Jul

19

Die Löwenkinder des IS: eine besondere Analyse über eine besondere sicherheitspolitische Herausforderung

Juli 19, 2017 | Kommentare deaktiviert für Die Löwenkinder des IS: eine besondere Analyse über eine besondere sicherheitspolitische Herausforderung

Nicht selten gelangen Anfragen „von außen“ auf meinen Schreibtisch, beispielsweise wenn es um die Betreuung einer Abschlußarbeit geht. Sofern es inhaltlich und organisatorisch möglich ist, d.h. das Thema paßt und ich als externer Betreuer zugelassen werden kann, betreue ich diese Arbeiten gern. Der Idealfall ist dann natürlich, daß die Arbeiten inhaltlich gut sind, denn dann kann man von einer Win-Win-Situation sprechen: die Absolventin/der Absolvent bekommt ihren/seinen Wunschgutachter und ich bekomme eine gute Arbeit zu lesen.

Ein solcher Fall war jüngst die Bachelor-Arbeit von Charlotte Nieße (Uni Osnabrück), in der sie sich mit den „Löwenkindern“ des IS auseinandersetzte. Dieses Thema erschien mir so relevant, daß ich nach Absprache mit Charlotte dazu einen Artikel für den FOCUS schrieb, in dem einige mir besonders relevant erscheinende Aspekte ausführlich dargestellt werden, um eine größere Aufmerksamkeit für dieses Thema, sprich: ihre Analyse-Idee zu erreichen. Wer nun Fragen dazu hat, sollte sich deshalb direkt an Charlotte wenden: charlotte.niesse @ ntfev.org

Apropos Idealfall: Charlottes Leistungen waren nicht nur für mich glasklar erkennbar. In Kürze beginnt sie ein Masterstudium in Cambridge. An guten Ideen wird es ihr nicht mangeln, soviel steht fest.

Jul

17

Gedanken zu G20 bei Maischberger: Viele Emotionen, wenige Fakten

Juli 17, 2017 | Kommentare deaktiviert für Gedanken zu G20 bei Maischberger: Viele Emotionen, wenige Fakten

Die letzte Runde bei Sandra Maischberger verlief recht hitzig: CDU-Innenpolitiker Wolfgang Bosbach verließ das Studio, weil ihm Jutta Ditfuhrth übergriffig erschien. Das sorgte für einigen Medienwirbel, soll jedoch an dieser Stelle nicht weiter beleuchtet werden. Vielmehr geht es um die Inhalte, weshalb hier einige Gedanken zu dieser Sendung, ihren Gästen und deren Aussagen aus Sicht eines Sicherheitsforschers dargestellt werden sollen:

– Jutta Ditfurth irrt, wenn sie Gegengewalt (gegen Polizeiaktionen – sie nannte es „Zorn“) auch nur im Ansatz toleriert oder gar gutheißt. Es gibt kein Recht auf Gegengewalt gegen legitimes polizeiliches Handeln. Selbst wenn die Polizei rechtswidrig provozieren sollte, legitimiert das niemanden zu Gegengewalt. Der FDP-Politiker Wolfgang Kubicki sagte dazu völlig korrekt: „Angeblich habe die Polizei provoziert, sodass die andere Seite fast in Notwehr Gewalt ausüben musste. Ich finde es respektlos gegenüber unserem Rechtsstaat, so zu argumentieren.“ Jedem steht gegenüber jeder polizeilichen Handlung der Rechtsweg frei, sprich: Strafantrag, Klage, anwaltliche Unterstützung usw. Aber zu sagen, die Polizei hat durch ihr Auftreten und ihr Handeln die anderen quasi zur Gegengewalt getrieben, ist sowohl rechtlich als auch moralisch völliger Unsinn. Die Zeiten von „Auge um Auge“ sind zum Glück längst vorbei. Die wenigen Ausnahmen, die Notwehr bzw. Nothilfe rechtfertigen, waren erkennbar nicht gemeint, weshalb sie hier auch nicht weiter erörtert werden sollen.

