Jan

19

Gerard Depardieu und die Freiheit

Januar 19, 2016 | Kommentare deaktiviert für Gerard Depardieu und die Freiheit

So ist das wohl mit der Freiheit:

„Was also ist das Große und das Unerträgliche an Depardieu? Vermutlich, dass er ein freier Mann ist. Und dass er einem Lektionen darüber erteilt, wie Freiheit jenseits von Präsidentenreden und Uni-Proseminaren tatsächlich aussieht. Sie ist ein Chaos, das sich manchmal selbst nicht mehr versteht, sie macht einsam, sie hat ihre hellen und ihre sehr dunklen Momente, sie ist manchmal nur mit viel Alkohol zu ertragen, und manchmal benimmt sie sich wie ein Arschloch. Kein Wunder, dass sich so wenige für sie entscheiden.“

(Quelle: welt.de)

Jan

14

Video: Digitaler Salon – Social Media for the bad

Januar 14, 2016 | Kommentare deaktiviert für Video: Digitaler Salon – Social Media for the bad

Es ist schon eine Weile her, aber deshalb ja nicht automatisch schlecht:

„Extre­mismus, radikale Gruppen und Gewalt im Internet. Wie nutzen sie das Netz und wer kann was dagegen tun?

Katja Weber von DRadio Wissen sprach am 27.Mai mit:

– Laura Piotrowski, Redakteurin, fussball-gegen-nazis.de
– Asiem El Difraoui, Politologe und Autor, Institut für Medien- und Kommunikationspolitik
– Stephan Humer, Internetsoziologe

Eine Einführung in das Thema gab Emma Peters, Doktorandin am Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft.“

Jan

13

Call for Papers: 23rd International Conference on Telecommunications (ICT 2016)

Januar 13, 2016 | Kommentare deaktiviert für Call for Papers: 23rd International Conference on Telecommunications (ICT 2016)

May 16-18, 2016, Thessaloniki, Greece
http://ict-2016.org

Highlights:

– ICT 2016 conference is Technically co-sponsored by IEEE Communications Society
– Accepted, registered and presented papers will be published in the ICT 2016 conference proceedings and submitted to IEEE Xplore as well as other Abstracting and Indexing (A&I) databases.
– Distinguished Keynote Speakers announced:
Mohamed-Slim Alouini (King Abdullah Univer. of Science and Technology)
Mike Short (Vice President – Telefonica Europe)
Robert Schober (Friedrich-Alexander University of Erlangen-Nuremberg)

Important Dates:
Paper submission (main track): January 31, 2016
Workshop/Special Session Proposals: January 15, 2016 (extended)
Paper submission (Special Sessions): February 15, 2016
Paper Acceptance Notification: March 1, 2016
Camera-Ready Papers: March 10, 2016

Scope:
The 23rd International Conference on Telecommunications (ICT 2016) will be held in Thessaloniki, a modern metropolis bearing the marks of its stormy history and its cosmopolitan character, known for its hospitality and cuisine.

This year’s theme “Expansion to Small” aims to draw research community’s attention to the enormous anticipated expansion of communication systems through small architectures and devices. Small cells, short wavelengths, small sensors, small scale communications going down to molecular level are expected to boost next generation communications leading to Big Data networking, massive Internet of Things and green, energy efficient applications. Additionally, high quality papers on all aspects of contemporary research and applications of telecommunications are welcome.

The Organizing Committee invites proposals for Workshops/Special Sessions/Tutorials/Demos to be held in ICT 2016. More information can be found in http://ict-2016.org (under „Submissions“).

Submission Guidelines:
Prospective authors are invited to submit high-quality original technical papers reporting original research of theoretical or applied nature for presentation at the conference and publication in the IEEE ICT 2016 Proceedings. All submitted papers will be peer-reviewed. The manuscripts must be prepared in English with a maximum paper length of five (5) printed pages (following the standard IEEE 2-column format) without incurring additional page charges (maximum 2 additional pages with over length page charge of USD100 for each page if accepted). Please note that for every accepted contribution, at least one person must register for the conference and present. Accepted papers not presented in the conference will be excluded from the proceedings.

All papers for ICT 2016 should be submitted via EDAS using http://www.edas.info/newPaper.php?c=21703

Workshop/Tutorials/Special Sessions/Demo proposals can be directed to the corresponding chairs as described in the conference web site.

