Jul

24

In einigen Monaten halte ich hier einen Vortrag:

“Am 30. und 31. Oktober 2014 findet der sechste KulturInvest Kongress in den Verlagsräumen des Tagesspiegels in Berlin statt. In 36 Foren zeigen über 120 namhafte Referenten in den 10 Themenfeldern Kulturpolitik, Kulturmanagement, Kulturtourismus, Kulturmarketing, Kulturfinanzierung, Kultursponsoring, Kulturimmobilien, Kulturpersonal, Online und Social Media Marketing sowie Dirigieren & Führen aktuelle Trends auf und reflektieren Perspektiven des Zusammenwirkens von Kultur und Wirtschaft sowie Öffentlicher Hand und Medien.”

Mein Thema: Digitale (Un)Sicherheit. Denn: Vertrauen ist Pflicht, Kontrolle ist schlimmer. Worum es nun konkret geht? Ganz einfach: auch Kulturschaffende müssen im digitalen Zeitalter ein enormes Maß an Vertrauen in digitale Technik aufbringen – vielleicht sogar noch mehr als andere Akteure. Doch wie weit kann man überhaupt vertrauen? Worauf kommt es genau an? Wann ist Kontrolle besser? Und ist sie überhaupt “besser” – oder doch nur anders bzw. sogar schlechter? Welche Chancen, aber auch Risiken gibt es in Hinblick auf Vertrauen und Kontrolle – und was ist letztlich ein hilfreicher Weg, der beschritten werden kann, in Zeiten digitaler (Un)sicherheit? Mehr dazu im Programmheft auf Seite 48.

Jul

19

Edward Snowden: “Technology can increase Privacy”

Juli 19, 2014 | Kommentare deaktiviert

So many true words in this interview:




Jul

10

Pew: Key Insights on Threats to the Internet

Juli 10, 2014 | Kommentare deaktiviert

Must-read: “how the Internet would be functioning in 2025″

Jul

9

Deutschlandradio Kultur zeigt sehr schön, welch bedeutende Rolle Versicherungen, aber auch die Medien beim Geschäft mit der Angst einnehmen, wie damit Überwachung und Kontrolle (bzw. “Risikominimierung”) der Weg bereitet wird und wie, so mein Eindruck auf Basis der bisher erfolgten Medienanalyse im Rahmen meiner Sicherheitsforschung, tatsächlich zahlreiche “neue Sicherheitsanker” (Bezeichnung im Beitrag) eingeführt werden, nach dem Motto “Weniger berufliche Sicherheit? Dann her mit dem sicheren Wohnen in meiner Gated Community, damit wenigstens noch irgendetwas sicher ist”. (Diese Sicherheitsanker-Diskussion dürfte m.E. übrigens für sensible und umstrittene, besonders durch Irrationalität beeinflußte Bereiche wie Vorratsdatenspeicherung, Videoüberwachung und Waffenbesitz ganz besonders gelten.)

Jul

1

Video: Transparent Lives

Juli 1, 2014 | Kommentare deaktiviert

Jun

23

HMKW: Protokolle

Juni 23, 2014 | Kommentare deaktiviert

Die Protokolle 1 bis 5 sind nun unter der angegebenen Nomenklatur verfügbar. Bitte beachten Sie Groß- und Kleinschreibung. Sie haben Probleme beim Download der Sitzungsprotokolle? Schreiben Sie mir: stephan @ internetsoziologie.at

Jun

20

Schöner Erfolg: Seminarevaluation Business Intelligence

Juni 20, 2014 | Kommentare deaktiviert

Evaluationen müssen nicht gefürchtet werden: man weiß ja grundsätzlich schon während und erst recht nach Vollendung eines Seminars, ob es gut gelaufen ist oder nicht. Deshalb sah ich der durch Berliner Hochschulrecht vorgeschriebenen Evaluation meines Business-Intelligence-Seminars an der HWR gelassen entgegen – und wurde doch überrascht, und zwar ausgesprochen positiv. Die Ergebnisse waren in den meisten Punkten noch besser als bei der letzten – bereits sehr erfreulich verlaufenen – Evaluation und in fast allen Bereichen sehr nah an den Bestnoten. Hier einige ausgewählte Ergebnisse von 2011 im Vergleich zu den 2014er-Zahlen (in Klammern):