– Ja, linksradikale Camps sind oft – wahrscheinlich sogar: immer – auch Rückzugsorte für die Vorbereitung von Straftaten. Das Milieu ist behördlich mehr als ausreichend bekannt. Deshalb ist es aus polizeilicher wie auch aus Sicherheitsforschungssicht nur logisch, diese Camps so weit wie nur möglich zu unterbinden. Es gibt ausreichend Erfahrung aus der jüngeren bis mittleren Vergangenheit, um hier polizeilich tätig zu werden. Es gibt zudem auch keinen Rechtsanspruch für DemonstrantInnen, einen Schlafplatz auf öffentlichem Grund zu bekommen. Das Demonstrationsrecht beinhaltet kein Beherbergungsrecht.

– Daß Bosbach und Ditfurth immer wieder aneinandergerieten, ist nicht überraschend: die larmoyante Selbstgerechtigkeit von Frau Ditfurth hatte wenig bis gar nichts mit einer vernunftorientierten Diskussion zu tun. Wertend? Subjektiv? Möglich – aber irrelevant. Denn selbst wenn man nun meint, daß dies lediglich eine Stilfrage ist, so ist der Aspekt der Debattenkultur insgesamt keineswegs unbedeutend: gerade die selbstgerechte Art vieler „Linker“ verhindert eine vernunftorientierte Fehlerkultur, in der auch mal zugegeben werden kann, daß man etwas falsch gemacht hat. Wer immer und ausnahmslos von sich behauptet, alles richtig zu machen, wer meint, die moralische Überlegenheit quasi gepachtet zu haben, der kann gar nicht anders als irgendwann völlig unglaubwürdig zu erscheinen. „Links“ ist eben nicht pauschal moralisch überlegen, „besser“ oder perfekt. Extremisten sind Extremisten, da hatten in der Talkshow sowohl Frau Barley als auch der Vertreter der Hamburger Polizei recht.

– Selbstverständlich gibt es linke Krawalltouristen aus dem Ausland. Für viele dieser Personen ist Gewalt gegen die Polizei völlig anders definiert als hierzulande. Die deutschen Polizisten sahen auch deshalb „schlecht“ aus (im Sinne von: im Nachteil gegenüber vielen Gewalttätern), weil die Straftaten begehenden Akteure aus bspw. Frankreich, Italien oder Spanien ganz andere Militanz und damit auch polizeiliche Gegenwehr gewohnt sind. So wird in vielen europäischen Ländern definitiv früher geschossen, beispielsweise in der Schweiz: „Anders als ihre deutschen Kollegen dürfen die Schweizer Polizisten bei ihren Einsätzen auch Gummischrot als Distanzmittel einsetzen. Dieser ist (…) abschreckender und wesentlich flexibler einsetzbar als Wasserwerfer und Reizgas.“ (NZZ) Was die Krawallmacher aus dem Ausland angeht, dürfte oftmals gelten: viel mehr (Militanz-)Freiraum wird auch viel stärker genutzt. Plünderungen, Betonplatten, die geworfen werden, Molotowcocktails … Grenzen werden hier sicher weiter gezogen als auf Seiten deutscher Randalierer. Schluß war in Hamburg bekanntlich erst, als das SEK auftrat.

– Jutta Ditfurth irrte auch beim Aspekt legitimer Gewalt zur gesellschaftlichen Veränderung: auch diese gibt es in diesem Kontext nicht. Wenn sie als Beispiel die Anti-Atom-Bewegung aufführt, liegt sie falsch. Dieser Weg ist keineswegs der einzige, definitiv nicht der beste und wahrscheinlich noch nicht einmal ein entscheidender Weg in Richtung eines gesellschaftlichen Umdenkens. Um weitreichenden gesellschaftlichen Unmut zu artikulieren und PolitikerInnen unter Druck zu setzen, reicht eine friedliche Demo völlig aus, beispielsweise Anfang der 2000er Jahre in Berlin gegen den Irakkrieg. Bei dieser Demo protestierten über 500.000 Menschen und sie setzte zusammen mit zahlreichen anderen Demos auf der ganzen Welt ein klares Signal gegen den Irakkrieg. Deutschland war sich einig: hieran beteiligt man sich nicht. Und dies wurde auch so durchgehalten, siehe Gerhard Schröders „Nein“ zum Irakkrieg. Ob die Demo dafür entscheidend war oder nicht: es war ein so klares, eindeutiges und starkes Signal, daß die deutsche Politik sich schwergetan hätte, hier anders zu entscheiden. Die Haltung der Bevölkerung war eindeutig, und die Demo bekräftigte dies. Diese Bekräftigung muß immer aus der Mitte der Bevölkerung kommen, nicht von den radikalen Rändern, denn nur so ist sie legitim. Die o.a. Demo war im Übrigen für mich das Signal: massiver gewaltfreier Protest funktioniert. Wer meint, nur eine gewaltsame Demo kann etwas verändern, übersieht Demos wie diese (und die Wirkungen, die von ihnen ausgehen). Diese Demo war zumindest als Zeichen klar und deutlich – sie erregte sicherlich genau so viel Aufmerksamkeit wie eine kleinere, aber krawalligere Demo.