Organizing Committee:

General Co-Chairs:
Mischa Dohler, King’s College London, UK
George Karagiannidis, Aristotle University of Thessaloniki, Greece

Technical Program Chairs:
Periklis Chatzimisios, Alexander TEI of Thessaloniki, Greece
Athanasios C. Iossifides, Alexander TEI of Thessaloniki, Greece
Shiwen Mao, Auburn University, USA
Kan Zheng, Beijing University of Posts & Telecommunications, China
Vasilis Friderikos, King’s College London, UK

Jan

12

Call for Papers for ICACCI-2016

Januar 12, 2016 | Kommentare deaktiviert für Call for Papers for ICACCI-2016

Fifth International Conference on Advances in Computing, Communications and Informatics (ICACCI-2016)

September 21-24, 2016, Jaipur, India

http://icacci-conference.org/2016/

Technically Co-sponsored by IEEE Communications Society (ComSoc) and IEEE Systems, Man, and Cybernetics Society (SMCS)

Submission Deadline : April 30, 2016

Jan

11

Beiträge zur 5. Berliner Mediensucht-Konferenz

Januar 11, 2016 | Kommentare deaktiviert für Beiträge zur 5. Berliner Mediensucht-Konferenz

Seit Jahren arbeite ich nun schon mit den fantastischen Menschen vom Berliner Netzwerk Medienabhängigkeit zusammen – insgesamt leider viel zu wenig, denn es gibt ja (wie ich im Dezember durchaus … nun ja: energisch formuliert habe) eigentlich immer viel zu viele interessante wie relevante Baustellen im Bereich Internet und Gesellschaft. Ab und an muß man aber dann doch wieder mal gemeinsam aktiv werden und sich die Zeit für einen Beitrag nehmen. Im vergangenen November war es so weit: die 5. Berliner Mediensucht-Konferenz stand an und ich konnte dort einen Vortrag zum Thema Vernetzung („Das sozialste Netzwerk“) präsentieren. Meine Präsentation ist ab sofort auf der Seite des Fachverbandes Medienabhängigkeit verfügbar. Wer Fragen dazu hat: immer gern direkt an mich, bevorzugt per Mail (stephan @ humer.de)

Dez

18

2016: Die Zukunft der Internetsoziologie

Dezember 18, 2015 | Kommentare deaktiviert für 2016: Die Zukunft der Internetsoziologie

… ist etwas, was ich, hier und jetzt, weder sicher prognostizieren noch ganz allgemein für mich allein in Anspruch nehmen kann. Ich habe ja von Beginn an – sprich: den ersten zarten Ideen Ende der 90er bzw. später, nachdem mehrere Menschen die Idee für gut befanden und mich entsprechend unterstützt haben – betont, daß ich der „Idee Internetsoziologie“ sehr gern folge und versuche, sie im Rahmen meiner Möglichkeiten zu unterstützen, aber mir fällt dabei immer wieder ein Spruch ein, der in diesem Falle sehr gut paßt: es ist ja sehr schön, der Erste gewesen zu sein – es wäre aber sehr schade, wenn man der Einzige bleibt.

Deshalb würde ich mich natürlich sehr freuen, wenn die Idee – endlich – breiteren Raum vor allem in der gesellschaftlichen Debatte einnehmen würde, denn das Thema Digitalisierung und Gesellschaft ist und bleibt ein sehr, sehr schwieriges Thema in Deutschland. Und die derzeitigen Widerstände hinsichtlich der Gestaltung der digitalen Revolution werden – wenn es so bleibt – nicht gut ausgehen für dieses Land. (Wer jetzt sagt „Aber es diskutieren doch Menschen über das Internet!“, dem kann ich nur antworten: Das ist löblich, aber meist sicher unzureichend. Auf ganz vielen Ebenen. Aber das Wiesoweshalbwarum soll an dieser Stelle nicht en detail dargestellt werden.) Bisher gibt es jedoch leider nur sehr wenige Kolleginnen und Kollegen, die dieser Idee folgen (können), da es nicht nur sehr großes Desinteresse an der Gestaltung digitaler Phänomene gibt, sondern auch immer sehr stark auf eine Institutionalisierung ankommt – als „Privatgelehrter“ ist die Arbeit an einer (noch) sehr spärlich vertretenen Idee natürlich um ein Vielfaches schwieriger.

Aber wenn ich weiterhin etwas dazu beitragen kann, dann werde ich das auch gern tun. Deshalb freue ich mich ganz besonders, Ihnen, liebe Websitebesucherinnen und -besucher, liebe Internetsoziologie-Interessierte, jetzt und hier – und, das muss man auch sagen: endlich – mitteilen zu können, daß meine berufliche Beschäftigung mit dem Thema Internet und Gesellschaft noch nicht an ein Ende gekommen ist – trotz verführerischer Versuchungen gerade aus der Industrie, denn mein Internet-und-Gesellschaft-Arbeitsschwerpunkt Digitale Sicherheit (siehe mein FU-Projekt „Sociality by Design“) ist natürlich auch sehr praxisrelevant und erfreulicherweise entsprechend begehrt. Zu Beginn des kommenden Jahres wird es dann Details dazu geben, doch soviel vorab:

– Die Idee Internetsoziologie wird nahtlos weitergeführt (und ist damit dann ab 2016 auch nicht mehr als Arbeitsbereich an der UdK angesiedelt, was ggf. bedeutet, daß auch das Forschungsseminar „Networked Systems“ ggf. nicht mehr weitergeführt wird)
– Der Arbeitsbereich wird fortan ein Forschungs- und Arbeitsbereich sein, um die beiden „Standbeine“ Forschung und Lehre entsprechend zu betonen
– Die Perspektive für dieses Thema wird dauerhaft sein
– Ein weiteres Forschungsvorhaben aus dem Bereich der Digitalen Sicherheit wird hinzukommen
– Es wird deshalb voraussichtlich neue MitarbeiterInnen geben, die mich unterstützen werden
– Ebenso wird die Begleitung eines EU-Projektes hinzukommen
Sociality by Design wird in 2016 mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit endgültig abgeschlossen werden können

Aus meiner Sicht hat damit, salopp gesagt, das beste Angebot gewonnen. Besonders erfreulich ist dabei, daß dies alles weiterhin in Berlin stattfinden wird. Als Berliner muß man dann wohl sagen: da gibt es nichts zu meckern! ;-) Was für ein Jahr!

Nichtsdestotrotz bedeutete dies alles in 2015 aber auch: es gab gleichermaßen ein lachendes und ein weinendes Auge. Denn letztlich endet mit dieser neuen Tätigkeit zugleich meine Tätigkeit an der UdK. Die Digitale Klasse war seit 2006 und damit zehn volle Kalenderjahre (in wechselnder Intensität, aber doch durchgehend) meine wissenschaftliche Heimat, und diese nach so vielen Jahren zu verlassen ist nicht natürlich leicht. Auch dann nicht, wenn sich die Situation für meine Arbeit in 2016 definitiv verbessern wird und ich damit ohne jeden Zweifel einen großen Schritt nach vorn mache. Die Zeit an der UdK war schlicht und ergreifend fantastisch – ohne Menschen wie Joachim Sauter und Jussi Ängeslevä, ohne die fantastischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im weiteren Umfeld und ohne die tollen Studierenden wäre ich sicherlich mit meiner Idee Internetsoziologie im Speziellen und in dieser Ausprägung auch mit meiner Arbeit im Allgemeinen nicht so weit gekommen. Die Digitale Klasse bot den Raum, den man braucht, um Neues zu begründen. Ich bin sehr froh, daß ich diese Gelegenheit nutzen durfte und auch sehr dankbar für diese Chance. Als „Senior Fellow“ bleibe ich der Klasse ja „ehrenhalber“ verbunden, doch ein Abschied dieser Größenordnung fiel natürlich nicht leicht. Wie gesagt: Was für ein Jahr!

Fairerweise muß man aber auch sagen: faktisch ist dort wohl alles Machbare erreicht worden. Für die Weiterentwicklung der Idee Internetsoziologie, für die Weiterführung der Arbeit im Bereich Internet und Gesellschaft, für die persönliche Weiterentwicklung brauchte es letztlich eine neue Wirkungsstätte mit neuen Herausforderungen. Somit kam das angenommene Angebot „just in time“ und ich gehe sehr zufrieden über das erreichte Ergebnis in die Weihnachtsferien. Ich danke Ihnen sehr, sehr herzlich für Ihr großes Interesse, Ihre wunderbare Unterstützung und Treue und verbleibe mit den besten Wünschen für die kommenden Feiertage und das neue Jahr 2016!

Sie erreichen mich wieder ab dem 4. Januar 2016 über die bekannten Kanäle.

Nov

24

Experiment Onlinedating: Effizient zur Liebe des Lebens?

November 24, 2015 | Kommentare deaktiviert für Experiment Onlinedating: Effizient zur Liebe des Lebens?

Im Sommer lief ein kleines Projekt: ich habe im Rahmen einer journalistischen Anfrage von Radio Bremen ein wenig die deutschsprachige Onlinedatingszene analysiert. Dazu wurde nicht nur entsprechende Literatur gesichtet, sondern auch mit bekannten Apps gearbeitet, um das Phänomen ein wenig genauer einzuordnen. Das Ergebnis sieht folgendermaßen aus:

Nov

23

Call for Papers: Digital Methodologies – Beyond Big & Small Data

November 23, 2015 | Kommentare deaktiviert für Call for Papers: Digital Methodologies – Beyond Big & Small Data

Das dürfte für die eine oder den anderen interessant sein.

Nov

11

Helmut Schmidt im Gespräch mit Karl Popper: „Jedermann ist sittlich verpflichtet“

November 11, 2015 | Kommentare deaktiviert für Helmut Schmidt im Gespräch mit Karl Popper: „Jedermann ist sittlich verpflichtet“

Nov

8

Netsociology finally on Instagram

November 8, 2015 | Kommentare deaktiviert für Netsociology finally on Instagram

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