“Der Lehrinhalt war aktuell”: 2011: 5,4 von 6 (2014: 5,5 von 6)

“Die Dozentin/der Dozent hat die fachliche Kompetenz für dieses Modul”: 5,5 von 6 (5,5 von 6)

“Die Dozentin/der Dozent konnte auch schwierige Sachverhalte gut erklären”: 4,9 von 6 (5,1 von 6)

“Die Dozentin/der Dozent griff inhaltliche Anregungen und Fragen der Teilnehmenden auf”: 5,3 von 6 (5,2 von 6)

“Das Verhältnis des/der Lehrenden zu den Lernenden basierte auf Respekt”: 5,5 von 6 (5,3 von 6)

(6 = trifft vollkommen zu; 1 = trifft überhaupt nicht zu; Mittelwerte)

Als Dozenten freuen einen natürlich besonders die Antworten zur fachlichen Kompetenz und zum aktuellen Lehrinhalt, wenngleich dies freilich eher eine egoistische Sichtweise sein dürfte. Sehr schön aber auch das Empfinden der Studierenden, ich würde das Fach mit Engagement vertreten (5,3 von 6) und die Lehrveranstaltung interessant gestalten (4,9 von 6). Unter den gegebenen Rahmenbedingungen (Gastdozent, d.h. fehlender “Heimvorteil” und stetiger Vorrang für die eigene Forschung, anspruchsvolle Klausur als Abschlußarbeit, von der letztlich auch die Zulassung der Studierenden zum Bachelor abhing, fordernder Stoff aus einer nicht jedermann gut bekannten Sphäre mit Aufgaben, die teilweise selbst hartgesottene Profis herausfordern können) sind das insgesamt nicht nur gute, sondern fast schon bemerkenswerte Ergebnisse, über die ich mich natürlich sehr gefreut habe.

Einige Studierende ließen sich in unser letzten Sitzung sogar zu der Aussage hinreißen, daß dies eine der besten Lehrveranstaltungen des gesamten Studiums gewesen sei. Das ist natürlich nett gemeint, aber da mußte ich dann doch intervenieren und diese Aussage auf den Freudentaumel nach Abschluß unserer letzten Sitzung schieben. Meine Veranstaltung bot nämlich die letzte Seminarsitzung für die Studierenden in ihrem Bachelorstudium überhaupt. Da ist überschwängliche Freude am Ende einer solchen Session natürlich keine Überraschung. (Die Fragebögen haben sie übrigens deutlich früher und damit auch entsprechend neutraler ausgefüllt ;-)

P.S.: Inhaltlich ist dieser Erfolg auch ein Erfolg der digitalen Methodenlehre. Wie man sich vorstellen kann, habe ich natürlich nahezu ausschließlich das Themenfeld Digitalisierung und Gesellschaft bearbeitet.

Jun

19

Wer am kommenden Dienstag noch nichts vorhat und in der Nähe von München ist, sollte sich diese Veranstaltung (auf der ich auch einen Vortrag halte) mal genauer anschauen:

Cyberwar IV

“Informations- und Kommunikationssicherheit im Kontext der Herausforderungen des globalen Wettbewerb”

Jun

14

Zum Tod von Frank Schirrmacher: “Wir wollen Aufklärung”

Juni 14, 2014 | Kommentare deaktiviert

Mai

26

Privacy by Design: Privacy-Protective Surveillance

Mai 26, 2014 | Kommentare deaktiviert

Another great inspiration for the realization of Freedom and Privacy presented by Privacy by Design Inventor and Lifetime Achievement Award Winner Ann Cavoukian:

Original commentary:

“The steady stream of revelations arising from the disclosures made by Edward Snowden have been deeply concerning for many around the world. The complete absence of any transparency has been unprecedented. In response, Dr. Cavoukian and Professor Khaled El Emam, of the University of Ottawa, have developed a new methodology called, “Privacy-Protective Surveillance,” (PPS) to remedy the blatant disregard for the basic tenets of a free and open society, while ensuring that our governments have effective measures to counteract terrorism.”

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