– Das Gerede vom Polizeistaat ist natürlich blanker Unsinn und soll deshalb an dieser Stelle nicht weiter kommentiert werden, bis auf diesen einen Tipp: wer dieses Wort in den Mund nimmt, sollte sich mal tatsächliche Polizeistaaten anschauen und dann vergleichen.

– Schlecht für alle, die linke Gewalt schönreden: es gibt diesmal außergewöhnlich viele Video- und Foto- sowie Zeugenbeweise hinsichtlich extremistischer Straftaten. Selbstverständlich dürfte es auch sehr viele Beweise in Sachen ungerechtfertigter Polizeigewalt geben, doch diese dokumentieren kein systematisches Versagen, sondern einzelne Beamtinnen und Beamte, die Grenzen überschreiten. Systematisches Versagen war weder zu beobachten noch mehrheitlich in den Medien – im Rahmen unserer sehr weitreichenden Analyse in unserer Abteilung – zu vernehmen. Zudem gilt der Tweet von Christoph Kappes: „“Polizeigewalt“ ist übrigens ein Kampfbegriff, weil Gewalt das typische Polizeihandeln ist (UZwG). Entscheidend vielmehr Rechtmässigkeit.“

– Potential für den Unsinnssatz der Woche hat freilich „Links und Gewalt schließen sich aus“. Das ist sowohl historisch als auch gegenwartsbezogen völliger Unfug.

– Im Übrigen gilt für Demos wie „Welcome to hell“: Wenn nachher Gewalt auftritt, hatte die Polizei vorher ja Recht mit ihrer Vermutung. Szenekenntnis gehört zur Arbeit der Beamten hinzu – und wird beispielsweise im Bereich des Fussballs auch nicht bestritten. Warum sollte es hier dann anders sein?

– Die Aufklärung von Bosbach in Sachen Abgrenzung (friedlicher von unfriedlichen Demoteilnehmern) war im Übrigen sehr hilfreich. Rechtliche Aufklärung ist hier besonders wichtig, sie klärt viele Mythen.

– Jan van Aken widersprach sich selbst: wenn er schon Wert auf das „Dabeisein“ legt, negiert er nicht nur den wissenschaftlich anerkannten, hilfreichen und seit ewigen Zeiten genutzten unbelasteten Blick von außen. Er sollte dann vor allem auch keinen inhaltlichen Unsinn reden. So ging es Katarina Barley beispielsweise nicht um Gleichsetzung, wenn sie die verschiedenen Extremismen als bekämpfenswert erwähnt, sondern um gleiche Ablehnung aller Extremismen. Das ist weder verwerflich noch falsch, sondern schlicht völlig richtig. Wer betont, daß er „besseres“ Wissen hat, muß dann auch richtig liegen – oder diplomatischer argumentieren.

