich des Fussballs auch nicht bestritten. Warum sollte es hier dann anders sein?

– Die Aufklärung von Bosbach in Sachen Abgrenzung (friedlicher von unfriedlichen Demoteilnehmern) war im Übrigen sehr hilfreich. Rechtliche Aufklärung ist hier besonders wichtig, sie klärt viele Mythen.

– Jan van Aken widersprach sich selbst: wenn er schon Wert auf das „Dabeisein“ legt, negiert er nicht nur den wissenschaftlich anerkannten, hilfreichen und seit ewigen Zeiten genutzten unbelasteten Blick von außen. Er sollte dann vor allem auch keinen inhaltlichen Unsinn reden. So ging es Katarina Barley beispielsweise nicht um Gleichsetzung, wenn sie die verschiedenen Extremismen als bekämpfenswert erwähnt, sondern um gleiche Ablehnung aller Extremismen. Das ist weder verwerflich noch falsch, sondern schlicht völlig richtig. Wer betont, daß er „besseres“ Wissen hat, muß dann auch richtig liegen – oder diplomatischer argumentieren.

Daß Wolfgang Bosbach und Jutta Ditfurth in diesem Leben wohl keine Freunde mehr werden: nun denn … Insgesamt hätte der Runde aber sehr gut getan, deutlich weniger Emotionen und deutlich mehr Fakten zu präsentieren. Das wäre für alle Seiten gewinnbringender gewesen. Doch daß „links“ immer noch einen Bonus bei bestimmten Parteien – und wohl auch in weiten Teilen der Bevölkerung – haben dürfte, das sehe ich persönlich durchaus als Problem. Denn, und da stimme ich Katarina Barley wie gesagt deutlich zu: Extremismus ist Extremismus. Die ideologische Ausrichtung ist egal. Das ist kein Gleichsetzen von „links“ mit „rechts“, sondern ein Plädoyer für eine wehrhafte Demokratie.

Jun

26

Neues BMBF-Projekt gestartet: Dschihadismus im Internet

Juni 26, 2017 | Kommentare deaktiviert für Neues BMBF-Projekt gestartet: Dschihadismus im Internet

Am 1.6. startete das neue Forschungsprojekt Dschihadismus im Internet, beheimatet an der Uni Mainz, und mein Forschungs- und Arbeitsbereich Internetsoziologie ist assoziierter Partner des Projekts. Dies soll in den kommenden fünf Jahren geschehen:

„Das Projekt DiI erforscht Inhalte und Gestaltung dschihadistischer Propaganda-Videos im Internet sowie deren Wirkung auf die Zuschauer. Analysiert werden zum Beispiel Ähnlichkeiten zu anderen jugendtypischen Medienformaten und dramaturgische Besonderheiten. Durch Interviews mit Konsumenten werden Beiträge in sozialen Netzwerken detailliert ausgewertet, um die Wirkung der VideoBotschaften zu entschlüsseln. Zudem wird eine Online-Plattform zur Analyse dschihadistischer VideoBotschaften
entwickelt, die als Informationsquelle insbesondere für Politik, Behörden, Bildungs- und Präventionsinitiativen genutzt werden kann.“

Wir freuen uns über den Projektstart und auf die kommenden fünf (!) Jahre der Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen der Uni Mainz und der anderen Partnerinstitutionen – das wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht weniger als ein Leuchtturmprojekt!

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Mehr Infos über das Buch gibt es hier.