Daß Wolfgang Bosbach und Jutta Ditfurth in diesem Leben wohl keine Freunde mehr werden: nun denn … Insgesamt hätte der Runde aber sehr gut getan, deutlich weniger Emotionen und deutlich mehr Fakten zu präsentieren. Das wäre für alle Seiten gewinnbringender gewesen. Doch daß „links“ immer noch einen Bonus bei bestimmten Parteien – und wohl auch in weiten Teilen der Bevölkerung – haben dürfte, das sehe ich persönlich durchaus als Problem. Denn, und da stimme ich Katarina Barley wie gesagt deutlich zu: Extremismus ist Extremismus. Die ideologische Ausrichtung ist egal. Das ist kein Gleichsetzen von „links“ mit „rechts“, sondern ein Plädoyer für eine wehrhafte Demokratie.

Jun

26

Neues BMBF-Projekt gestartet: Dschihadismus im Internet

Juni 26, 2017 | Kommentare deaktiviert für Neues BMBF-Projekt gestartet: Dschihadismus im Internet

Am 1.6. startete das neue Forschungsprojekt Dschihadismus im Internet, beheimatet an der Uni Mainz, und mein Forschungs- und Arbeitsbereich Internetsoziologie ist assoziierter Partner des Projekts. Dies soll in den kommenden fünf Jahren geschehen:

„Das Projekt DiI erforscht Inhalte und Gestaltung dschihadistischer Propaganda-Videos im Internet sowie deren Wirkung auf die Zuschauer. Analysiert werden zum Beispiel Ähnlichkeiten zu anderen jugendtypischen Medienformaten und dramaturgische Besonderheiten. Durch Interviews mit Konsumenten werden Beiträge in sozialen Netzwerken detailliert ausgewertet, um die Wirkung der VideoBotschaften zu entschlüsseln. Zudem wird eine Online-Plattform zur Analyse dschihadistischer VideoBotschaften
entwickelt, die als Informationsquelle insbesondere für Politik, Behörden, Bildungs- und Präventionsinitiativen genutzt werden kann.“

Wir freuen uns über den Projektstart und auf die kommenden fünf (!) Jahre der Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen der Uni Mainz und der anderen Partnerinstitutionen – das wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht weniger als ein Leuchtturmprojekt!

Mai

29

Lange Nacht der Wissenschaften: Vortrag zu Terrorismus und digitalen Medien

Mai 29, 2017 | Kommentare deaktiviert für Lange Nacht der Wissenschaften: Vortrag zu Terrorismus und digitalen Medien

Terrorismus funktioniert erschreckend gut mit digitalen Medien – das wird mein Thema sein am 24. Juni, zur Langen Nacht der Wissenschaften in Berlin. Der Vortrag wird nicht ohne Grund erst um 21 Uhr stattfinden, denn er wird mit Sicherheit nicht für Kinder und Jugendliche geeignet sein. Wenn man heutzutage von Terrorismus und Digitalisierung spricht, spricht man automatisch von Tabubrüchen, extremen Horizonterweiterungen und neu gezogenen Grenzen – diese Entwicklung ist untrennbar mit Angst und Schrecken verbunden. Und letztlich geht es dem digital vermittelten Terror genau darum. Terrorismus und Digitalisierung, das ist eine epochale Zeitenwende, die uns extrem fordert. Daß man jedoch keineswegs wehrlos ist, soll der Vortrag entsprechend darstellen.

Mehr Informationen: Terrorismus und Medien: Wovon der Terror lebt und was dagegen getan werden kann

Mai

14

Schönes und Gutes von Roger Willemsen: ein kleiner persönlicher Rückblick

Mai 14, 2017 | Kommentare deaktiviert für Schönes und Gutes von Roger Willemsen: ein kleiner persönlicher Rückblick

„Wer allzu interessiert daran ist, das eigene Bild zu kontrollieren, macht sich verrückt“

Auch wenn Roger Willemsen – wie so viele herausragende Denker unserer Tage – (leider) kein Internetexperte war, so waren viele seiner Aussagen doch digital passend. Das obige Zitat ist nur ein Beispiel von vielen, denn nie war es aussichtsloser, die Kontrolle über das eigene Bild zu behalten als in digitalen Zeiten. Auch wenn Willemsen diese Aussage auf das Fernsehen bezieht, so ist sie digital absolut zutreffend. Es waren Anknüpfungspunkte wie diese, die mich begeisterten. Letztes Jahr starb Roger Willemsen im Alter von gerade einmal 60 Jahren. Viel zu früh.

Da dieser Tage ein sehr gelungener Rückblick auf das Leben und Wirken dieses Ausnahmeintellektuellen erschien, möchte ich die Gelegenheit nutzen und ein paar Empfehlungen posten. Zuerst natürlich das Video, aus dem das o.a. Zitat stammt:

Und der ebenfalls bereits erwähnte Rückblick (gesendet im Deutschlandfunk):

Beitrag (Text und Audio)

Ich bin erstmals 1991 auf Willemsen aufmerksam geworden, durch seine Moderation in der Sendung 0137. Das war anders, spannend, effizient, effektiv, fokussiert, intelligent – sprich: auf so vielen Ebenen stimulierend, daß man einfach dranbleiben mußte. Die Sendung war markant – vom Intro bis zum Inhalt. Apropos: sollte die Sendungsmelodie nicht mehr präsent sein, hier eine Erinnerungsauffrischung:

Und zum Abschluß nun alles auf einmal: 0137 mit Ton und Bild (Intro), Roger Willemsen in einer Sondersendung („0137 Spezial“) und das legendäre Interview mit den inhaftierten RAF-Terroristen, welches auch im DLF-Rückblick erwähnt wird. Nicht nur für (angehende) TerrorismusforscherInnen ein Meilenstein der Interviewgeschichte, damals wie heute:

Er fehlt. Keine Frage.

Mai

12

Alles Forschen ist Bastelarbeit: über 250.000 Zugriffe auf unser Internetsoziologie-Wiki

Mai 12, 2017 | Kommentare deaktiviert für Alles Forschen ist Bastelarbeit: über 250.000 Zugriffe auf unser Internetsoziologie-Wiki

Nach nur acht Monaten Regelbetrieb können wir voller Stolz und Freude sagen: unser Forschungswiki kommt sehr, sehr gut an. Ende April konnten wir bereits den 250.000sten Zugriff verzeichnen. Nun sind Zugriffe bekanntlich keine UserInnen, aber selbst wenn man nur von einem Bruchteil „echter Menschen“ ausgeht – beispielsweise zehn Prozent der Zugriffszahl -, so wären das in diesem Falle immerhin 25.000 Personen, die unser Wiki besucht haben. Das freut uns natürlich sehr, zumal die Beitragenden nicht wenig Zeit in „ihre“ Beiträge gesteckt haben und die Themen sicher nicht gerade massenkompatibel sind, sondern schon wissenschaftliche Spezialbereiche betreffen. Umso schöner ist deshalb dieser kleine Meilenstein – und wir nehmen ihn zum Anlaß, das Wiki kontinuierlich auszubauen und in einigen besonders begehrten Bereichen zeitnah deutlich zu vertiefen. Seien Sie gespannt!

Mrz

9

16. NTF-Workshop in zwei Wochen: Programm

März 9, 2017 | Kommentare deaktiviert für 16. NTF-Workshop in zwei Wochen: Programm

Hier nun das Programm unseres Workshops am 22. und 23. März in der Hochschule Fresenius in Berlin:

### Mittwoch, 22.3.2017:

10.00 Uhr: Einlaß

11.00 Uhr: Begrüßung durch den Vorstand des Netzwerks Terrorismusforschung e. V.
11.15 Uhr: Tom Schreiber, Abgeordneter der SPD im Abgeordnetenhaus Berlin und verfassungsschutzpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion: Radikalisierung in Berlin – Prävention und Repression stärker in den Blick nehmen

12.15 Uhr: Pause

13.15 Uhr: Sebastian Lange, HU Berlin: Ideologie, Strategie und Organisation dschihadistischer Gruppen: Konzepte, Befunde und Erklärungen
14.15 Uhr: Anna Lederer, HU Berlin: Biased media? – Germany’s main press coverage of state sponsored terrorism

15.00 Uhr: Pause

15.30 Uhr: Bernd Zywietz, Uni Mainz/NTF e. V.: Dschihadismus im Internet
16.30 Uhr: Lorand Bodo, ICSVE/UCL: Breaking the ISIS Brand: Social Media Counter Narrative Project

17.30 Uhr: Abschluss erster Tag

### Donnerstag, 23.3.2017:

09.30 Uhr: Einlaß

10.00 Uhr: Begrüßung
10.10 Uhr: André Schulz, Bund Deutscher Kriminalbeamter: Polizeiwissenschaft und -forschung: Zwischen Theorie und Praxis
11.00 Uhr: Noreen van Elk, Rijksuniversiteit Groningen: Terrorismus und Ethik

12.00 Uhr: Pause

13.00 Uhr: Philip Weissermel, NTF e. V.: Terrorismus als Kommunikationsstrategie
14.00 Uhr: Florian Peil: Terrorismus – Wie wir uns schützen können

15.00 Uhr: Verabschiedung

NTF-Mitglieder-relevant ist danach:

15.30 Uhr: Mitgliederversammlung 2017

Anmeldung für den Workshop kostenlos und unverbindlich via Mail an stephan.humer @ netzwerk-terrorismusforschung.org

Feb

28

16. NTF-Workshop am 22. und 23.3. in Berlin: Referentinnen, Referenten, Anmeldung

Februar 28, 2017 | Kommentare deaktiviert für 16. NTF-Workshop am 22. und 23.3. in Berlin: Referentinnen, Referenten, Anmeldung

In gut vier Wochen findet der inzwischen 16. NTF-Workshop statt, diesmal wieder in Berlin. Hier sind die fest eingeplanten Referentinnen und Referenten (Themendetails folgen in Kürze):

Tom Schreiber, Mitglied des Abgeordnetenhauses Berlin (SPD)
Florian Peil, Autor „Terrorismus – Wie wir uns schützen können“
Anna Lederer, HU Berlin/NTF e. V.
Bernd Zywietz, Uni Mainz/NTF e. V.
Lorand Bodo, ICSVE/UCL
André Schulz, Bundesvorsitzender Bund Deutscher Kriminalbeamter
Noreen van Elk, Rijksuniversiteit Groningen
Sebastian Lange, HU Berlin/NTF e. V.
Philipp Weissermel, NTF e. V.

Wenn Sie teilnehmen möchten, so sichern Sie sich bitte unverbindlich und kostenlos einen Platz, indem Sie mir eine kurze Mail schreiben. Wir brauchen die Anmeldung lediglich aus organisatorischen Gründen, da die Hochschule Fresenius, an der die Veranstaltung stattfindet, eine Zugangskontrolle hat.

Die Veranstaltung beginnt am 22.3. um 11 Uhr in der Hochschule Fresenius, Jägerstr. 32, 10117 Berlin.

Feb

16

Dschihadismus im Internet: Stellenausschreibungen

Februar 16, 2017 | Kommentare deaktiviert für Dschihadismus im Internet: Stellenausschreibungen

Drei Stellen an der Uni Mainz:

http://www.ifeas.uni-mainz.de/Dateien/PostDoc_Ethnologie_Ausschreibung.pdf

http://www.ifeas.uni-mainz.de/Dateien/Doktorand_in_Ethnologie_Ausschreibung.pdf

http://www.ifeas.uni-mainz.de/Dateien/Doktorand_in_Islamwissenschaft_Ausschreibung.pdf

Jan

9

Endspurt: Call for Papers für 16. Workshop des Netzwerks Terrorismusforschung (NTF) in Berlin

Januar 9, 2017 | Kommentare deaktiviert für Endspurt: Call for Papers für 16. Workshop des Netzwerks Terrorismusforschung (NTF) in Berlin

Die ersten Vortragenden sind bereits an Bord, die ersten Vortragsthemen sehen sehr vielversprechend aus – fehlt nur noch Ihr Angebot! Sie forschen in den Bereichen Terrorismus, Extremismus und/oder politische Gewalt? Dann nehmen Sie an unserem Call for Papers teil: http://www.ntfev.org – wir freuen uns auf Ihre Einsendung!

You want to participate in our Workshop with your research results regarding Terrorism, Extremism and/or political violence? Please take a look at our Call for Papers: http://www.ntfev.org – we hope to hear from you soon!

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Mehr Infos über das Buch gibt es hier.